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Bundesregierung fordert nach Tötung von Putin-Kritiker in Polen Aufklärung

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin – Nach der Tötung des russischen Künstlers und Putin-Kritikers Semyon Skrepetsky in Polen drängt die Bundesregierung auf Aufklärung.

„Unser Maßstab und Anspruch muss sein, dass der Vorfall vollumfänglich aufgeklärt werden muss von den polnischen Behörden“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. „Da haben wir Vertrauen darin, dass dies erfolgt.“

Die Ermordung des Künstlers verurteile man. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass „gewisse Stellen“ dahinterstehen würden, dann wäre das natürlich ein „gravierender Vorfall“, fügte die Sprecherin hinzu. „Aber darüber hinaus kann ich jetzt im Moment, ohne dass von polnischer Seite Aufklärung schon betrieben und kommuniziert wurde, keine Kommentierung abgeben.“

Der Putin-Kritiker war am Montag in der Stadt Biala Podlaska, die etwa 35 Kilometer vor der Grenze zu Weißrussland liegt, auf offener Straße erschossen worden. Zwei Männer, deren Tatbeteiligung noch offen ist, wurden festgenommen. (dts Nachrichtenagentur)

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