Freitag, 15. Dezember 2017

Polizei Wörth berichtet: Allgemeine Kriminalitätsrate im letzten Jahr nicht angestiegen

17. Juli 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim

Zwei Beamte der Polizeiinspektion Wörth berichteten dem Rat.
Foto: pfalz-express.de

Wörth/Kandel – Die Kriminalitätsrate im Kreis Germersheim ist in den letzten fünf Jahren mit leichten Schwankungen unterm Schnitt gleich geblieben.

Das geht aus dem Jahresbericht der Polizeiinspektion Wörth hervor, den die beiden Polizeikommissare Andreas Freudenmann und Dennis Sturm auf der Verbandsgemeinderatssitzung am 16. Juli in Kandel vorstellten.

Im Erfassungszeitraum 2014 gab es insgesamt 204 Diebstähle. Darin eingeschlossen sind auch Hauseinbrüche oder aufgebrochene Fahrzeuge.

Ladendiebstähle würden immer mehr von organisierten Banden begangen, die Parfüms und andere hochpreisige, leicht zu transportierende Waren im großen Stil entwendeten, berichteten die beiden Beamten.

Auch auf Fahrräder hatten es die Langfinger abgesehen: 70 Stück wurden gestohlen, ein großer Teil davon in Wörth, wo es eine regelrechte Diebstahlserie bei Fahrrädern gab.

Ein starker Anstieg sei allerdings bei den Rauschgiftdelikten zu verzeichnen. In der Hauptsache wurden Cannabis und Amphetamine in nicht erlaubten Mengen konsumiert oder verkauft. Die schnell süchtig machende Droge Chrystal Meth ist nicht aufgetaucht.

102 Verkehrsstraftaten ahndete die Polizei, davon 43 wegen alkoholisierten Fahrens. 23 Personen waren unterwegs, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein.

Die Aufklärungsquote der Polizei Wörth liegt bei 66 Prozent – das sind 4 Prozent mehr als der rheinland-pfälzische Landesdurchschnitt.

Aufklärungsquote über dem Landesdurchschitt

Aufgeklärt wurden unter anderem auch schwere Straftaten wie eine Brandstiftung in Minderlachen oder ein schwerer Einbruch im Casino.

Bei zwei Einbrüchen in einer Metzgerei in Kandel konnte der Geschäftsinhaber den Einbrechen selbst stellen – es war seinerzeit sogar zu einem Handgemenge gekommen.

Stalking gab es in fünf Fällen, wobei vier davon via Handy passierten, mit massenhaften SMS-Fluten.

Die gute Nachricht: Kein einziger Mensch starb im letzten Jahr bei einem Verkehrsunfall im Bereich der Polizeiinspektion Wörth.

Wer sich genauer informieren oder sich sogar mit der Polizei austauschen möchte, kann das auf der neuen Webseite www. pid.polizei.rlp.de tun. (cli)

 

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