Donnerstag, 18. Januar 2018

Offizielles Statement: Speyer wendet sich gegen „Gewalt, Hetze und Fremdenhass“

10. Januar 2018 | 15 Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional
Maximilianstraße in Speyer. Foto: Pfalz-Express

Maximilianstraße in Speyer.
Foto: Pfalz-Express

Speyer – Die Stadtspitze und das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ unterstützten die für den kommenden Samstag geplante Kundgebung gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass in der Maximilianstraße.  

Das teilte die Stadtverwaltung mit. „Stadtspitze und Bündnis verurteilen die Straftaten von Kandel und Speyer“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung.

Die politisch Verantwortlichen der Stadt und das Bündnis wendeten sich aber gleichermaßen gegen rechtspopulistische und rassistische Hetze in sozialen Netzwerken und in öffentlichen Äußerungen, die das Ziel habe, aus diesen Straftaten politisches Kapital zu schlagen.

„Speyer ist eine ´Stadt ohne Rassismus´ und eine ´Stadt mit Courage´, in der es keinen Platz für Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gibt“, heißt es weiter.

Angesichts der Ereignisse zum Jahreswechsel verurteile man jedwede Gewalt gegen Einzelpersonen und Gruppen, „sei es wegen ihrer Nationalität, ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft oder wegen eines Handicaps, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung.“

Die Instrumentalisierung der Opfer für politische Zwecke und zur Emotionalisierung und Eskalation der gegenwärtigen Diskussion lehne man ebenfalls strikt ab.

„Die Straftäter müssen von Polizei und Justiz, die unsere Unterstützung verdienen, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Gesetze zu ihrer Verurteilung sind vorhanden und müssen konsequent angewendet werden.“

Speyer sei eine weltoffene Stadt: „Wir alle sind gefordert ein tolerantes Miteinander zu bewahren.“ (red)

Unterzeichner für die Stadt Speyer:

Hansjörg Eger

Monika Kabs

Stefanie Seiler

Unterzeichner für das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage:

Sabrina Albers

Werner Ruffing

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15 Kommentare auf "Offizielles Statement: Speyer wendet sich gegen „Gewalt, Hetze und Fremdenhass“"

  1. Steuerzahler sagt:

    Ob die „Erlebende“ genau so denkt wie die „Unterzeichner“ die hier ihre Zivilcourage mit einem Zettel unter Beweis stellen? Ich bin mir sicher, Heinrich der V. und Barbarossa haben sich ob soviel Zivilcourage schon im Grab umgedreht. Was ist nur aus den Saliern geworden? Ein wehrloses, armes Völkchen von Gebetsmühlen.

  2. Philipp sagt:

    In Speyer legt man anscheinend Wert darauf, auch so bekannt zu werden wie Kandel durch seinen (inzwischen abgesagten) Narrenumzug anlässlich der durch „Buntheit“ und „Weltoffenheit“ mitverursachten Ermordung von Mia.
    Die Versuche, sich gegen den Zusammenbruch des „vielfältigen“ und „antirassistischen“ Weltbilds zu wehren werden immer verzweifelter.
    Dabei hätte jeder, der sich mit einer gewissen Weltoffenheit und gesundem Menschenverstand mit islamischer Kultur auseinandergesetzt hätte, erkennen können, wie man den Weg Richtung Katastrophe hätte vermeiden können.
    Aber der kurze Rausch in der Blase der eigenen (oder eingeredeten) Traumwelt war wohl attraktiver als das wahre Leben in der harten und manchmal auch unschönen Realwelt.

    • Kunz Eckhard sagt:

      Super. genau meine Meinung.
      Endlich einmal jemand der den Mut hat etwas auszusprechen was in Deutschland in der Zwischenzeit verboten ist.

  3. Armin Schmidt sagt:

    „Die Instrumentalisierung der Opfer für politische Zwecke und zur Emotionalisierung und Eskalation der gegenwärtigen Diskussion lehne man ebenfalls strikt ab.“

    Was für widerwärtige Heuchler! Diese linken Typen selbst instrumentalisieren doch jetzt den Mord an Mia und versuchen, mit ihrem „Speyer ist bunt und tolerant“-Schwachsinn, Lichterkette, Demo und Co politisches Kapital aus dem Fall zu schlagen. Diese kranke Doppelmoral ist wirklich kaum mehr zu ertragen!

  4. Johannes Zwerrfel sagt:

    Diese Aktion ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten! Wie ideologisch verblendet und pietätlos muss man in Anbetracht dieser schrecklichen Tat sein, um mit „bunt“ ein Zeichen setzen zu wollen! Da schlachtet ein illegaler Migrant ein 15-jähriges Mädchen regelrecht ab und dieser Karnevalsverein (…) – Mia stirbt durch dieses Vorhaben sinnbildlich ein zweites Mal, ihr sinnloser Tod wird ideologisch missbraucht, (…)- ich bin fassungslos, traurig und wütend zugleich! Pfui Deibel, ich verachte zutiefst die Initiatoren und all diejenigen, welche an dieser politischen Aktion teilnehmen!“

  5. Johannes Zwerrfel sagt:

    Hurra! Hurra! Hurra!
    Neunköpfige syrische Großfamilie endlich in Buntistan vereint!

