Donnerstag, 27. Juli 2017

Neues Straßenstück an der K 31 in Edenkoben übergeben: Gefährliche Straße endlich entschärft

15. Juli 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Regional
Offizielle Freigabe: Ein unansehnliches und gefährliches Eck ist entschärft. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Offizielle Freigabe (v.l: Vogelgesang, Gouasé, Wissing, Schweitzer, Schneider, Riedmaier) – ein unansehnliches und gefährliches Eck ist entschärft.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Edenkoben. Die im April begonnenen Baumaßnahmen an der K 31 zum Ausbau des Knotenpunktbereiches Rhodter Straße / Edesheimer Straße sowie der Abflachung der unübersichtlichen Kurve in der südlichen Stadteinfahrt von Edenkoben sind abgeschlossen. Die Maßnahme wurde jetzt in einem kleinen Festakt offiziell übergeben.

Die K 31 wurde im Kreuzungsbereich auf einer Länge von zirka 90 Metern verlegt. Dadurch wurde eine Kurvenabflachung erreicht, die die Sichtverhältnisse an der Kreuzung von K 31 und Rhodter Straße verbessert und verkehrssicherer macht.

Neben den Straßenbaumaßnahmen an der K 31 und der Gemeindestraße „Rhodter Straße“ wurden auch die betroffenen Gehwege neu angelegt. Die Bauzeit betrug rund zwei Monate.

Das neue Straßenstück sei „kurz, aber bedeutend“, so Landrätin Riedmaier, die unter den Anwesenden auch die Landtagsabgeordneten  Alexander Schweitzer (SPD) und Christine Schneider (CDU), die VG-Bürgermeister Gouasé und Wagenführer sowie den zukünftigen SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt begrüßte. Besonderer Ehrengast war Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.

Edenkobens Bürgermeister war durch Krankheit verhindert und wurde von der Beigeordneten Helga Vogelgesang seitens der Stadt vertreten.

VG-Bürgermeister Gouasé (l.): "Ein wichtiger Moasikstein für die Edenkobener Verkehrsinfrastruktur". Foto: Pfalz-Express/Ahme

VG-Bürgermeister Gouasé (l.): „Ein wichtiger Moasikstein für die Edenkobener Verkehrsinfrastruktur“ (im Hintergrund die „Ludwigschule“.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Riedmaier wies auf die lange Zeit der Vorbereitung hin, die das Projekt in Anspruch genommen hatte. Häuser mussten von der Stadt erst erworben werden, es gab Tiefbaumaßnahmen und Gehwege wurden erneuert. Jetzt sei die Verkehrssicherheit garantiert, die „unerfreuliche Kurve“ sei entschärft und biete ein mehr als erfreuliches Bild.

„Die Anwohner mussten viel Geduld aufbringen“, so die Beigeordnete Vogelgesang. Seit 1987 als erstmals ein Bebauungsplan aufgestellt worden war, zog sich das Projekt hin bis 2013 die Vorplanung für die Kurvenabflachung begannen. „Jetzt bietet die südliche Ortseinfahrt ein viel schöneres Gesicht“.

Auf die Gefährdung der BBS-Schüler durch die vormals gefährliche und enge Straßenführung, wies VG-Bürgermeister Gouasé hin. „Doch nun macht es wieder Spaß auf der Straße zu fahren“, so Gouasé. „Das Eck ist nun in Ordnung gebracht“.

Die Maßnahme, die gemeinsam mit der Stadt Edenkoben realisiert wurde und deren Kosten sich auf 243.000,00 Euro ohne Grunderwerb beliefen, wurde durch Landesmittel sowie Zuschüsse von Landkreis und Kostenübernahme der Stadt Edenkoben finanziert.
Das Land hatte für den Ausbau von Kreuzung und Gehwegen insgesamt 240.000 Euro bewilligt.

„Die Kreisstraßen – wie hier die K 31 – übernehmen als Bindeglied zwischen Bundes- und Landesstraßen sowie Gemeindestraßen eine wichtige Funktion in der Flächenerschließung. Eine akzeptable Verkehrsanbindung des ländlichen Raumes ohne das Kreisstraßennetz wäre nicht denkbar. Deshalb ist der Kreisstraßenbau schon lange ein Schwerpunkt bei der Infrastrukturförderung des Landes“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing.

Im vergangenen Jahr hat Wissing den Kreisstraßenbau mit Fördermitteln in Höhe von rund 27 Millionen Euro unterstützt. Die Fördermittel für den kommunalen Straßenbau insgesamt lagen mit rund 48 Millionen Euro auf hohem Niveau.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 7.000 Kilometer Kreisstraßen, das entspricht in etwa der Länge der Landesstraßen im Land. Rheinland-Pfalz hat das dichteste Straßennetz bundesweit.
Das Land hat für den Ausbau des Kreuzungsbereichs der Kreisstraße rund 189.000 Euro Fördermittel und für den Ausbau der Gehwege rund 51.000 Euro bewilligt.

„Im Bereich des kommunalen Straßenbaus sind wir als Land ein wichtiger Partner für die rheinland-pfälzischen Städte und Gemeinden. Das Land fördert jedes Jahr rund 250 bis 300 Straßenbauvorhaben. Das Spektrum reicht vom Ausbau innerörtlicher Straßen, über Brückensanierungen und Radwegebau bis zum Neubau von Ortsentlastungsstraßen“, so der Minister. (desa/red)

Blick zum Ortsausgang in südliche Richtung. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Blick zum Ortsausgang in südliche Richtung.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

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