Sonntag, 26. Februar 2017

Zweite Rheinbrücke: Kreis-SPD vor Ort in Maximiliansau

21. Mai 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Kreis Germersheim, Politik regional

Kreis-SPD in Maximiliansau: Der Name ist Programm: „Gemeinsam für die zweite Rheinbrücke.“

Maximiliansau – Bei ihrem Vor-Ort-Termin in Maximiliansau informierte die SPD über den Sachstand für den Bau der zweiten Rheinbrücke bei Wörth.

Mit dabei waren Jochen Schaaf, Kandidat der SPD für das Amt des Ortsvorstehers, und Barbara Schleicher-Rothmund, Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz.

In seinen einleitenden Worten drängte Schaaf auf den Bau der zweiten Rheinbrücke, damit Maximiliansau beim Verkehr spürbar entlastet werden kann. Bei Stau, Baumaßnahmen und Unfällen auf der Rheinbrücke staut sich der Verkehr regelmäßig bis in den Ort selbst hinein.

Schleicher-Rothmund unterstrich, dass die SPD im Landkreis Germersheim, in der Südpfalz und im Land hinter dem Bau der zweiten Rheinbrücke stehe. Auch Ministerpräsidentin Dreyer betonte Anfang März in Germersheim, dass das Land die zweite Rheinbrücke wolle.

Rheinland-Pfalz habe ein Raumordnungsverfahren zur Trassenfindung durchgeführt, was für Planungssicherheit sorge. Man habe die zweite Rheinbrücke bereits im Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

„Ziel ist es, die zweite Rheinbrücke in der Nordvariante zu bauen. Diese Lösung bringt die größte Entlastung für den Verkehr“, so die Abgeordnete. Auch lägen für den Bau einer von Karlsruhe vorgeschlagenen Ersatzbrücke zwischen bestehender Rheinbrücke und Eisenbahnbrücke keine Machbarkeitsstudien und planerischen Ausarbeitungen vor.

 „Die Baustelle auf der B 10 hat außerdem ganz klar gezeigt, dass wir nicht nur eine zweite Rheinbrücke, sondern auch eine vernünftige Verkehrsanbindung auf der anderen Rheinseite brauchen“, sagte Barbara Schleicher-Rothmund.

„Risiken für die zweite Rheinbrücke bestehen dagegen im Beschluss des Gemeinderats der Stadt Karlsruhe, gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen, und im von der damaligen CDU-Landesregierung in Baden-Württemberg versäumten Raumordnungsverfahren, was jetzt ebenfalls zu Klagen führen kann.“

Um den Bau der zweiten Rheinbrücke voranzutreiben, sei die SPD auf allen politischen Ebenen beiderseits des Rheins aktiv. Ihre Abgeordneten in Mainz und Berlin setzten sich ebenfalls dafür ein, so Schleicher-Rothmund. Dies schließe auch Gespräche mit den Verantwortlichen in Baden-Württemberg ein. (be/red)

 

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