Freitag, 24. Februar 2017

Neujahrsansprache von Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Sicherheit der Bürger hat die oberste Priorität“

31. Dezember 2016 | 4 Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Politik Rheinland-Pfalz, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz, Südwestpfalz und Westpfalz
Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: pfalz-express.de

Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Archivbild: pfalz-express.de

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) geht bei ihrer Neujahrsansprache unter anderem auf aktuelle Sicherheitsbedenken vieler Bürger ein.

Die Gewährleistung der Sicherheit habe für die Landesregierung „die höchste Priorität“: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, allen Bürgern im Land zu versichern, dass unsere Sicherheitskräfte alles Menschenmögliche tun, um uns zu schützen. Wir werden nicht zulassen, dass feige Attentate unsere Demokratie und unsere gemeinsamen Werte zerstören.“

Die Ministerpräsidentin spricht zudem den Opfern und den Angehörigen des Berliner Attentats ihre Anteilnahme aus. Das schreckliche Attentat dürfe aber nicht dazu führen, Mauern zu bauen und alles Fremde abzuweisen: „Wer nun Angstmacherei und Hetze betreibt, gefährdet unser friedliches Zusammenleben, weil Hass immer neuen Hass und neue Gewalt hervorbringt.“

Die „Chancen einer zusammenwachsenden Welt“ rückt Dreyer bei ihrer Ansprache ebenfalls in den Kontext: „Auch wenn Veränderungen, die bis in die eigene Arbeit und Familie hinein spürbar sind, manchen Menschen Angst machen: Ich sage Ihnen mit voller Überzeugung, für Angst vor der Zukunft gibt es keinen Grund.“

Die Ministerpräsidentin verweist auf den wirtschaftlichen Erfolg rheinland-pfälzischer Unternehmen im globalen Handel und auch auf die „erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. Wenn ich im Land unterwegs bin, erlebe ich, wie gut das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Nationen gelingt, wenn man sich erst mal kennengelernt hat, wenn die Kinder gemeinsam zur Schule gehen und man sich im Verein trifft“, so Malu Dreyer.

Die Rheinland-Pfälzer hätten im vergangenen Jahr einen beeindruckenden Zusammenhalt gezeigt. „Als Hunderttausende nach Deutschland geflohen sind, haben Sie ohne zu zögern, den Geflüchteten ein neues Zuhause gegeben.“

Zusammengehalten und angepackt hätten die rheinland-pfälzischen Bürger auch bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe. Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt den vielen Helfern für ihr Engagement und wertet dies als Beleg für den starken gesellschaftlichen Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz, wo sich jeder Zweite ehrenamtlich engagiere.

Auch wenn man in einer vielfältigen, globalisierten Welt nicht auf alles Einfluss nehmen könne, so liege es doch auch an jedem Einzelnen, die Gesellschaft „menschlich und liebenswert zu gestalten. Lassen Sie uns bewahren, was uns stark macht: Unsere Lebensfreude, unseren Unternehmensgeist, unsere Tatkraft und unseren Zusammenhalt“, sagt die Ministerpräsidentin. Wenn alle ihre Stärke einbrächten, könne gemeinsam Großes bewegt werden.

Die Neujahrsansprache wird am Silvesterabend, 31. Dezember, um 19.55 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Ab 20 Uhr gibt es die vollständige Rede der Ministerpräsidentin auf www.rlp.de.

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4 Kommentare auf "Neujahrsansprache von Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Sicherheit der Bürger hat die oberste Priorität“"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Ablenkungsmanöver von Multikulti-Wahnsinnigen!
    Salbungsvolles Geschwafel hilft allen Hinterbliebenen und Geschädigten wenig!

    Die Trauernden wollen ihre Angehörigen zurück!

    Die Vergewaltigten wollen ihre Würde zurück!

    Die Bestohlenen wollen ihr Eigentum zurück!

    Die Belästigten wollen ihre Unbeschwertheit zurück!

    Die Beleidigten wollen ihr Ansehen zurück!

    Die Frauen wollen ein Deutschland, in dem Frauen wieder respektiert und nicht angezündet, erstochen, aus dem Fenster geworfen, vergewaltigt, geschlagen und getreten werden!

    Die Bürger wollen ihr Deutschland zurück! Das Deutschland, in dem man auch nachts unbeschwert reisen konnte, in dem der Tag nicht bei Einbruch der Dunkelheit endet! Das Deutschland, in dem Deutsch gesprochen wird, bei einem Bier oder Schnitzel und man nicht als „Ungläubiger“ schräg angesehen wird und auf Schritt und Tritt um sein Leben fürchten muss! Das Deutschland, in dem man sich keine Sorgen um den Schulweg der Kinder machen muss, in dem Deutschland, in dem ein Kruzifix an der Schulwand hängen darf und dies nicht durch Pornounterricht für die Kleinsten ersetzt wird! Das Deutschland, in dem man sich nicht überlegen muss, ob man gerade etwas Falsches gesagt oder geschrieben hat, irgendwelche Fremden damit brüskiert haben könnte! Das Deutschland, in dem die Linken nicht die Autos der Rechten anzünden und die Rechten als Konservative bezeichnet werden und nicht als Nazirassisten beschimpft. Ein Deutschland in dem sich die Ausländer den Deutschen anzupassen und unterzuordnen haben und nicht umgekehrt!!! Ein Deutschland in dem die Intelligenz regiert und nicht die Gewalt verbunden mit dem Faustrecht! Ein Deutschland, das sich an seine eigenen Gesetze hält!!!

    NUN HABEN WIR WIEDER EIN GETEILTES DEUTSCHLAND! AUCH OHNE MAUER!!!

    Kommen Sie alle gut und sicher rein!!! Passen sie auf sich auf!
    Sehen sie vor sich, hinter sich und neben sich!

    Mit den besten Wünschen für einen guten Rutsch in freudvolleres und sicheres Neues Jahr 2017!

  2. GEEEKEE sagt:

    Ich habe den Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, auf einer Diskussionsveranstaltung am 25.10.2016 in Landau insgesamt dreimal nach der Existenz von Notfallplänen gegen Terrorangriffe auf Schulen gefragt und dreimal eine ausweichende Antwort erhalten: Es gibt diese Notfallpläne nicht.

    Offenbar setzt Minister Lewentz andere Prioritäten als die, welche seine Chefin in Sonntagsreden verkündet …

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