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Cannabis wurde über viele Jahre als reine Freizeitdroge verkannt, doch tatsächlich sind die enthaltenen Cannabinoide auch aus medizinischer Sicht interessant.
Bei entsprechender Indikation bekommen Patienten seit 2017 Cannabis auf Rezept, allerdings nur in der berauschenden Variante mit THC. Da nicht jeder die Indikationen erfüllt und auch nicht jeder Lust auf einen Rausch hat, gibt es mit CBD ein beliebtes Derivat. Es gilt medizinisch als ebenso interessant, verändert aber Geist und Wahrnehmung nicht. Doch welche Vorteile hat es?
Entspannung durch CBD soll ohne Reue erfolgen
In der Cannabiscommunity wird vor allem der Entspannungsfaktor von CBD gelobt. Man ist sich recht sicher, dass Cannabise die beste Option auf dem Markt [1] ist, aber auch die reine Blüte allein aus der Eigenzucht ist begehrt.
Die Wirkung tritt über das Endocannabinoid-System ein, das mit den Cannabinoiden interagiert und so eine relaxende Wirkung haben kann.
Geeignet ist CBD an dieser Stelle für Volljährige, nicht-schwangere Personen und für jene, die abends kein Auto mehr fahren müssen. Denn auch wenn kein klassischer Rausch ausgelöst wird, gehört Autofahren zu den Tabus nach der Nutzung.
Schmerzlinderung durch CBD kann gelingen
Starke Schmerzen lassen uns schnell zu Schmerzmitteln greifen, die ihrerseits Nebenwirkungen haben. Viele Menschen mit chronischen Schmerzen suchen nach einer Alternative oder zumindest nach einer Ergänzung zu den klassischen Schmerzmitteln. Als Akut-Wirkstoff taugt Cannabis nicht, denn die schmerzlindernde Wirkung ist eher sanft und basiert auf dem Training des Schmerzgedächtnisses.
Konsumenten erfahren eher eine milde Linderung bei langfristiger Anwendung, manchmal reicht das als Ersatz für Medikamente nicht aus, aber als Ergänzung.
Wichtig zu wissen ist, dass man auf keinen Fall seine vom Arzt verordnete Medizin einfach absetzen darf. Über die Einnahme von Cannabis sollte der Behandler informiert werden, denn so lassen sich potenzielle Wechselwirkungen ausschließen.
CBD kann auch ein Genussmittel mit Effekt sein
Viele Käufer nutzen CBD nicht für akute Beschwerden, sondern als Genussmittel mit einem milden Effekt. Es wird berichtet, dass sich die Anwender nach der Einnahme entspannter fühlen und zu kreativer Arbeit besser bereit sind. Auch mehr Konzentrationsvermögen wird dem Cannabinoid zugeschrieben, ob das jedoch stimmt, ist wissenschaftlich nicht bewiesen.
Da CBD aber nur wenige Nebenwirkungen hat, sofern es keine Kontraindikation gibt, schadet den meisten Menschen ein Feldversuch nicht.
In der Behandlung von Tieren kommt CBD gehäuft zum Einsatz
Nicht nur wir Menschen, sondern auch Katzen, Hunde und Pferde haben ein Endocannabinoid-System. CBD kann auch bei diesen Tieren wirken, vorausgesetzt es handelt sich um hochwertige Öle für die Bedürfnisse eines Säugetiers ausgelegt.
Genutzt wird es zum Beispiel bei ängstlichen Hunden, vor dem Tierarztbesuch, bei Pferden mit Schmerzen oder auch vor Reisen.
Eine Besonderheit gibt es bei Katzen. Die Tiere können Terpene nicht verstoffwechseln und müssen daher ein CBD-Produkt als Monopräparat bekommen.
Auch hier gilt, dass der Arzt immer zuvor über die Anwendung informiert werden sollte, insbesondere wenn das Tier bereits Medikamente einnehmen muss.
Nebenwirkungen bei CBD sind meist gering
Wenn CBD optimal dosiert wird, ist das Maß an Nebenwirkungen eher gering. Am meisten kommt es anfangs zu leichtem Schwindel, vermehrter Übelkeit oder Schläfrigkeit. Die Beschwerden treten längst nicht bei jedem auf und lassen mit der Zeit fast immer nach. Es kann helfen, die Dosis zu reduzieren oder ein Produkt mit weniger CBD-Anteil zu verwenden.
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