Donnerstag, 21. September 2017

Juncker will Ausweitung der Eurozone auf gesamte EU

13. September 2017 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik, Politik Ausland
Jean-Claude Juncker. Foto: dts Nachrichtenagentur

Jean-Claude Juncker.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Straßburg  – EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich für die Ausweitung der Eurozone auf die gesamte EU ausgesprochen.

„Wenn wir wollen, dass der Euro unseren Kontinent mehr eint als spaltet, dann sollte er mehr sein als die Währung einiger ausgewählter Länder“, sagte Juncker am Mittwoch in einer Grundsatzrede vor dem Europaparlament in Straßburg.

Der Euro sei dazu bestimmt, die einheitliche Währung der Europäischen Union als Ganzes zu sein. „Alle außer zwei Mitgliedstaaten sind verpflichtet und berechtigt dem Euroraum beizutreten, sobald sie die Bedingungen erfüllen.“

Doch die Mitgliedstaaten, die dem Euroraum beitreten wollten, müssten dies auch tun können, so Juncker. „Deswegen schlage ich die Schaffung eines Euro-Vorbeitrittsinstrumentes vor, dass ihnen technische und manchmal auch finanzielle Heranführungshilfen bietet.“ (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Juncker will Ausweitung der Eurozone auf gesamte EU"

  1. Familienvater sagt:

    Nachfolgend ein Artikel von Marc Friedrich undMatthias Weik auf Geoliico, von einer Klarheit schon im Titel, wie ihn die Qualitätspresse ond ÖR Medien nicht liefern können ohne aus dem Paradies der ehemaligen FDJ-Sekretärin AM und ihren eierlosen Kapaunen verbannt zu werden.:
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    http://www.geolitico.de/
    http://www.geolitico.de/2017/09/15/juncker-bringt-den-tod-auf-raten/

    Juncker bringt den Tod auf Raten
    geolitico.de/2017/09/15/juncker-bringt-den-tod-auf-raten/
    Marc Friedrich und Matthias Weik15.9.2017
    Juncker will die Eurozone erweitern. Das hat verheerende Folgen für den deutschen Steuerzahler. Und nach der Wahl kommt der Schuldenschnitt für Griechenland.

    „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.”
    Ayn Rand

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    Wir können nur noch mit dem Kopf schütteln und sind fassungslos. Mittlerweile scheint sich der totale Realitätsverlust unter den EU-Granden in den Elfenbeintürmen in Brüssel breit zu machen. Anders lässt sich der Plan von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, den Euro in der gesamten Europäischen Union einführen, also auch in den ärmeren osteuropäischen Ländern, nicht erklären.

    Ferner sollen alle EU-Länder der Schengenzone ohne Grenzkontrollen beitreten, wie EU-Diplomaten vor Junckers Grundsatzrede im Europaparlament sagten. Obendrein soll die EU weiter wachsen: Bis 2025 könnte sie um die 30 Mitglieder haben. Finanzminister Wolfgang Schäuble findet die Idee gut.

    „Bundesfinanzminister Schäuble unterstützt die Pläne von EU-Kommissionspräsident Juncker – knüpft eine Erweiterung der Eurozone jedoch an die Erfüllung bestimmter Kriterien.“

    Moment mal: Hat man nicht schon mal „bestimmte Kriterien“ gehabt und diese rigoros gebrochen? Waren diese Kriterien nicht Grundlage für die Währungsunion? Maastrichter Kriterien? Lissabonner Vertrag? No-Bail-Out-Klausel etc. pp . Allesamt wurden diese Gesetze und Kriterien verletzt und gebrochen.

    Wieso soll es dieses Mal funktionieren? Seit Jahren gibt es innerhalb der EU von oberster Stelle Vertragsbrüche am laufenden Band…..
    Ökonomische Fakten

    Offensichtlich haben die politischen Eliten den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. Weder die Griechenlandkrise noch die Banken- und Finanzkrise, der Aufstieg der populistischen Parteien in ganz Europa noch die seit Jahren schwelende Eurokrise oder der Brexit haben zu einem dringend notwendigen Umdenken geführt.

    Schauen uns wir die selbigen einmal an um zu sehen: Ein Blick auf die ökonomischen Fakten spricht eine deutliche Sprache und zeigt auf, dass es tatsächlich keineswegs so prächtig in der EU läuft wie es uns Herr Juncker und Konsorten berichten.

    Entgegen der vielen Jubelmeldungen sehen wir die Lage in Europa keinesfalls positiv – sondern lieber realistisch. Einerseits sind die Zinsen weiterhin bei 0 Prozent und werden dort auch noch sehr lange bleiben. Andererseits steigen die Preise. Gegenwärtig haben wir eine Inflationsrate bei 1,8 Prozent. Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert, dass sich deutsche Sparer für längere Zeit trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden sollen.[1] Wir fragen uns jedoch, warum wir das tun sollen?

    Die irrsinnige EZB-Notenbankpolitik hat den deutschen Sparer bisher bereits über 436 Milliarden Euro gekostet und macht es den jungen Menschen immer schwerer, adäquat für das Alter vorzusorgen. Nach wie vor versucht die EZB und die nationalen Notenbanken die Krise mit der Druckpresse zu lösen. Bis Ende des Jahres hat die EZB knapp 2,2 Billionen Euro aus dem Nichts erschaffen. Mittlerweile hat das Volumen der EZB-Bilanzsumme unter der Ägide von Mario Draghi selbst die US-Notenbank FED überholt. Und es wird fleißig weitergedruckt, momentan 60 Milliarden Euro pro Monat.
    Es läuft nicht gut!

