Freitag, 24. November 2017

Neuburg: Arnika Eck – Dieter Hutzel

15. Mai 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Pfalz-Express fragt - Kandidaten antworten

Arnika Eck, Neuburg, SPD

 

 

Warum möchten Sie Bürgermeisterin werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

 Im Zeitalter des demografischen Wandels und der damit verbundenen Herausforderungen braucht eine Gemeinde eine kraftvolle Führung. In 30 Jahren kommunalpolitischem Ehrenamt im Gemeinderat, davon 15 Jahre als Beigeordnete,  25 Jahre im Verbandsgemeinderat und 10 Jahre im Kreistag, habe ich einen Rucksck voll Erfahrungen gesammelt. Zudem: Um in der Liga der besten Gemeinden mitzuspielen bedarf es heute eines größeren Engagements als noch vor zehn oder 20 Jahren. Herkömmliche Rezepte alleine genügen da nicht mehr. Von meiner Kompetenz und meiner Zeit, die ich als Daimler Frühpensionärin für dieses Amt mitbringe, kann Neuburg profitieren.

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde mit maximal zwei Sätzen…

Neuburg ist ein liebens- und lebenswerter Ort mit einer intakten Vereinswelt, umgeben von herrlicher Natur und viel Wasser. Klein genug, dass der soziale Zusammenhalt noch stimmt. Groß genug, um die Grundversorgung – derzeit mit meinem Einsatz – aufrecht zu erhalten.

Wenn ich Bürgermeisterin bin, werde ich als erstes…?

In meiner aktuellen Funktion als 1. Beigeordnete und als 1. Vorsitzende des Bürgervereins bin ich derzeit schon am Ball. So konnte eine geschlossene Metzgerei wieder eröffnet werden. Aktuell bemühe ich mich, die Schließung des Lebensmittelgeschäftes abzuwenden. Dafür schweben mir drei Modelle vor. Ich gehe davon aus, das sich zeitnah eine von den drei Möglichkeitgen umsetzen lässt.

Die nächsten drei Projekte sind…?

 1. Die derzeit von mir geleitete Dorfmoderation eröffnet uns in den nächsten Jahren große Chancen, was die Gestaltung des Ortsbildes anbelangt.

Gemeinsam mit den Bürgern haben wir bereits einen Entwurf für die Umgestaltung des Rathausplatzes entwickelt. Aber auch das „Seniorenwohnen“ oder die verkehrssichere Gestaltung des Ortseingangs gehören zu den Projekten mit hoher Priorität.

 2. Für Senioren haben wir mit unserem Bürgerverein viel erreicht. Nun gilt es, auch die Kinder und Jugend – über die gut funktionierenden Betreuungsangebote hinaus-  in den Fokus zu nehmen. Hier erhoffe ich mir durch die Jugendgespräche der Dorfmoderation Impulse, wo die Gemeinde aktiv werden kann. Ich denke da beispielsweise an ein Jugendparlament, wo man dicht an den Anliegen der Kinder und Jugendlichen dran wäre.

 3. Auch die Vereine könnten etwas Stärkung vertragen. Ich denke da an die Bildung eines Netzwerkes der Vereine, für das die Gemeinde die Organisation übernehmen könnte. Dadurch können Synergien entstehen, die allen einen Nutzen bringen. Es gibt Vereine, die sehr erfolgreiche Jugendarbeit machen, andere haben die besten Räumlichkeiten, andere das beste Feste-Konzept. Im Netzwerk können alle voneinander profitieren.

Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie die Gemeinde finanziell voranbringen?

Wir sind eine Gemeinde mit sehr wenig Gewerbe. Eine Einnahmequelle generiert der  Kiesabbau, wo wir durch die Verlagerung von Abbaufläche – aus dem Dorf raus in Richtung Rhein –  die Belastung für die Bürger minimieren können. Außer den üblichen Schlüsselzuweisungen haben wir keine nennenswerten Einnahmen und müssen uns deshalb „nach unserer finanziellen Decke“ strecken. Deshalb ist auch die Dorfmoderation in den nächsten sechs Jahren eine riesen Chance für uns, denn da können wir bis zu 60 Prozent Zuschuss für bestimmte Projekte bekommen.

Worin liegt Ihre Stärke, was ist Ihre Schwäche?

Ich bin belastbar und fleißig und man sagt mir Organisationstalent nach. Ich finde es spannend, mich mit Szenarien der Zukunft auseinander zu setzen, um keine Entscheidungen der Gegenwart zu verschlafen. Zudem bin ich kommunikativ, kann zuhören und mag den Kontakt mit den Menschen.

Schwäche: Ich kann „nervig“ sein, wie meine Mitmenschen manchmal behaupten. Ich frage lieber einmal mehr als zu wenig nach. Was mir Sicherheitgibt, kann aber für andere eben „nervig“ sein.

 

Dieter Hutzel

 

 

Warum möchten Sie Bürgermeister werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

 

Getreu meinem Wahlspruch „ Ich lebe Neuburg „ bin ich mit Neuburg seit meiner Geburt verwurzelt. Da ich schon über 15 Jahre politisch engagiert bin, liegt es mir am Herzen die Belange unseres Ortes voranzubringen.

 

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde mit maximal zwei Sätzen…

Neuburg ist eine intakte, attraktive Gemeinde im Süden von Rheinland Pfalz umgeben von Rhein und Lauter. Die Stärke unseres Ortes sind die Menschen, die sich in zahlreichen karitativen, kulturellen und sportlichen Verein engagieren und somit eine starke Gemeinschaft bilden.

 

 Wenn ich Bürgermeister bin, werde ich als erstes…?

 

Werde ich als erstes tief Luft holen, die Wahl analysieren und den Kontakt zu den Fraktionen im Gemeinderat aufnehmen.

 

 Die nächsten drei Projekte sind…?

 

Verkehrsberuhigung im gesamten Ortsbereich, an beiden Ortseingängen und Ausbau / Verbindung des Radwegenetzes „ Rund um Neuburg“, Fortschreiben der Dorfmoderation unter Mitwirkung der Bevölkerung.

 

 Sicherstellung der gesundheitlichen, ärztlichen Versorgung und Verbesserung der Einkaufmöglichkeiten.

 

 Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie die Gemeinde finanziell voranbringen?

 

Zukunftsorientierte Investitionen tätigen

 

Arbeitsplätze erhalten

 

Sicheres Gewerbe –  sichere Arbeitsplätze

 

 Ausgaben auf den Prüfstand stellen – Nachhaltigkeit

 

Worin liegt Ihre Stärke, was ist Ihre Schwäche?

 

Meine Stärke liegt im schnellen Aufnehmen und Analysieren von komplexen Themen, auch unangenehme Projekte anzugehen und immer offen und ehrlich, gepaart mit Humor und Leidenschaft, zum Erfolg zu kommen.

  Meine Schwäche ist, dass ich mach mal zu zielstrebig bin.

 

 

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