Mittwoch, 23. August 2017

Noch bis 30. Juli in Annweiler: Richard Löwenherzfest entführt ins Mittelalter

29. Juli 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Regional
Akteure mit den Trifelsherolden. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Akteure mit den Trifelsherolden.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Annweiler. Das Richard Löwenherzfest ist eröffnet. Gestern (28. Juli) traf sich prächtig gewandetes Volk zum großen Einzug der Akteure. Ritter, Knappen, Edelleute, Bauern, Gaukler, Groß und Klein, zogen vom Lager einer Rittergruppe bis zum Rathausplatz.

Leider konnte der Schultheiß der Stadt, Bürgermeister Thomas Wollenweber, aufgrund einer Erkrankung nicht wie jedes Jahr mittels Deklaration den Beginn des Festes verkünden. Seine Aufgabe übernahm der Herold, Chnutz vom Hopfen, der auch die Akteure vorstellte.

Da waren zum Beispiel der edle (Walter) Herzog von Annweiler, der auch Vorstand des ausrichtenden Vereins „Vergangenheit Annweiler e. V.“, doch da berichtigte sich der Herold, „des Vereins „Zukunft Annweiler e. V. ist“.

Es waren dabei Richard Löwenherz, Kaiser Heinrich und der König von Böhmen, im richtigen Leben Verbandsbürgermeister. „Ein Staatenlenker und Wagenführer“, so Chnutz.

„Es ist wunderbar, König von Böhmen zu sein“, freute sich VG-Bürgermeister Wagenführer. „Es sind wunderbare Verhältnisse, weil man keinen Widerspruch hat“.

„Der Wettergott muss Annweilerer sein“, meint Walter Herzog. Tatsächlich steckt ein großer logistischer Aufwand hinter dem Fest und akribische Vorbereitung, das sollte durch Regen nicht gefährdet werden.

Die Trifelsherolde eröffneten mit Fanfaren und Trompeten lautstark das Fest. Alle müssen sich von nun an an den Marktfrieden halten und „die Waffen in der Scheide stecken lassen“.

Das Löwenherzfest entführt in eine wunderbare Zeit. Bis zum 30. Juli kann man noch in diese Welt eintauchen, sich von mittelalterlicher Musik, Erzählern, Gauklern, Phantasiewesen bezaubern lassen und natürlich auch im Stil der damaligen Zeit essen und trinken. (desa)

Hatten wahrscheinlich die weiteste Anreise: Ehepaar (hier mit Enkelkind) kommt aus Peking. Ihr Sohn lebt in Annweiler. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Hatten wahrscheinlich die weiteste Anreise: Ehepaar (hier mit Enkelkind) kommt aus Peking. Ihr Sohn lebt in Annweiler.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

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