
Symbolbild: Pixabay/Scratsmacker
Kaiserslautern – Während einer Erste-Hilfe-Maßnahme im Hauptbahnhof von Kaiserslautern ist am Donnerstag, 8. Januar 2026, eine Polizistin angegriffen worden.
Gegen 12 Uhr erlitt dort ein Mann einen medizinischen Notfall. Eine zufällig privat anwesende Beamtin der Bundespolizei bemerkte die Situation und leistete sofort Erste Hilfe. Dabei gab sie sich als Polizistin zu erkennen.
Während der Hilfeleistung trat eine 29-jährige Frau aus der Menschenmenge hervor und störte die Maßnahmen. Die der Polizei bekannte Frau beschimpfte die Beamtin und ging sie körperlich an. Auch nachdem sich die Helferin erneut als Polizistin zu erkennen gegeben hatte, schlug die Angreiferin ihr mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Eine weitere unbeteiligte Person griff ein und zog die Frau weg, sodass die Erste-Hilfe-Maßnahmen fortgesetzt werden konnten.
Der betroffene Mann kam kurze Zeit später wieder zu Bewusstsein und gab an, Diabetiker zu sein. Eine weitere Behandlung durch den Rettungsdienst lehnte er ab.
Eine alarmierte Streife der Bundespolizei brachte die 29-Jährige zur Dienststelle. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Behinderung von hilfeleistenden Personen eingeleitet. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau erst wenige Tage zuvor aus der Justizvollzugsanstalt entlassen worden war.
Die angegriffene Beamtin erlitt Schmerzen im Gesicht, blieb jedoch dienstfähig.
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