Mittwoch, 13. Dezember 2017

SPD-Generalsekretärin will doppelte Staatsbürgerschaft ausweiten

17. März 2017 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts Nachrichtenagentur

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Berlin  – SPD-Generalsekretärin Katarina Barley will die doppelte Staatsbürgerschaft in der kommenden Legislaturperiode ausweiten.

Es gehe um „Millionen Menschen mit ganz unterschiedlichen Wurzeln“, sagte sie der „Welt“. Wolle man diese „wirklich zwingen, sich für einen Pass zu entscheiden?“. Das wäre „das Gegenteil von Integration“, so Barley.

Union und SPD hatten sich in der Großen Koalition darauf geeinigt, die Optionspflicht lediglich für Kinder von Ausländern abzuschaffen, die hierzulande geboren und aufgewachsen sind. Die CDU hat sich auf ihrem Parteitag im Dezember jedoch für die Abschaffung der Koalitionsvereinbarung ausgesprochen.

Barley machte deutlich, dass Kriegsflüchtlinge in Deutschland auch weiterhin Schutz erhalten werden. Gleichzeitig sprach sich die SPD-Generalsekretärin dafür aus, den Familiennachzug bei Härtefällen zu ermöglichen und damit das Asylpaket II zu korrigieren. „CDU und CSU beklagen sich, es kämen hier nur junge Männer an. Frauen und Kinder aber wollen sie nicht nachholen. Das ist verlogen und hat mit christlichen Werten nichts zu tun.“ (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "SPD-Generalsekretärin will doppelte Staatsbürgerschaft ausweiten"

  1. KlausMichael sagt:

    Wie sehr sich die bisherigen Doppelpass-Inhaber/innen integriert haben ist gerade momentan sehr deutlich zu erkennen.
    Ein Doppelpaß verhindert maßgeblich die Integration, da sich die Menschen nicht für eine Nationalität mit allen Rechten und Pflichten entscheiden müssen
    Wären sie integriert und Deutschland mit seiner Demonkratie und seinen Werten verbunden, dann käme Erdogan & Co nicht auf die Idee hier Wahlkampf zu betreiben. Je mehr „Freiheiten“ man gewährt, desto mehr werden sich die Menschen abschotten und unter Ausnutzung aller Vorteile in Deutschland ihr Leben/Kultur/Einstellung aus ihrem Heimatland beibehalten.

  2. Johannes Zwerrfel sagt:

    Eine Islamisierung findet nicht statt, eine Islamisierung findet nicht statt, eine Islamisierung findet nicht statt… DOCH !
    Im eskalierenden Streit mit Europa hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die in Europa lebenden Türken aufgefordert, ihren Einfluss auszubauen und mehr Kinder zu zeugen. „Macht nicht drei, sondern fünf Kinder“, sagte Erdogan am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung im westtürkischen Eskisehir.

    Keine weiteren Fragen!

  3. Helmut Hebeisen sagt:

    Trotzdem würde die AfD Deutschland in den Abgrund führen, deshalb ist diese Partei unwählbar für jemanden mit einem gesunden Menschenverstand.

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