
Foto: dts Nachrichtenagentur
Düsseldorf – Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen deutsch-polnischen Staatsangehörigen erhoben.
Dem Mann werden unter anderem Terrorismusfinanzierung, die Anleitung zu schweren Gewalttaten sowie der Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten vorgeworfen.
Nach Angaben der Ermittler soll der Beschuldigte seit mindestens Mai 2025 im Darknet aktiv gewesen sein. Dort habe er gezielt zu Anschlägen auf Politiker, Amtsträger und weitere Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen. Dafür soll er eine Plattform betrieben haben, auf der unter anderem Namenslisten, Drohungen und Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlicht wurden.
Zudem steht der Vorwurf im Raum, dass der Mann über Kryptowährungen Geld gesammelt hat. Dieses sollte nach Darstellung der Anklage als eine Art „Kopfgeld“ für Angriffe auf die genannten Personen dienen. Auch persönliche Daten möglicher Opfer sollen auf der Plattform verbreitet worden sein.
Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte mit seinem Vorgehen die freiheitlich-demokratische Grundordnung destabilisieren wollte.
Der Mann wurde bereits am 10. November 2025 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. (dts Nachrichtenagentur/red)
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