Berlin – Die Bundesregierung wird bereits in der nächsten Woche die zusätzliche Entsendung von 500 Soldaten nach Mali beschließen und mit der Verlegung im Februar beginnen.
Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ unter Berufung auf Regierungskreise. Mit der Zustimmung des Bundestags werde für Ende Januar gerechnet.
Der laufende Einsatz mit bis zu 150 Bundeswehrsoldaten werde auf 650 Kräfte aufgestockt. Vornehmlich werde es dabei um Objektschützer und Aufklärer gehen, die die Einhaltung des Friedensvertrages in Mali auch im unsicheren Norden des Landes an der Seite von Niederländern überwachen sollen.
Die Verlegung werde vermutlich im Mai abgeschlossen. „Der Mali-Einsatz wird viel gefährlicher als das, was wir in Syrien machen“, sagte der Außenexperte der Union, Jürgen Hardt.
Es sei „nicht auszuschließen, dass es auch zu Gefechten und Anschlägen“ komme. (dts Nachrichtenagentur)
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