Merkel vor NSA-Untersuchungsausschuss: „Ich wusste davon nichts“

16. Februar 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts Nachrichtenagentur

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Berlin  – Bundeskanzlerin Angela Merkel hält an ihrem Satz „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“ fest.

Den Satz hatte sie im Oktober 2013 als Reaktion auf Berichte, nach denen ihr Mobiltelefon vom US-Geheimdienst NSA ausspioniert worden war, geäußert. Von den Spitzel-Aktionen des BND gegen befreundete Staaten habe sie erst spät erfahren, sagte Merkel am Donnerstag vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zur NSA-Affäre.

Spionage zwischen Verbündeten sei eine Vergeudung von Kraft und Energie. Sie habe zum damaligen Zeitpunkt „keinerlei Anlass“ gehabt, anzunehmen, „dass der Satz bei uns seitens des BND nicht eingehalten wurde“ und das nicht gewusst.

Dort seien Defizite erkannt und an ihrer Abstellung sei gearbeitet worden. Die Zusammenarbeit der Nachrichtendienste in Deutschland und den USA werde fortgesetzt, betonte Merkel. Daran habe Deutschland auch ein Eigeninteresse. (dts Nachrichtenagentur)

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