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2. Bundesliga: Kaiserslautern schlägt KSC im Südwest-Derby

Fritz-Walter-Stadion mit Horst Eckel-Tor.
Foto: Pfalz-Express

Kaiserslautern – Am 15. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der Karlsruher SC das Südwest-Derby beim 1. FC Kaiserslautern 1:3 verloren.

Fast 49.000 Zuschauer fanden sich im Fritz-Walter-Station zusammen, davon etwas mehr als 4000 Gästefans aus Karlsruhe. Am Ende gingen die Mannschaften mit einem Ergebnis von 3:1 für die Roten Teufel auseinander.

Die Hausherren starteten gut in die Partie und gingen nach rund 13 Minute in Führung. Boris Tomiak erzielte das 1:0 vom Punkt. Zuvor hatte ausgerechnet Debütant Enes Zengin, der erst kurz vor Anpfiff verletzungsbedingt in die Startelf gerutscht war, Jannik Mause gefoult. Die Lautrer schienen anschließend alles im Griff zu haben, doch kurz vor der Pause gelang dem KSC der vermeintliche Ausgleich. Allerdings stand Budu Zivzivadze bei der Hereingabe von Marvin Wanitzek im Abseits.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Badener die Schlagzahl, aber auch die Gastgeber blieben aktiv. In der 73. Minute schloss der eingewechselte Kenny Prince Redondo einen schnörkellosen Konter der Pfälzer ab. Knapp 140 Sekunden später brachte Joker Jannis Heuer den Betzenberg mit dem 3:0 endgültig zum Beben. Wanitzek zirkelte zwei Minuten vor Schluss noch einen Freistoß ins rechte untere Eck, doch das Tor kam letztendlich zu spät.

Durch den Derbysieg springt Lautern zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz. Der KSC rutscht auf Rang 6 ab und kann im Laufe des Spieltags noch weiter nach unten durchgereicht werden.

Am kommenden Freitag empfangen die Karlsruher den SSV Jahn Regensburg am Wildpark. Einen Tag später ist der FCK dann am Darmstädter Böllenfalltor zu Gast.

Die weiteren Ergebnisse vom Nachmittag: Hannover 96 – SSV Ulm 3:2 und Greuther Fürth – Hertha BSC 2:1. (dts Nachrichtenagentur)

Statement der Polizei

Auf einen überwiegend friedlichen Verlauf des Fußball-Derbys auf dem Betzenberg blickt die Polizei in Kaiserslautern an diesem Samstagnachmittag.

Rund um die Spielbegegnung kam es zu mehreren Körperverletzungen unter den rivalisierenden Fangruppen. Die betroffenen Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt. Nach derzeitigen Erkenntnissen blieb es in allen Fällen bei leichten Verletzungen.

Sowohl auf dem Weg zum, als auch im Inneren des Stadions wurde durch Gästefans vereinzelt Pyrotechnik gezündet.

Die Polizei hat jeweils entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dazu dauern an.

In der Vor- und Nachspielphase kam es lediglich zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. So wurde unter anderem der 11-Freunde-Kreisel vorübergehend für den Fahrzeugverkehr gesperrt, um eine reibungslose An- und Abreise gewährleisten zu können.

Das Polizeipräsidium Westpfalz wurde durch andere Polizeibehörden aus Rheinland-Pfalz, von der Bundespolizei sowie der saarländischen und hessischen Landespolizei unterstützt.