
So soll die Dorschbergschule später aussehen.
Visualisierung von Baréz + Schuster für Stadt Wörth
Wörth – Die Stadt Wörth plant, die Dorschbergschule fit für die Zukunft zu machen. Nachdem das frisch sanierte Pfarrhaus neben der Dammschule zum neuen Schuljahr als gemütlicher Ess- und Spielraum für die Grundschulkinder öffnet, steht nun die Genehmigungsplanung für die grundlegende Sanierung der zweiten Grundschule in Wörth an.
Für die umfassende Modernisierung sind Investitionen von rund 9,6 Millionen Euro vorgesehen, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und auf das fortschrittliche pädagogische Konzept.
Ein neues „Herz“ für die Schule
Die Anforderungen an den Unterricht haben sich gewandelt: Individuelle Förderung und echte Gemeinschaft sind heute wichtiger denn je. Die Architektur soll dies unterstützen. Der Sanierungsbedarf an der Dorschbergschule bietet tatsächlich die Chance, neue, helle und freundliche Räume zu schaffen.
Geplant ist eine überdachte Halle als „Herz“ der Schule, die zwischen den bestehenden Gebäudetrakten entsteht. Ein bisher eingeschossiger Gebäudeteil wird aufgestockt, so dass die Klassenräume rund um diese zentrale Halle angeordnet sind. Die vorhandenen Pavillons bleiben erhalten und dienen als überdachte Pausenhoffläche.

Visualisierung von Baréz + Schuster für Stadt Wörth
Nachhaltigkeit und moderne Technik
In zwei Bauabschnitten (2026/2027) soll die Dorschbergschule zur vierzügigen Grundschule mit 16 Klassen ausgebaut werden, inklusive Ganztagsangeboten und Freizeitbereich.
Nachhaltiges Bauen steht dabei im Mittelpunkt: Zirkuläres Bauen, heimisches Holz und energetische Optimierungen reduzieren den CO2-Fußabdruck und senken die Energiekosten. Neue Heizungs-, Lüftungs- und Elektroanlagen und eine moderne Lüftung mit Wärmerückgewinnung verbessern das Raumklima. Außerdem sind Sicherheitsmaßnahmen wie eine bessere Anbindung an Amok-Systeme und ein optimierter Brandschutz vorgesehen.
Der Stadtrat hat das Projekt am 1. Juli 2025 beschlossen. Die Fördermittel sollen im Oktober beantragt werden. Dabei kommt erstmals die neue Schulbaurichtlinie des Landes zum Einsatz, die pädagogisch-architektonische Aspekte besonders berücksichtigt. Erste Gespräche mit dem Pädagogischen Landesinstitut und der Aufsichtsbehörde verliefen vielversprechend und würden von allen Seiten unterstützt, hieß es.
Die Dorschbergschule heute
Die Schule wurde 1966 erbaut und zählt zu den ältesten Schulgebäuden Wörths. Das Gelände besteht aus vier Gebäudeteilen mit Verbindungsgängen, einer Pausenhalle, Verwaltungstrakt und mehreren Pavillongebäuden.
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