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CDU: Keine Belehrungen der SPD zum Umgang mit AfD – Barley gegen Klöckner, Tauber gegen Barley

 Julia Klöckner (li.)  mit Peter Tauber. Foto: CDU RLP [1]

Julia Klöckner (li.) mit Peter Tauber.
Foto: CDU RLP

Berlin  – Die CDU ist verärgert und verbittet sich Belehrungen der SPD zum Umgang mit der AfD.

„Die SPD sollte sich fragen, was sie getan hat, um zu verhindern, dass die Linke und damit auch notorische Israelhasser im Bundestag sitzen“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Die SPD sollte endlich mal wieder die Sorgen der kleinen Leute ernstnehmen, ihre Hausaufgaben machen und nicht der Union Ratschläge erteilen.“

Bis heute habe sich rechts von der Union keine Partei dauerhaft etablieren können, betonte Tauber. „Das liegt an unserer Politik.“

Zuvor hatte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Julia Klöckner eine „unverantwortliche“ und „bewusste“ Stärkung der AfD vorgeworfen. Klöckner solle „aufhören, am rechten Rand zu fischen“, sagte Barley. „Sie macht das ja schon sehr lange – und auch sehr planvoll“, fügte sie hinzu.

Barley spielt auf Äußerungen Klöckners an, etwa ihre Forderung nach einem Burka-Verbot in Deutschland.

Klöckner tritt als CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im März an. Je mehr Parteien in den Landtag kommen, desto unwahrscheinlicher wird eine Fortsetzung der rot-grünen Landesregierung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Tauber griff Barley frontal an: „Die Angst der SPD vor dem Machtverlust in Mainz scheint tief zu sitzen, wenn die Generalsekretärin so unsachlich rumholzen muss.“ (dts Nachrichtenagentur/red)

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