Tübingen – Der Angriff antisemitischer Hacker auf die Universität Tübingen im April kam offenbar aus den USA.
Am 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers, hatten Drucker mehrerer Tübinger Uni-Instituten ein Pamphlet ausgeworfen, das mit „Deutschland erwache“ überschrieben war und Hetze gegen Juden enthielt. Ähnliche Ausdrucke fanden sich auch an anderen Unis.
Die Staatsanwaltschaft Tübingen erklärte laut „Spiegel“, Spezialisten der Polizei Reutlingen hätten Druckaufträge einer IP-Adresse in den USA zugeordnet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Volksverhetzung gegen Unbekannt.
Auf ungesicherte, über das Internet anzusteuernde Drucker zuzugreifen sei „für geübte Hacker kein Problem“, sagte ein Ermittler. (dts Nachrichtenagentur)
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