Mittwoch, 07. Dezember 2016

Tübiger Oberbürgermeister Palmer kritisiert „Diskurs-Verbot“ in Flüchtlingsdebatte

26. Oktober 2015 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Die Kommunen sind vom Zustrom der Flüchtlinge überfordert.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin/Tübingen  – Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat in der Flüchtlingsdebatte ein Kritikverbot kritisiert.

„Ich glaube, es gibt da ein Diskurs-Verbot, eine Blockade“, sagte der Tübinger Oberbürgermeister im „Deutschlandfunk“ auf die Frage, ob es denn stimme, dass Menschen, die die derzeitige Flüchtlingspolitik kritisieren, von den Medien und in den sozialen Netzwerken oftmals als rechtsextrem abgestempelt werden.

Palmer selbst habe „sehr lange gezögert“, den berühmten Satz „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu kritisieren.

„Natürlich passiert das: Wenn man das macht, dann wird man scharf angegriffen“, so der Grünen-Politiker. Er treffe auf der Straße „viele Menschen, die sagen, ich erlebe das so, dass man nichts Kritisches sagen darf über diese Situation, weil man dann in der Tat zu einem Rechten gestempelt wird“.

„Es muss aufhören, dass man diejenigen, die Sorgen haben, die Ängste haben und die artikulieren, stigmatisiert“, forderte Palmer. (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Tübiger Oberbürgermeister Palmer kritisiert „Diskurs-Verbot“ in Flüchtlingsdebatte"

  1. Ambrosia sagt:

    Genau so! Herr Palmer sie haben recht. Immer noch denken die meisten Politiker und Stadträte sie brauchen die Ängste der Menschen nicht ernst zu nehmen. Gerade zu überheblich stellen diese den Gutmenschen zur Schau und stellen jeden Menschen der behauptet “ wir schaffen das nicht“ in die rechte Ecke.
    In ihrem noblen Wohnviertel wollen diese Leute aber keine Asylanten haben. Und das Gästezimmer zur Verfügung stellen?? Weit gefehlt!
    Da ist Ihre Partei allerdings auch ein leuchtendes Beispiel für die Diskrepanz von Reden und Handeln.
    Hallo ihr grüne, schwarze und rote Amtsträger, mit gutem Bespiel vorangehen bitte, – die Menschen einladen, die Zweitwohnung zur Verfügung stellen.
    An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

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