    Niemals in der Geschichte der Menschheit wurde eine Krise nachhaltig mit der Notenbankpresse gelöst. Sollte es in der Eurozone tatsächlich so prächtig laufen, dann könnte das Aufkaufprogramm umgehend gestoppt werden und der Leitzins erheblich erhöht werden. Beides wird jedoch nicht geschehen. Hätten wir beispielsweise einen Zinssatz von fünf Prozent, dann wäre Finanzminister Schäubles „Schwarze Null“ passé, und Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland hätten erhebliche bis unvorstellbare Probleme sich an den Märkten zu refinanzieren.
    Bilanzsummen / Quelle: querschüsse/friedrich & weik

    Bilanzsummen / Quelle: querschüsse/friedrich & weik

    Ein weiteres Indiz dafür dass es in einigen Ländern Europas wirtschaftlich eben nicht gut läuft, verrät uns ein Blick auf die Target2 Verbindlichkeiten. Diese haben unbeachtet einen neuen Rekordstand erreicht. Ganz vorne dabei ist unsere solide Bundesbank mit neuem Rekordstand von 852 Milliarden Euro. Auch hierfür haften im Übrigen wir Bürger! Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass es in Deutschland kontinuierlich auf- und in Spanien und Italien weiterhin abwärts geht.
    Target 2 / Quelle: querschüsse/friedrich & weik

    Target 2 / Quelle: querschüsse/friedrich & weik
    Südeuropa kommt nicht auf die Beine

    Unserer Ansicht nach handelt es sich hierbei keinesfalls um ein nachhaltiges Geschäftskonzept. Das Geld werden wir nie wieder sehen. Ob man sich in Anbetracht dessen über den Exportweltmeistertitel – welchen wir zum Teil selber finanzieren – freuen sollen, sei einmal dahingestellt. All dies wird uns vor der Bundestagswahl natürlich nicht erzählt. Es werden vielmehr Nebelkerzen geworfen und Nichtigkeiten besprochen.

    Zweifellos ist der Euro viel zu schwach für uns und viel zu stark für den Süden Europas. Deutschland wird immer stärker und Südeuropa immer schwächer. Im Zins- und Währungskorsett des Euros werden die Länder Südeuropas keinesfalls mehr auf die Beine kommen.

    Sollten zukünftig auch noch Länder mit im Verhältnis zu Deutschland äußerst schwachen Volkswirtschaften wie Bulgarien und Rumänien in die Eurozone kommen, dann hilft ein Blick nach Griechenland, um zu erkennen, was diesen Ländern blühen wird. Griechenland ist nach wie vor bankrott. Dennoch erhält das Land laufend neues Steuergeld. Wie kann es sein, dass im Falle von Griechenland seit Jahren Insolvenzverschleppung betrieben wird?

    Wie können wir erwarten, Geld von Griechenland zurückzubekommen, wenn nicht einmal Deutschland als Exportweltmeister in Rekordjahren mit Rekordsteuereinnahmen und Rekordüberschüssen einen Cent Schulden zurückbezahlt? Lächerlich sind die Gewinne (1.34 Milliarden Euro), die Deutschland mit den Griechenlandanleihen verdient hat. Sie stehen in keinem Verhältnis zu den gegenüberstehenden Risiken des faktisch bankrotten Landes. Der Schuldenschnitt Griechenlands muss und wird kommen – jedoch erst nach der Bundestagswahl.
    Nichts dazugelernt
    Sinst knallt’s_ Matthias Weik, Marc Friedrich, Götz Werner

    Sinst knallt’s_ Matthias Weik, Marc Friedrich, Götz Werner

    Waren die Krisen der letzten Jahre nicht heftig genug? Hat man denn gar nichts dazugelernt? Der Euro funktioniert nicht! Nun will man die destruktive Währungsunion auf weitere Volkswirtschaften ausweiten, besser wäre es, wenn wir anfangen würden, Länder von ihr endlich zu befreien (Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich etc.), um den Menschen und der Wirtschaft zu helfen. So ist es nur ein langsamer volkswirtschaftlicher Tod auf Raten.

    Bei so viel Weltfremdheit und Realitätsverlust darf man sich nicht wundern, wenn populistische Kräfte in Europa immer stärker werden und die nächsten Wahlen vielleicht sogar gewinnen.

    Die Lage in Europa keinesfalls so rosig wie es uns Herr Junker darstellt. Es ist Zeit umzudenken und nicht noch mehr vom Gleichen zu fordern, von dem heute hinlänglich bekannt ist, dass es nicht funktioniert. Entweder hält die Realität Einzug bei der EU – „Sonst knallt’s“

    Anmerkung

    [1] https://www.welt.de/wirtschaft/article165603770/www.welt.de/themen/iwf

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    Der Wähler ist 2017 NOCH alleine in der Wahlkabine und sollte bei seiner Entscheidung allein an die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder denken. Diejenigen, die keine Kinder und Enkel haben, sollten sich fragen wer von den zukünfigen Generationen der NEUEN Menschen ihre Rente bezahlen soll.

    Demnach kann Keiner, nach Abwägung aller Fakten die SED 2.0 aus CDUCSUSPDGRÜNENLINKEN und auch der FDP, die beim vorletzten Bundestag schon auf ganzer Linie versagt hat und ist z.B. in Rheinland-Pfalz so liberal (freiheitlich) Rot-Grün und sich die Dienstwagen zu retten , wählen.

    „Im übrigen bin ich der Meinung, daß Angela Merkel mitsamt ihrem rückgratlosem Kabinett und allen Mitgliedern der SED 2.0 aus CDUCSUSPDGRÜNENLINKEN abgewählt werden muss!
    Danach müssen sie sich alle vor einem ordentlichen Gericht für den Schaden, den sie Deutschland und Europa durch ihre Rechts- und Vertragsbrüche zugefügt haben, verantworten.“

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