
Der FCK spielte heute erfolgreich gegen den Vfl Bochum.
Quelle: privat
Kaiserslautern. Der 1. FC Kaiserslautern feiert am 8. Spieltag der 2. Bundesliga einen hochverdienten 2:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum und schließt damit zur absoluten Spitzengruppe auf.
Vor 46.788 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion entwickelte sich von Beginn an eine zähe Zweitligapartie. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht, der sein 500. Profispiel als Spieler und Trainer feierte, setzte auf eine kompakte Defensive und blitzschnelle Umschaltmomente. Bochum zeigte sich zwar bemüht, fand jedoch über die gesamte Spielzeit kein Durchkommen gegen das rheinland-pfälzische Abwehrbollwerk.
In der 31. Minute schlug der FCK dann eiskalt zu: Nach einem präzisen Zuspiel von Ibrahim Kanaté, der VfL-Verteidiger Karol Mets tunnelte, behielt Zweitligadebütant Miloš Luković im Eins-gegen-Eins mit Bochums Keeper Timo Horn die Nerven. Der im Sommer von Racing Straßburg verpflichtete Stürmer schob den Ball durch die Beine von Horn zum umjubelten 1:0-Führungstreffer ein.
Umstrittener Strafstoß bringt die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel investierte das Team von Uwe Rösler zwar mehr, strahlte jedoch weiterhin kaum Torgefahr aus. Der FCK verwaltete die Führung geschickt und lauerte auf Konter.
Die Vorentscheidung fiel schließlich in der 75. Minute durch eine strittige Szene im Bochumer Strafraum: Der gerade eingewechselte Charlie Patiño traf Jan Elvedi in einem Luftzweikampf leicht mit der Hand im Gesicht. Schiedsrichter Wolfgang Haslberger entschied trotz Bochumer Proteste auf Elfmeter. Semih Şahin trat an und verwandelte den Strafstoß flach und wuchtig zum 2:0-Endstand.
In der Schlussphase vergab Mário Sauer freistehend per Kopf das 3:0, während Sean Klaiber kurz vor dem Abpfiff die einzige nennenswerte Großchance für die Gäste ungenutzt ließ. Damit bleibt der FCK in dieser Saison auf dem Betzenberg weiterhin ohne ein einziges Gegentor.
Ausblick
Während der 1. FC Kaiserslautern mit nun 15 Punkten auf den vierten Tabellenplatz klettert und mit viel Selbstvertrauen zum Topspiel am nächsten Samstagabend beim 1. FC Nürnberg reist, verschärft sich die Krise beim VfL Bochum. Die Blau-Weißen rutschen nach der dritten Niederlage in Folge tiefer in den Tabellenkeller und empfangen am kommenden Freitag den VfL Wolfsburg.

Foto: privat
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