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Echtes Grün oder Kunstpflanzen – eine ewige Streitfrage?

Foto: über WP

Pflanzen im eigenen Zuhause sorgen direkt für mehr Gemütlichkeit und verleihen jedem Raum das gewisse Etwas. Einziges Problem: Grünpflanzen und Blumen sind oft anspruchsvoll und können bei fehlender oder falscher Pflege schnell leiden.

Wer keinen grünen Daumen hat, greift daher oft lieber auf Kunstpflanzen zurück. Doch können diese das echte Grün in den eigenen vier Wänden ersetzen?

Kunstpflanzen wirken oft gar nicht mehr künstlich

Ob auf dem Balkon, im Badezimmer oder in der Küche – Pflanzen sind eine Wohltat für die Seele und ein Hingucker im eigenen Zuhause. Das gilt zumindest dann, wenn sie frisch von der Gärtnerei geholt werden. Die bunten Blüten und die sattgrünen Blätter zu erhalten, ist jedoch eine Kunst für sich. Oftmals sind viele Hobbygärtner von ihrem grünen Daumen enttäuscht, wenn die Zimmer- und Balkonpflanzen schon nach kurzer Zeit welke Blüten und gelbe Blätter entwickeln.

Als Alternative werden daher Kunstpflanzen [1] immer beliebter, die mittlerweile täuschend echt wirken. Wer einmal etwas Geld investiert, bekommt eine realistisch aussehende Pflanze, die jeden Fehler verzeiht. Von kleinen Topfpflanzen bis hin zu meterhohem Bambus gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl, um dem eigenen Zuhause einen grünen Touch zu verleihen.

Die Arbeit mit Pflanzen kann glücklich machen

Die eigenen Zimmerpflanzen zu hegen und zu pflegen, ist zu einem kleinen Hobby von vielen Menschen geworden. Beim Gießen, Zupfen und Düngen kann man dem hektischen Alltag entfliehen und am Ende eine prachtvolle Blume bestaunen. Oft erfüllt es die Besitzer mit Stolz, wenn die Efeutute wächst und gedeiht oder der Kaktus seine erste bunte Blüte entwickelt. Mit etwas Geschick kann die Arbeit mit den Pflanzen also durchaus glücklich machen.

Das geht mit Kunstpflanzen zwar nicht, immerhin fällt hier der Pflegeaufwand weg. Bei echten Pflanzen ist es jedoch schwierig, die perfekten Bedingungen zu schaffen. In vielen Räumen ist es zu dunkel, zu feucht oder zu warm und deswegen leidet die Pflanze am Ende. Das zeigt sich dann in Wurzelfäule oder braunen Blättern, was natürlich in der Wohnung nur wenig ästhetisch wirkt. Wenn die echten Pflanzen regelmäßig eingehen, macht sich das auch noch im Geldbeutel spürbar. Dann wird das Gärtnern mit den Topfpflanzen [2] schnell einmal zum teuren Hobby.

Kunstpflanzen und echte Blumen im Mix ergeben ein harmonisches Gesamtbild

Kunstpflanzen und das echte Grün müssen nicht auf Kriegsfuß miteinander stehen. Ganz im Gegenteil ergibt der Mix eine super schöne Kombination und man kann sich im eigenen Zuhause immer auf frische Pflanzen freuen. Gerade in Ecken oder auch im dunklen Badezimmer mit Fenster in Richtung Norden haben es echte Pflanzen schwer, zu wachsen und zu gedeihen. Hier können Kunstpflanzen also eine wunderschöne Ergänzung sein, um nicht auf das natürlich wirkende Grün verzichten zu müssen.

Auf Fensterbänken oder auf dem Balkon hingegen darf natürlich weiterhin ruhig der eigene grüne Daumen unter Beweis gestellt werden. Hier gibt es für echte Pflanzen und Blumen genügend Licht und ideale Wachstumsverhältnisse, ohne dass man zu viel Zeit in die Pflege investieren muss.

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