Dienstag, 20. August 2019

Ludwigshafen: Polizistin schießt auf Messer-Angreifer – Staatsanwaltschaft untersucht Vorfall

19. Januar 2018 | 12 Kommentare | Kategorie: Ludwigshafen, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis
Sujetbild: dts nachrichtenagentur

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Ludwigshafen – Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat Ermittlungen wegen des Einsatzes einer Schusswaffe einer Polizeibeamtin aufgenommen. Dieses Procedere ist Vorschrift, sobald aus einer Polizeiwaffe ein Schuss auf einen Menschen abgegeben wird.

Das ermittelnde Polizeipräsidium Westpfalz hat am Freitag indes weitere Details zu dem Vorfall in der Ludwigshafener Postfiliale herausgegeben.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wollte ein 42-Jähriger aus Ludwigshafen in einer Postbankfiliale am Rathausplatz Geld abheben. Weil sein Konto gepfändet war und er deswegen kein Geld erhielt, wurde er wütend.

Das wiederum veranlasste den Filialleiter der Bank, die Polizei zu verständigen. Versuche des 44-jährigen Bankangestellten, den Mann zu beruhigen, scheiterten. Der 42-Jährige zog ein Küchenmesser, folgte dem Filialleiter vor die Bank, der dort die Polizei erwartete, und griff ihn an.

Er führte laut Polizei „Stichbewegungen mit dem Messer gegen den Kopf- und Halsbereich des 44-Jährigen“ aus. Der Filialleiter erlitt eine Schnittverletzung am Kopf.

Die noch während des Angriffs eintreffende Polizeistreife forderte den Mann auf, das Messer wegzulegen. Der Aufforderung kam der 42-Jährige nicht nach, weshalb eine Polizistin ihre Dienstwaffe einsetzte und dem Angreifer ins Bein schoss. Dann wurde er überwältigt und festgenommen.

Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich um die Verletzten, er kam in ein Krankenhaus. Er wird von der Polizei bewacht und soll im Lauf des Tages von der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung vorgeführt werden.

Der Bankangestellte wurde ambulant behandelt. Die 42-jährige Kriminalbeamtin ist unverletzt. Sie werde betreut, teilte die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob gegen die Beamtin der Anfangsverdacht einer Straftat begründet ist.

Staatsanwaltschaft und Polizei wenden sich an die Öffentlichkeit und bitten Zeugen, die das Geschehen beziehungsweise den 42-Jährigen zwischen 10 Uhr und 11 Uhr am Rathausplatz beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 0631 369 2620 an die Polizei Kaiserslautern zu wenden.

Die Ermittler sind insbesondere auch an Handyvideos und Fotos interessiert, die Passanten gemacht haben könnten. (red/pol)

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12 Kommentare auf "Ludwigshafen: Polizistin schießt auf Messer-Angreifer – Staatsanwaltschaft untersucht Vorfall"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    „Zwei Messerattacken von jungen Syrern gegen Deutsche schockieren die Menschen in Cottbus.“
    DIE WELT
    …………………………………………….
    Buntverstrahlte sind natürlich geschockt.

    Rechtspopolistige und dauerhetzende Bionazideutsche haben genau davor jedoch stets gewarnt.

    #Messerdschihad

  2. Demokrat sagt:

    Die mutige Polizistin hat Nothilfe geleistet und sollte eine Belobigung erhalten!

    • Tobi sagt:

      Du Oberdemokrat, natürlich wir ermittelt, sonst könnte die Rennleitung ja jeden erschießen der ihr nicht in den Kram passt. Wenn die Lückenpresse dann schreibt, dass es Notwehr war reicht dir das als Beweis. Wenn es sich herausstellt dass es so war wie oben beschrieben wird das Verfahren eingestellt.
      #Rechtsstaat und so, Lynchjustiz währ dir wohl lieber…

  3. E.Förster sagt:

    Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Beamtin eine Straftat begangen hat? Sie hat völlig richtig gehandelt. Wenn jemand mit einem Messer in eine Bank geht, geht er sicher nicht zum Vespern dorthin.

