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Andreas Wondra tritt für AfD im Wahlkreis 52 an – Landtagswahl 2026

Andreas Wondra
Foto: AfD RLP

Kreis Germersheim (Süd) – Für die Landtagswahl 2026 ist im Wahlkreis 52 Wörth Andreas Wondra als Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis 52 nominiert worden.

Er umfasst die Stadt Wörth sowie die Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim und Rülzheim. Der 46-Jährige aus Hagenbach ist Vorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag Germersheim sowie des Kreisverbands. Er sieht seine Partei im kommenden Wahlkampf gut aufgestellt.

Wondra verweist auf aktuelle Umfragewerte, die die AfD bei 19 Prozent sehen. „Das zeigt, dass wir im kommenden Jahr durchaus zweitstärkste Kraft im Landtag von Rheinland-Pfalz werden können“, so der AfD-Politiker. Immer mehr Menschen entschieden sich für die „Alternative für Deutschland“, die – so Wondra – Politik für die Bürger mache. Das Motto laute: „Vernunft statt Ideologie.“

Scharfe Kritik äußert Wondra an der Energiepolitik. Trotz hoher Subventionen arbeiteten Wind- und Photovoltaikanlagen weiterhin defizitär und gefährdeten aus seiner Sicht die Stromversorgung. Diese Entwicklung gelte es zu stoppen. Auch die kommunale Wärmeplanung, wie sie etwa im Zuge des Gebäudeenergiegesetzes vorgesehen ist, lehnt er ab. Selbstbestimmtes Heizen im ländlichen Raum müsse möglich bleiben. Zudem dürfe die Grundsteuer weder für Mieter noch für Eigentümer weiter steigen.

Ein zentrales Thema für Wondra ist die Energieversorgung. Energie müsse für Unternehmen ebenso wie für Privatpersonen sicher und bezahlbar bleiben. Nur so könnten Arbeitsplätze erhalten, die Infrastruktur gestärkt sowie zentrale Bereiche wie das Gesundheitssystem und die Renten langfristig finanziert werden.

Als konkretes Infrastrukturprojekt nennt Wondra den Bau einer zweiten Rheinbrücke bei Wörth, den er als „Pflicht“ bezeichnet. Die Verbindung sei essenziell für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Auch in der Migrationspolitik fordert Wondra einen härteren Kurs. „Die illegale Migration ist sofort zu stoppen“, sagte er. Ausreisepflichtige müssten zeitnah abgeschoben werden, damit „Recht und Ordnung“ gewahrt blieben. Ziel sei ein „prosperierendes und sicheres Rheinland-Pfalz – mit der AfD“.

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