Freitag, 09. Dezember 2016

Merkel verteidigt ihren Kurs in der Flüchtlingskrise

17. Oktober 2015 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Angela Merkel hält an ihrer Richtung fest.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik gegenüber dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) verteidigt.

Merkel sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, sie und Seehofer seien „in einigen wichtigen Punkten“ unterschiedlicher Meinung. Aber bei den konkreten Maßnahmen in der Asyl- und Flüchtlingspolitik „ziehen wir in weiten Teilen an einem Strang“.

Was in Bayern geleistet werde, sei außerdem „gigantisch“. Und Seehofer stehe an der Spitze dieser Leistung.

Merkel wandte sich zugleich gegen eine Abschottung Deutschlands und gegen eine Obergrenze für Flüchtlingszahlen. Wo Länder versucht hätten, sich etwa mit Zäunen abzuschotten, wie in Ungarn, „hat es nur dazu geführt, dass die Flüchtlinge andere Routen genommen haben“, sagte Merkel.

Die Politik der Bundesregierung sei darauf angelegt, „dass wir Ordnung in die derzeit sehr starken Flüchtling sbewegungen bekommen und so auch wieder weniger Flüchtlinge bei uns eintreffen“.

An Hochrechnungen und Schätzungen, wie viele Flüchtlinge Deutschland denn „schaffe“, werde sie sich nicht beteiligen, sagte Merkel. Das sei unseriös.

„Bisher hat außerdem auch noch jede unserer offiziellen Prognosen zu sehr fragwürdigen Wahrnehmungen geführt“, fügte sie hinzu. „Als wir im Sommer sagten, es sei mit bis zu 800.000 Flüchtlingen zu rechnen, entstand in fernen Ländern der falsche Eindruck, Deutschland warte auf 800.000 Flüchtlinge.“

Merkel wandte sich gegen „Scheinlösungen“ zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. „Ich werde als Bundeskanzlerin keine Scheinlösungen vorschlagen; die halten dann keine zwei Wochen, danach wird die Enttäuschung umso größer sein, dass das Problem doch nicht gelöst ist.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Merkel verteidigt ihren Kurs in der Flüchtlingskrise"

  1. Spassbremse sagt:

    Ich kann’s nicht fassen das die Frau immer noch an Ihrem katastrophalen Kurs festhält…bzw. das man Ihr noch gestattet, dies weiterhin zu tun. Deutschland in dieser Frage völlig isoliert, sowohl in der EU, wie auch weltweit. Kapazitäten völlig erschöpft, wielange soll das noch so weitergehen? Bis die letzte Turnhalle besetzt, und das letzte leerstehende Privateigentum zwangsenteignet wurde? Bis das öffentliche Leben komplett zum Stillstand gebracht wurde? Und es kann mir niemand erzählen, das Sie für diese gigantische Sogwirkung nicht zumindest zu einem großen Teil mitverantwortlich wäre. Und es wäre durchaus möglich, die Flüchtlingswelle sofort zu beenden. Nur ein klares Signal von Deutschland, und Österreich macht sofort dicht, die anderen Länder auf der Route werden nachziehen. Und das würde sich sehr, sehr schnell rumsprechen. 4,5 Jahre hat man dieses Problem, diese Entwicklung konsequent ignoriert, und jetzt ohne Plan sehenden Auges in die Katastrophe. Diese Politik wäre nicht einmal einer Bananen-Republik würdig. Das ist auch lustig –> http://www.focus.de/politik/videos/endlich-aufhoeren-fluechtlinge-ins-land-zu-lassen-jede-nacht-in-einem-anderen-camp-fluechtling-rechnet-mit-merkels-willkommenskultur-ab_id_5018579.html …Nicht einmal die Flüchtlinge selbst verstehen es, das man weiterhin unbegrenzt die Massen einströmen lässt. Ich weiß echt nicht, ob ich darüber lachen, oder eher weinen soll. Ne, eher weinen. Tja, und wenn die lieben Neuankömmlinge dann mal checken, das es in der nächsten Zeit eben nichts wird mit einer gemütlichen, privaten Unterkunft, dann wird der Ton ganz schnell rauer werden. Ach ne, Quatsch, ist ja gar kein Problem, die Werte und Achtung des GG haben unsere in wenigen Tagen völlig integrierten neuen Mitbürger bis dahin sicherlich verinnerlicht, die verstehen das schon wenn’s nicht so läuft wie Sie sich das hier vorgestellt haben.

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