Montag, 23. Oktober 2017

Junge Union Germersheim und Karlsruhe demonstrieren für zweite Rheinbrücke

22. Mai 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nordbaden, Politik regional

Schluss mit lustig: Die Kreisverbände der Jungen Union Germersheim und Karlsruhe wollen Taten sehen. Fotos: JU Karlsruhe

Maximiliansau – Den Kreisverbänden der Jungen Union aus Germersheim und Karlsruhe dauert die Entscheidungsfindung zu einer zweiten Rheinbrücke viel zu lange. Statt ausufernden Diskussionen und Erörterungen wollen die Jungpolitiker endlich Fakten sehen.

„Brücken bauen verbindet!“ – unter diesem Motto stand die Demonstration, die die beiden Kreisverbände am Pfingstsonntag auf Initiative ihrer Vorsitzenden Thorsten Rheude (Germersheim) und Daniel Gerjets (Karlsruhe) veranstalteten.

„Bereits seit 10 Jahren erheben wir die Forderung nach einer zweiten Rheinbrücke“,erklärt Marianne Mußgnug, stellvertretende Kreisvorsitzende aus Karlsruhe, „doch bisher ist, außer schönen Worten, wie zum Beispiel dem Faktencheck, nichts geschehen.“

„Seit 1992 arbeiten die beiden Kreisverbände zusammen an einer guten Lösung. Zunächst wurde für die Erweiterung von vier auf sechs Spuren gestritten, später dann für eine zweite Brücke. Mit der Aktion jetzt wollten wir demonstrieren, dass wir nicht nur schöne Worte finden, sondern auch aktiv Zeichen setzen und an der Sache dran bleiben“, so Thorsten Rheude, Kreisvorsitzender aus Germersheim.

Eine zweite Brücke würde vieles verbessern, ist Mußgnug überzeugt. Der Verkehr würde entzerrt, die Nerven der Pendler geschont und die Umwelt entlastet, so Mußgnug weiter. „Wer ernsthaft noch meint, eine zweite Brücke sei nicht notwendig, der soll sich bitte noch einmal das Verkehrschaos in Karlsruhe vor zwei Wochen vor Augen führen.“

Die Rheinbrücke bei Karlsruhe musste wegen des Unfalls eines Gefahrguttransporters vollständig gesperrt werden. Die nächsten Rheinbrücken liegen jeweils ca 35 km entfernt in Germersheim und Iffetzheim, die Rheinfähren als Alternative waren überlastet, es bildeten sich dort ebenfalls lange Staus.

„Der Bund hat ja bereits in Sachen Finanzierung seine Zustimmung erteilt“, ergänzt Rheude „die Fakten sind seit Jahren bekannt, die möglichen Trassenführungen sind bereits vielfach diskutiert und finden in der Nordvariante die beste Lösung. Nun sind die Landesregierungen am Zug, wir brauchen Fakten statt Erörterungstermine.“

„Wir haben mit unserer Aktion gezeigt, dass eine rheinübergreifende Zusammenarbeit möglich ist. Wir würden uns freuen, wenn endlich auch die beiden Landesregierungen und Teile des Gemeinderats Karlsruheaufwachen und die Brücke endlich realisieren würden“, so Mußgnug und Rheude abschließend.“ (red)

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