  4. Betrachtung vis-a-vis sagt:

    Der normale Menschenverstand kann nicht nachvollziehen, warum nun auch Ermittlungen gegen die Polizistin in Gang gesetzt wurden.
    Es ist schon fast wie im Krankenhaus. Man wird wegen einer bereits festgestellten Krankheit behandelt, aber dennoch gibt es weitere Untersuchungen, um vieles andere noch auszuschließen.
    Das kann ja vielleicht mal richtig sein, aber immer?
    Heiner Geißler (Gott hab‘ Ihn seelig) hat es mal so ausgedrückt
    „Bei uns steht so viel auf den Kopf, man müsste das alles mal wieder auf die Füße stellen“ Zitat Ende.
    Dem ist nix mehr hinzuzufügen.

  5. Lucifers Friend sagt:

    Die Polizistin hat absolut richtig gehandelt.

    “Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”

    (Alexander Solschenizyn)

  6. Hans sagt:

    Einerseits kann man die Wut des 42-Jährigen wegen der Kontopfändung verstehen. Insb. öffentliche Stellen wie z. B. Bußgeldbehörden, Krankenkassen, Sozialversicherungen, Verwaltungen, IHK und HWK sowie allen voran die Finanzämter setzen häufig die Pfändung mitsamt Zahlungsverbot (PfÜB) leichtfertig ein. Öffentliche Stellen brauchen dazu kein Gericht; sie genehmigen sich dieses Vorgehen selbst. Finanzämter nutzen es zusammen mit bewusst überzogenen Schätzungen als Druckmittel um Steuer- oder andere Erklärungen zu bewirken.

    Aber weder können die Mitarbeiter der Bankfiliale etwas für die Kontopfändung noch ist die Anwendung von Gewalt tolerabel. Die Polizei musste so handeln. Ebenso muss die Staatsanwaltschaft routinemäßig ermitteln um das zu nachzuprüfen, das ist schon alles in Ordnung so.

    • Betrachtung vis-a-vis sagt:

      OK Du hast vollkommen recht Hans.
      Es ist aber in unserer Heimat absolut unüblich, mit einem Küchemesser durch die Gegend zu laufen, welches Mann vor einer Bank so plötzlich „ziehen“ kann um es einem anderen Menschen drohend an den Hals zu halten. Ein Messer an Hals kenne ich meist nur von einer bestimmten Personengruppe.
      Dein Zitat: „z. B. Bußgeldbehörden, Krankenkassen, Sozialversicherungen, Verwaltungen, IHK und HWK sowie allen voran die Finanzämter setzen häufig die Pfändung mitsamt Zahlungsverbot (PfÜB) leichtfertig ein.“ Und ja, auch hier hast Du vollkommen recht, diese GEZ Fernseh-Zwangsabkassier-Institution fehlt noch, welche federführend unser ehemaliger Landesvater Beck (SPD) eingehführt hat. Und ja, ist schon blöd wenn man plötzlich nichts mehr zu essen kaufen kann.

  7. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Laut Staatsanwaltschaft ist der Täter vorbestraft und die Deklaration als „Ludwigshafener“ deutet auf den offenbaren Migrationshintergrund hin …

  8. Joachim sagt:

    In der Artikelübersicht oben lese ich gerade plusminus 7 Überschriften zu Meldungen, in welchen das Wort „Messer“ vorkommt. Wäre doch mal ein hoch spannendes Recherchethema: Warum verwenden in letzter Zeit so viele Ludwigshafener und andere Groß- und Kleinstadtbewohner dieses Ding, das in Deutschland viele Jahre vor allem als Küchen- oder Schnitzwerkzeug gängig war, um Alltagskonflikte zuungunsten eines Mitmenschen zu entscheiden. Nicht, dass die Regierenden noch auf die Idee kommen, dem harmlosen Bürger ein Messerverbot zu verpassen, weil so viele Ludwigshafener damit machen, was andere Ludwigshafener früher damit eher nicht gemacht haben.

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