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Unternehmen auch für zweite Chance: Generalsekretär Daniel Stich zu Besuch bei EPOS GmbH in Wörth

Unternehmenskonzept funktioniert: Daniel Stich (3.v.re.) war beeindruckt. [1]

Unternehmenskonzept funktioniert: SPD-Generalsekretär Daniel Stich (3.v.re.) war beeindruckt.

Wörth – Daniel Stich, Generalsekretär und Landesgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz, besuchte Donnerstag im Rahmen seiner „Tour der Ideen“ die EPOS GmbH, ein Unternehmen der Elektro- und Sicherheitstechnik in Wörth am Rhein.

Die EPOS GmbH, Mitglied der Integration-Initiative der Deutschen Wirtschaft („Wir Zusammen“) zeichnet sich in besonderer Weise als Unternehmen aus, das gesellschaftliche Verantwortung erkennt und übernimmt.

Zusammen mit Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, den Vorsitzenden des SPD Stadtverbands, Mario Daum, und des SPD Ortsvereins Wörth, Wolfgang Faust, machte sich Stich ein Bild über das soziale Unternehmenskonzept.

Die Geschäftsführer Nicole und Orkun Zor hatten sich bereits 2009 bei der Unternehmensgründung vorgenommen, junge, fleißige Menschen, häufig mit Migrationshintergrund, in der Berufsausbildung zu unterstützen. Fortan erhielten bei der EPOS GmbH Jugendliche, die nicht mit entsprechenden Schulnoten oder Deutschkenntnissen aufwarten konnten, eine Chance, sich durch Fleiß und Willen zu bewähren.

In der jüngeren Vergangenheit hatte die EPOS GmbH jungen Flüchtlingen Praktika zur Berufsorientierung und Ausbildungsplätze angeboten und zugleich den Nachwuchsbedarf deckt. Das vorrangige Ziel soll sein, Integration, Respekt und Akzeptanz zu steigern.

Für eine umfassende Unterstützung beschäftigt die EPOS GmbH eine eigene Sozialpädagogin. „Unser umfassendes Engagement rechnet sich auch unternehmerisch,“ freut sich Nicole Zor über das partnerschaftliche Geben und Nehmen. „Unsere Mitarbeiter sind topmotiviert und gehen mit uns durch dick und dünn.“

Daniel Stich nahm Anregungen der Geschäftsleitung und der örtlichen Vertreter entgegen. Bürgermeister Nitsche kündigte an, dass die Stadt im Spätjahr zu einem Wirtschaftsforum einladen werde. Unter anderem soll dabei auch ein Erfahrungsaustausch im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung und Integration von Menschen mit unterschiedlichen sozio-kulturellen Hintergründen stattfinden.