Samstag, 25. November 2017

Wörth: Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke mahnt verbesserte Kommunikation und Information an

8. Mai 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
Steffen Weiß, Vorsitzender Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke.

Steffen Weiß, Vorsitzender Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke.

Kreis Germersheim/Wörth – Zum Vorfall des entgleisten Güterwaggons am Bahnhof Wörth am Montagmorgen mit anschließendem Verkehrschaos meldet sich auch das „Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke“ zu Wort.

Der Vorsitzende Steffen Weiß schreibt in einer Pressemeldung: „Während so mancher Politiker in der Region durch den heutigen Vorfall am Bahnhof Wörth mal wieder an die Rheinbrücken-Thematik erinnert wurde und prompt eine Pressemeldung verfasst hat, ist das aus den Demonstrationen 2015 und 2016 entstandene „Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke“ bei diesem wichtigen Thema laufend am Ball und ständiger „Unruheherd“.

So sei der Verein gemeinsam mit der Industrieinitiative #PRO2 am vergangenen Wochenende in Karlsruhe bei den Heimattagen mit einem Infostand vertreten gewesen und habe sehr viel „Informations- und Überzeugungsarbeit leisten“ können. Über die Gespräche und die Auswertung einer Umfrage soll in Kürze berichtet werden.

Weiß schreibt weiter: „Das Verkehrschaos rund um Wörth und Maximiliansau am Montagmorgen zeigt überdeutlich, dass die plumpe Aufforderung fundamentaler Brückengegner „fahrt doch mit der Bahn!“ völlig ins Leere geht. ´Entgleister Güterwaggon´ ist vor der ´nächsten Beeinträchtigung´.

Was der Vorfall auch zeigt: Kommunikation und Information der Nutzer rund um das Nadelöhr müssen verkehrsträgerübergreifend deutlich verbessert werden. Wir brauchen z.B. eine „Rheinbrücken-App“.

Wenn im Schienenersatzverkehr eben nur planmäßig fünf Busse eingesetzt werden können, die dann ohnehin im Stau stehen, muss man die Pendler ab Bellheim und weiter nördlich frühzeitig so informieren, dass diese via Germersheim und von dort mit der S-Bahn nach Karlsruhe fahren können.
Andere hätten vielleicht auch noch umplanen können. Wer sich dem ÖPNV aber erst mal ausgeliefert hat, der kann dann schwerlich einen Umweg fahren oder die Fähre nutzen.

Die Gegner der 2. Rheinbrücke müssen endlich ihre ablehnende Haltung aufgeben und konstruktiv mitarbeiten, damit wir eine zusätzliche Brücke bekommen, die neben 4 Fahrspuren für PKW und LKW auch eine Spur für Fahrräder und E-Bikes bekommtund eine separate für Fußgänger.
Ein Gleis oder gar ein Doppelgleis für die Stadtbahn würde die neue Brücke noch zukunftsfähiger machen.

Diese Themen sind aber nicht in der Zuständigkeit des Bundes, deswegen muss Oberbürgemeister Mentrup seine Fundamentalopposition aufgeben und sich und den Karlsruher Gemeinderat endlich konstruktiv einbringen.“

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