Montag, 20. November 2017

Reisetipp: Bahamas erleben

13. Februar 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Reise, Vermischtes
Traumstrände gibt es zu Hauf auf den Bahamas. Fotos: Pfalz-Express

Traumstrände gibt es zu Hauf auf den Bahamas.
Fotos: Pfalz-Express

Strahlender Sonnenschein, schier unendlich lange Sandstrände, kristallklares Wasser und eine laue Brise, die um die Nase streichelt: Das sind die Bahamas.

Mehr als 700 Inseln umfassen die einzigartige Inselgruppe, nur dreißig der Eilande sind tatsächlich bewohnt. Rechnerisch betrachtet kommen lediglich 25 Einwohner auf einen Quadratkilometer, zum Vergleich: In Deutschland sind es rund 230 Einwohner auf einem Quadratkilometer Fläche.

Wer also wirklich entspannen möchte, der ist auf den Bahamas gut aufgehoben. Aber dennoch gibt es auch viel für Nachteulen zu erleben.

Tradition und Kultur

Am 10. Juli 1973 feiern die Einwohner der Bahamas den bahamaischen Unabhängigkeitstag, bei dem die Souveränität von Großbritannien zelebriert wird. Trotzdem wird an diesem Tag auch die symbolische Verbindung zum Königreich gefeiert.

Des Weiteren sind die Einwohner für ihre Lebensfreude bekannt, der sie durch die Junkanoo-Paraden Ausdruck verleihen. Bei diesen geht es ohne ersichtlichen Grund wild zu, denn warum diese Parade stattfindet, weiß niemand so genau – jeder Einwohner erzählt zu der Parade seine ganz eigene Geschichte.

Rund 1000 Menschen organisieren jedes Jahr diesen wohl einzigartigen Umzug, sie basteln, choreographieren und üben was das Zeug hält. Die Kostüme sowie das Fest selbst sind außerordentlich farbenprächtig und werden von rhythmischer Musik begleitet. Die größte Parade findet natürlich auf Nassau statt, aber auf Eleuthera/Harbour Island, Bimini , Grand Bahama Island, den Abacos und den Exumas sind die farbenfrohen Umzüge ebenfalls anzutreffen.

Dank der großartigen Flora ist es auf den Bahamas Tradition Krankheiten mit der Heilkraft der Pflanzen zu behandeln. Mit ihrer Hilfe werden Leiden wie Bluthochdruck, Diabetes, Juckreiz und noch vieles mehr betreut. Die Bewohner der Cat Island sollen am längsten leben, sie berufen sich hier auf die Buschmedizin. Auf den Inseln wachsen beispielsweise die auch hier bekannten Bachblüten, welche als Geheimnis der langen Lebenserwartung gelten.

Natur pur auf den Bahamas

Auf der Inselgruppe ist Touristen einiges geboten: Sie können schwimmen mit Schweinen, Conch schlemmen oder unberührte Natur pur genießen. Von der Hauptinsel Great Exuma gelangen die Besucher ganz leicht mit einer Bootstour auf die Exuma Cays.

Dort findet das Wunder statt: Kleine, süße, gefleckte Schweine, die lustig im Wasser planschen und es sich gut gehen lassen. Sie sind an Menschen gewöhnt und bieten eine hervorragende Kulisse für ein schönes Urlaubsfoto. Übrigens weiß niemand so richtig, wie die Schweinchen zu den Exuma Cays gekommen sind, dennoch sind sie herzlich willkommen und gelten als eine der Haupt-Attraktionen.

Conch ist wohl das Nationalgericht auf den Bahamas. Die große Meeresschnecke besticht mit ihrem festen, weißen Fleisch und wird überall auf den Inseln serviert, in allen möglichen Variationen: Sei es kalt und roh in einem feinen Conch-Salat oder gegrillt als Suppeneinlage. Wie auch immer die große Meeresschnecke zubereitet wird, sie ist eine wahre Delikatesse und sollte von jedem Touristen mal ausprobiert werden.

Nur 50 Kilometer von Nassau entfernt befinden sich 6000 Quadratkilometer unerforschte Natur auf Andros. Diese ist wohl die größte und am wenigsten erforschte Insel der gesamten Bahamas. Neben der atemberaubenden Landschaft oberhalb des Wassers ist dort auch das drittgrößte Riff der Welt vorzufinden.

Als weiteres Highlight außer dem Riff gibt es auch ein verschachteltes Unterwasserhöhlen-System, dass es zu erkunden gilt. Andros ist also ein wahres Taucherparadies und ladet förmlich dazu ein, die Bahamas mal von einer völlig anderen Perspektive zu erleben.

Strand, Meer, Südsee, Bahamas usw. - 3

Das unglaubliche Nachtleben der Bahamas

Das Nachtleben in der Hauptstadt Nassau boomt: Zahlreiche Clubs, Casinos und Restaurants sind dort vorzufinden. Im Club Waterloo beispielsweise gibt es wirklich was für jeden Geschmack, so locken zahlreiche Tanzflächen mit verschiedenen Musikeinflüssen und guten Getränken die Touristen.

Das beliebteste Getränk auf den Bahamas ist im Übrigen Rum. Dieser wird in allen möglichen Variationen und Cocktails getrunken, besonders populär dürfte wohl der Bahama Mama sein. Waterloo ist eher unbekannt unter den Besuchern Nassaus, somit bietet der Club eine gute Gelegenheit, um die Insulaner ein bisschen besser kennenzulernen.

Nervenkitzel können die Touristen in einen der Casinos fühlen. Das Atlantis Casino bietet Adrenalin pur und eine Vielzahl an verschiedenen Spielen. Jederzeit kann man sein Glück an einem der Spielautomaten herausfordern oder beim Pokern gegen andere Gäste antreten. Selbstverständlich stehen aber auch die Klassiker Blackjack und Roulette auf dem Programm. Das Casino bietet somit einen spannenden Kontrast zu den übrigen Aktivitäten.

Wer genug von Conch und Co hat, für den eignet sich ein Besuch in dem beliebten Restaurant Cafe Matisse. Hier gibt es feinste italienische Küche, die das Schlemmerherz höher schlagen lässt. Von Pasta über Pizza bis hin zum klassischen Tiramisu fahren die Köche authentische italienische Küche in allen Facetten auf.

So gibt es auf den Bahamas allerhand zu entdecken und zu erleben – Tag und Nacht.

Köstlichkeiten aus dem Meer.

Köstlichkeiten aus dem Meer.

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