
Friedrich Merz und Muhammad bin Zayid Al Nahyan.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen in den kommenden Jahren 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Das kündigte der Präsident der Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, während seines Staatsbesuchs in Deutschland an.
Ein Teil des Geldes soll in die digitale Infrastruktur fließen. Geplant ist unter anderem der Bau neuer Rechenzentren mit einer Gesamtkapazität von rund einem Gigawatt. Auch weitere Investitionen und Partnerschaften zwischen Unternehmen aus den Emiraten und Deutschland sind vorgesehen. Dazu gehören Vorhaben mit Covestro, RWE, ADNOC und Masdar.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßte das angekündigte Investitionspaket. „Ich bin beeindruckt von der Investitionsbereitschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland. Das ist ein wuchtiges Signal. Die Investition schafft Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft“, sagte Merz am Freitag.
Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten soll zudem durch elf Abkommen und Absichtserklärungen vertieft werden. Sie betreffen unter anderem künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Verkehrsrechte, die Zusammenarbeit bei Kriminalitäts- und Sicherheitsfragen, Einreiseerleichterungen, den außenpolitischen Dialog und die Kultur.
Vereinbart wurden außerdem eine engere Rechtshilfe in Strafsachen sowie eine stärkere Sicherheits- und Verteidigungskooperation. (dts Nachrichtenagentur /red)