
Kinder in einer Schule (Archiv)
Foto via dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die CDU will sich für die Einrichtung von „Handyschutzzonen“ an allen Schulen in Deutschland einsetzen.
Für Schüler „bis einschließlich Jahrgangsstufe 10 sollen an allen Schulen verbindliche Schutzzonen geschaffen werden, in denen die private Nutzung von digitalen Endgeräten während des Unterrichts und den Pausen untersagt ist“, heißt es in einem entsprechenden Antrag an den Bundesparteitag im Februar in Stuttgart, über den die „Rheinische Post“ berichtet,
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegten, „dass eine ständige Handynutzung mit sinkender Aufmerksamkeit, höherem Stressniveau und geringerer Zufriedenheit im Schulalltag einhergeht“, heißt es in der Begründung. „Viele Lehrkräfte berichten zudem von Konflikten, Cybermobbing und Störungen im Unterricht, die unmittelbar mit der privaten Smartphone-Nutzung verbunden sind.“
Die sogenannten „Handyschutzzonen“ seien kein Rückschritt, sondern ein Beitrag zu pädagogischer Klarheit, sozialer Gemeinschaft und gesundheitlicher Entlastung im Schulalltag, wird in dem Antrag argumentiert. Die derzeit uneinheitliche Regelungslage führe zu Unsicherheiten für Schulen, Lehrkräfte und Eltern. Laut „Rheinischer Post“ soll dem Parteitag empfohlen werden, den Antrag anzunehmen. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]