Montag, 23. Oktober 2017

Zahl der Islamisten in Deutschland steigt

9. Juni 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten

 

Pierre Vogel, auch Abu Hamza genannt, ist ein deutscher islamistischer Prediger. Der zum sunnitischen Islam konvertierte Vogel war Mitglied des inzwischen aufgelösten salafistischen Vereins Einladung zum Paradies (EZP), der vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Vogel gilt als „Hassprediger“und ist nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden eine der einflussreichsten Personen der deutschen Konvertitenszene. Foto:Schängel/CC-BY-SA-3.0-DE/wikimedia

Berlin – Islamistische Organisationen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Unterstützer gewonnen. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) hervor, der am 11. Juni in Berlin vorgestellt werden soll.

Demnach stieg die Zahl der Mitglieder und Anhänger von Gruppierungen wie der türkischen Milli Görüs oder der arabischen Hisbollah in Deutschland von 38.080 (2011) auf 42.550. Am stärksten wuchs die Gruppe der Salafisten von 3.800 (2011) auf 4.500. Drei salafistische Vereine ließ Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im vergangenen Jahr verbieten.

Beim Rechtsextremismus hat der Verfassungsschutz unterschiedliche Tendenzen beobachtet. Die NPD, gegen die die Bundesländer ein Verbotsverfahren anstrengen wollen, ist im vergangenen Jahr auf 6.000 Mitglieder geschrumpft, doch Nazi-Bands spielen in der Szene nach wie vor eine große Rolle. 2012 registrierte das BfV 182 aktive rechtsextreme Musikgruppen, vier mehr als im Jahr zuvor. Sie traten allerdings deutlich seltener vor Publikum auf. (red/dts Nachrichtenagentur)

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