Dienstag, 19. September 2017

Nach Countdown auf Jungfernfahrt: Fichtenkamm-Reisen mit edlem Gefährt

28. Juli 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Wirtschaft in der Region

Die Rheinzaberner mit „ihrem“ neuen, schicken Vier-Sterne Setra-Fernreisebus.
Fotos: Beil

Rheinzabern/Neu-Ulm – Fast 50 Kunden, Freunde und Familienangehörige waren der Einladung des Rheinzaberner Traditionsunternehmens Fichtenkamm-Reisen zu einem besonderen Event nach Neu-Ulm gefolgt.

Im Omnibuswerk von EVO-Bus stand ein nigelnagelneuer Vier-Sterne Fernreisebus der Premium-Marke SETRA ComfortClass S 516 HD bereit, um ins Römerdorf überführt zu werden.

Doch zunächst galt es, das Werk zu besichtigen, wo ein geschichtlicher Bogen vom königlich württembergischen Hoflieferanten Karl Kässbohrer, einem Industriepionier, zum heutigen Marktführer EVO-Bus geschlagen wurde.

Kässbohrer baute zunächst Kutschen, ehe er zum Omnibus fand, als dessen Quantensprung in der Entwicklung der SETRA gilt. Ist der heutige SETRA-Bus auch ein Produkt globaler Technik- und Handelsverflechtung, so stammt beispielsweise das Fahrgestell aus Mannheim, ist das Herz ein Motor vom Benz in der Quadratestadt, kommt das Getriebe aus dem badischen Rastatt.

Das Endprodukt schließlich ist geprägt durch hochwertige schwäbische Qualitätsarbeit. Beeindruckend ist dabei die zum Teil manufakturartige Arbeitsweise, die aus jedem Fahrzeug ein Unikat macht.

Schier unbegrenzt sind Ausstattungsvarianten möglich, genau auf die Kunden zugeschnitten. Und natürlich geht längst nichts mehr ohne Elektronik. Kollege Computer fährt mit. Bis zu zwölf Kilometer Kabel sind in einem SETRA verlegt.

Der Fahrerstand ähnelt einem Hightech-Cockpit. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Umweltschutz sind wichtige Aspekte des ökologischen Reisens mit dem Omnibus.

Neugierig gemacht durch die Werksführer und gestärkt durch ein schmackhaftes Kantinenessen, ging es dann zur Auslieferungshalle, wo die symbolische Schlüsselübergabe als stilgerechtes Event zelebriert und mit Sekt begossen wurde.

Aus den Worten von Tobias Fichtenkamm vernahm man Freude über ein technisches Wunderwerk, aber auch Optimismus in einem harten Geschäft, wo Fichtenkamm mit Zuverlässigkeit und Qualität seit mehreren Generationen besteht und positiv die Zukunft angeht.

Nach Würdigung des nicht alltäglichen Momentes zählte Sabine Siering den Countdown. Dann fiel der Vorhang und eine technische Schönheit entlockte den staunenden Gästen Bewunderung. Von diesem Wunderwerk der Technik, über dessen Preis sich allenfalls spekulieren lässt, gibt es in Rheinland-Pfalz bis dato erst zwei Exemplare.

Auf dem Heimweg konnten sich die Gäste vom Komfort des neuen SETRA-Fernreisebusses überzeugen, und so mancher dürfte Reisepläne geschmiedet haben. Für die Fahrer bedeutet ein solcher Hightech-Arbeitsplatz mächtig Motivation, aber auch große Verantwortung.

Schließlich ist fest einkalkuliert, dass die moderne Motorkutsche weit mehr als eine Million Kilometer unfall- und pannenfrei fährt.

Nach der Beschriftung mit dem Firmenlogo und einer Reihe von Praxistests wird der SETRA-Fernreisebus auf große Tour gehen und in ganz Europa als Botschafter Rheinzaberns fungieren. (Gerhard Beil)

Tobias Fichtenkamm (Mitte) mit Schwester Sabine Siering und einem Kundenbetreuer von SETRA.

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