Donnerstag, 14. Dezember 2017

„Staatsdoping“: Russische Athleten dürfen unter olympischer Flagge nach Südkorea

6. Dezember 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Panorama
 Olympiavergabe 2018. Foto: dts Nachrichtenagentur

Olympiavergabe 2018.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Lausanne  – Das Internationales Olympisches Komitee (IOC) hat entschieden, dass die russischen Athleten nur unter neutraler Fahne bei den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) antreten dürfen.

Hintergrund ist das massive Doping russischer Sportler in der Vergangenheit – dieses soll durch den russischen Verband und womöglich staatliche Stellen gelenkt worden sein.

„Einzelne russische Athleten werden unter strengen Bedingungen zu den Olympischen Winterspielen eingeladen“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach am Dienstag im Palais de Beaulieu in Lausanne.

„Diese Athleten nehmen an Einzel- oder Mannschaftswettkämpfen unter dem Namen `Olympic Athlete from Russia (OAR)` teil“, so der IOC-Präsident. „Sie werden mit einer Uniform mit diesem Namen und unter der olympischen Flagge antreten.“

Für Zeremonien werde man die olympische Hymne nutzen. Darüber hinaus kündigte er Sanktionen gegen Russland an: „Mit sofortiger Wirkung wird das Russische Olympische Komitee (ROC) ausgeschlossen.“

Kein Vertreter des russischen Sportministeriums dürfe sich für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang akkreditieren, so Bach weiter.  (dts Nachrichtenagentur)

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