
EU-Parlament in Brüssel.
Foto: Pfalz-Express
Brüssel – Nach einer Abstimmung zu Russland wurde das EU-Parlament Ziel eines Cyber-Angriffs.
Das teilte Jaume Duch, Sprecher des Europäischen Parlaments, auf dem Kurznachrichtendienst „Twitter“ mit. Die Verfügbarkeit der Website des Parlaments sei derzeit aufgrund eines hohen externen Netzwerkverkehrs von außen beeinträchtigt, heißt es darin.
Zuvor hatte das EU-Parlament Russland in einem Beschluss als staatlichen Förderer von Terrorismus bezeichnet. Das Regime von Wladimir Putin verübe Gräueltaten an der ukrainischen Zivilbevölkerung. Nach dem Vorbild der USA will das Parlament für die EU eine Liste schaffen, um Staaten wie Russland für terroristische Aktivitäten zu bestrafen.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, begrüßte die Entscheidung: „Russland muss auf allen Ebenen isoliert und zur Rechenschaft gezogen werden, um seine langjährige Politik des Terrorismus in der Ukraine und weltweit zu beenden.“ (dts Nachrichtenagentur)
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