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AfA in Speyer soll noch höher belegt werden – auch Großzelte geplant

Migranten in der AfA Speyer in der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne.

AfA Speyer in der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne. Schon jetzt leben eigentlich zu viele Menschen auf dem Gelände.
Foto: Pfalz-Express

Die Landesregierung will die AfA in Speyer voll auslasten, um nach eigenen Angaben die „Kommunen zu entlasten“.

Statt 1.400 sollen dort bald 1.700 Flüchtlinge oder Migranten in der Unterkunft in der Spaldinger Straße leben – auch in Großzelten. Das könnte sich künftig zum Problem auswachsen. 

Einerseits haben die Bewohner haben wenig Platz, Privatsphäre und Beschäftigung. Perspektiven fehlen bei den meisten. Deswegen heißt es oft: Monatelang rumsitzen und auf den Asylbescheid oder die Ablehnung warten.   

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) stellt das in Abrede: Sie sagt, dass es in der AfA verschiedene Angebote für die Bewohner gebe, wie zum Beispiel Sport, Sprach- und Integrationskurse, Computerkurse, Schulunterricht und ein Spielzimmer für Kinder [1]. Letzteres hatte allerdings die Polizei Rheinpfalz 2015 in Eigenregie eingerichtet. 

 

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