    „Geld sei nicht das Problem. Aufgrund der großen Kinderzahl sei die Familie über die Sozialhilfe, die vom Jobcenter gezahlt wird, relativ gut abgesichert. Sie darf bis 1360 Euro an Warmmiete ausgeben.“

    Und 84 Prozent von euch Buntis schreien nach „sozialem Wohnungsbau“…

    Ihr habt echt den Schuss nicht gehört!

    Es ist so köstlich…

  6. M Cezar sagt:

    Ich mache mir Sorgen um die Sicherheit in Speyer. Es sollen weitere 650 Asylbegehrende in der Kaserne untergebracht werden. Das werden, so meine Befürchtung, zum größten Teil alleinstehende junge Männer sein. Ich befürchte Zustände wie in Köln und Berlin.

  7. Kai Schnabel sagt:

    Mit „bunt“ ein Zeichen zu setzen, ist auch für mein Empfinden mehr als geschmacklos!!!! Das fand ich in Kandel schon schlimm, dass sich jetzt auch Speyer noch anhängt, ist unverständlich für mich! Wo bleibt die Solidarität mit der jungen Frau, die am Neujahrstag „vergewaltigt“ wurde???
    ICH brauche keine Politiker, die uns mit erhobenem Zeigefinger zur „Besonnenheit“ ermahnen, gegen Fremdenfeindlichkeit aufrufen……….
    Was muss noch passieren in UNSEREM Deutschland? Ist es wirklich noch das Land, in dem wir gut und gerne leben?
    Warum wird immer noch über Familiennachzug in der Politik diskutiert, wenn der Krieg in Syrien beendet ist, sollten die Menschen nicht in ihr Land zurückkehren um es wieder aufzubauen?
    Haben das unsere Großeltern und Eltern nicht auch gemacht?

  8. Pala Tina sagt:

    Richtet sich die Kundgebung auch gegen die Fremdenfeindlichkeit und den Rassismus, der von vielen Immigranten ausgeht?
    Würde mich echt interessieren…
    Meiner Meinung nach müsste man sich darüber eher Gedanken machen!
    Und: nein, ich bin kein Nazi, nein, ich bin kein Rassist!

    • Tobi sagt:

      Natürlich, Islamisten unterscheiden sich ja jetzt nicht großartig von den Flügel Afdlern.
      Homophob, Rückständiges Frauenbild. Gemeinsames Leitbild ist, auf dass es wieder so wird wie es früher nie war.

  9. Aufgewachte sagt:

    Ja, auch ich bin gegen Gewalt, Hetze und Fremdenhass und wünsche mir sehr, dass dieses die Politiker, die als erste gegen die Bürger, die bei Pegida friedlich ihre Sorgen zum Ausdruck brachten, hetzten, beherzigen. Denn der Hass und die Hetze gingen von den Politikern der SPD wie Mass und Konsorten aus. Jetzt ist die Situation eskaliert nach dem Gesetz der Resonanz, und diejenigen, die Hass säten, bekommen ihn zurück, leider!

  10. Kai Schnabel sagt:

    Ist es nicht ein Armutszeugnis, dass die Kommentare zu der vergewaltigten Fußgängerin in Speyer geschlossen sind? Wo sind die Politiker, die sich dafür einsetzen, dass die vielen Gewalttaten durch Flüchtlinge aufhören? Wo sind die Politiker, die sich für eine Solidarkundgebung für diese junge Frau einsetzen?
    Seit neuestem -wird hier und da auch mal ehrlich von offizieller Seite- über die vielen Gewalttaten durch Asylanten und Flüchtlinge gesprochen. Ich habe ein Problem damit, dass Menschen, die in unser Land kommen, hier aufgenommen und betreut werden, unsere Sozialsysteme ausnutzen, dass immer wieder gelogen und betrogen wird………….
    Und dass von politischer Seite versucht wird, alles zu vertuschen.

  11. M Cezar sagt:

    Welche Politiker? Die Zeiten haben sich geändert: sie erinnern mich sehr an die, die in Osteuropa vor der Wende herrschten: jedes unbedacht geäußerte Wort kann einem großen Ärger, bis hin zur wirtschaftlichen Ruin einhandeln.

  12. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Die CDUCSUSPD hat gestern beschlossen innerhalb von vier Jahren die nächste Million „Schutzsuchende“ ins Land zu holen. Nach den bisherigen Erfahrungen eine sehr gute Entscheidung. Reisen in den friedlichen Nahen Osten kann man sich sparen, denn man bekommt das jetzt frei Haus geliefert – täglich.

  13. Joachim sagt:

    Ich wiederhole mich: Die Warnung vor der Instrumentalisierung ist bereits die Instrumentalisierung (Klonovsky). Es dauert vermutlich noch Jahre, bis genügend Menschen voller Erstaunen feststellen werden, dass auch kritisch denkende, solide Bürger, die den Laden durch Arbeit u. Steuern am laufen halten, seit ein paar Jahren von oben her als Menschenhasser und Hetzer beschimpft werden. Diejenigen, die ständig von Differenzierung u. Einzelfällen reden, haben keine Probleme, zu pauschalisieren, wenn sich diejenigen zu Wort melden, die nicht das Land auf den Kopf stellen wollen. Hätte nie für möglich gehalten, dass in der Bundesrepublik Politiker, Qualitätsmedien und Vereine fleißig daran arbeiten, ganze Bevölkerungsteile zu verleumden. Tagesthemen vom 9.1. downloaden für zukünftige Gespräche.

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