
Cannabis-Pflanze.
Foto: Pfalz-Express
In Bezug auf Cannabis gehen die Meinungen stark auseinander. Die einen halten es für das beste Rausch- und Schmerzmittel überhaupt und finden es nahezu harmlos, die anderen verteufeln es als Einstiegsdroge und sind von der schädlichen Wirkung vor allem auf Jugendliche überzeugt.
Die Ampelregierung hat zum Leidwesen der Cannabisgegner den Besitz und Anbau bestimmter Mengen an Cannabis kürzlich legalisiert. Auch das ist umstritten. Vor allem die Behörden weisen immer wieder darauf hin, dass es kaum zu leisten ist, das Einhalten der Regeln und Mengen für den Privatbedarf zu kontrollieren.
Eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit
Hanf, botanisch Cannabis, ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Archäologische Funde belegen eine Nutzung schon vor über 25.000 Jahren. Die Ursprünge des Anbaus von Hanf als Nutzpflanze liegen vermutlich in China und Indien.
Fast alle Pflanzenteile der Hanfpflanze können genutzt werden. Aus den Fasern der Stängel können beispielsweise Seile, Textilien und Dämmstoffe hergestellt werden. Aus den Samen wird Speiseöl gewonnen und aus den destillierten Blüten und Blättern ätherische Öle. Am bekanntesten ist Hanf aber vor allem in der westlichen Welt für die Herstellung von Haschisch und Marihuana aus den getrockneten Blättern, Samenständen und Blüten der weiblichen Pflanzen als Droge.
In jüngster Zeit rückt auch immer mehr die pharmakologische Wirkung von Hanf in den Fokus. An der medizinischen Anwendung von Cannabinoiden und Cannabis wird gerade intensiv geforscht. Die Wirkstoffe haben aller Wahrscheinlichkeit nach großes Potenzial bei leichteren psychischen Problemen und auch schwerwiegenderen, wie Panikstörungen, sowie in der Schmerz- und Krebstherapie.
Cannabis zur Entspannung nutzen
Es spricht laut gesetzlicher Lage heutzutage nichts mehr dagegen, dass erwachsene, selbstbestimmte und reflektierte Menschen Cannabis als Rausch- oder auch Schmerzmittel nutzen. Für den Eigenanbau Cannabis Samen bestellen [1] sollte man am besten bei ausgewiesenen Fachleuten, die etwas von Hanf und seiner Kultivierung verstehen und Saatgut von bester Qualität anbieten. Anleitungen zur Aufzucht und Pflege findet man reichlich im Netz oder im Headshop des Vertrauens.
Wer unter Schlaf- und Entspannungsproblemen leidet oder von Panikattacken heimgesucht wird, kann es auf jeden Fall auf einen Versuch ankommen lassen. Manche Menschen vertragen Cannabis gut, andere wiederum nicht. Jugendfrei ist Cannabis aber auf keinen Fall und man sollte junge Menschen vor dem Zugriff schützen.
Denn Forscher und Ärzte werden nicht müde zu betonen, dass die Verwendung von Cannabis bei Jugendlichen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr birgt. Die psychoaktiven Stoffe im Cannabis können bis zum Alter von Mitte Zwanzig das Hirn ernsthaft schädigen.
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