Montag, 20. November 2017

Schüler bitten um Meeresschutzzone: Antwort aus Chiles Regierungspalast La Moneda

10. September 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Im Landauer Zoo bewohnt eine große Kolonie Humboldtpinguine eine reizvoll am Hang gelegene, naturnahe gestaltete Anlage.
Foto: zoo-landau

Rhodt. Große Freude in der Grundschule Rhodt. Gegen Ende der Sommerferien war im Sekretariat  ein Brief per Einschreiben eingetroffen, versehen mit  einem Staatswappen, der Absender: Presidencia Republica de Chile. 

Im Juni hatten die Rhodter Grundschüler nach Abschluss eines Pinguin-Projektes ein Schreiben an Staatspräsident Pinera gerichtet und ihn darin gebeten, zum weiteren Schutz der Humboldt-Pinguine eine Meeresschutzzone einzurichten. Briefe von Schülern, Fotos und Berichte über den Projektverlauf  wurden beigelegt. Nun ist zur Überraschung von Lehrerinnen und Schülern  ein Antwortschreiben von Chiles  höchster Regierungsstelle in Rhodt eingetroffen.

Zwar hat sich Präsident Pinera nicht persönlich an die Schule gewandt, doch stellvertretend für ihn der im Regierungskabinett für Bürgerangelegenheiten zuständige Ministerialbeamte, Direktor Felipe Alessandri. In seinem in spanischer Sprache abgefassten Schreiben – hier die deutsche Übersetzung- heißt es:

„Sehr geehrte Frau Direktorin,
ich grüße Sie herzlich und teile Ihnen mit, dass Ihr Schreiben  mit den Berichten über ihr Unterrichtsprojekt im Regierungspalast La Moneda eingegangen ist. Das Regierungskabinett nimmt davon Kenntnis und dankt für die Arbeit,  die sie im Unterricht  zum Schutz des Humboldt-Pinguins ausgeführt  haben.
Mit freundlichen Grüßen
Felipe Alessandri V.
Direccion de Gestion Ciudadana.“

Wenn auch der Regierungsbeamte auf den Wunsch der Schüler nach Einrichtung einer Meeresschutzzone nicht eingegangen ist, waren sie wie ihre beiden Lehrerinnen Anne Schlachter und Judith Stich von der  Freundlichkeit  dieses Antwortschreibens  sehr angetan.  Es wurde von den Kindern mit großem Beifall bedacht. Auf die Frage einer Schülerin „sind wir nun berühmt?“ war  Judith Stich um eine positive Antwort nicht verlegen,  „ja, sogar sehr berühmt! “
(H-J-Schatz)

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