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Germersheim – Mit der Verleihung der Stadtrechte durch König Rudolf von Habsburg im Jahr 1276 begann für Germersheim eine neue Epoche. Anlässlich des 750-jährigen Jubiläums erinnert eine Sonderausstellung an diesen historischen Wendepunkt.
Die Ausstellung mit dem Titel „Germersheim. Rudolf von Habsburg und die Stadtrechtsverleihung 1276“ wird am Samstag, 28. März 2026, um 16 Uhr im Stadt- und Festungsmuseum im Ludwigstor eröffnet. Zur Vernissage sind alle Interessierten eingeladen.
Die Präsentation beleuchtet die Bedeutung der Stadtrechtsverleihung für die Entwicklung Germersheims und ordnet sie in den historischen Kontext der Zeit ein.
Das Museum ist regulär samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind nach Vereinbarung auch unter der Woche möglich. Der Eintritt ist frei.
Rudolf von Habsburg
Rudolf von Habsburg gilt als erster König aus dem Haus Habsburg und bemühte sich nach seiner Wahl 1273 darum, seine Macht im Reich zu festigen und strategisch wichtige Orte zu stärken. Die Verleihung von Stadtrechten war dabei ein zentrales Instrument: Sie förderte Handel, Ansiedlung und Befestigung.
Auch Germersheim profitierte davon. Durch seine Lage am Rhein war der Ort verkehrs- und militärstrategisch bedeutsam. Mit der Stadtrechtsverleihung im Jahr 1276 wollte Rudolf den Ort aufwerten, wirtschaftlich entwickeln und zugleich seine Kontrolle über die Region sichern.
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