Montag, 20. November 2017

Jockgrim: Sabine Baumann – Volker Isemann

15. Mai 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Pfalz-Express fragt - Kandidaten antworten

Sabine Baumann, CDU

Warum möchten Sie Bürgermeisterin werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

Ich habe viel Freude daran, mich für meinen Heimatort zu engagieren, wie zurzeit als Ortsbeigeordnete, in der Kommunalpolitik oder bei der Pressearbeit im Vereinsleben. Zuhören, organisieren, koordinieren, Lösungen finden, das mache ich gerne, das gehört auch zu meinen beruflichen Verantwortungen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen bewerbe ich mich um das Amt der Ortsbürgermeisterin in meiner Heimatgemeinde.

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde mit maximal zwei Sätzen…

Jockgrim hat viel zu bieten: ein aktives Vereinsleben, eine Umgebung aus der wir Kraft schöpfen können, ausgeprägte soziale Strukturen – eine Heimat zum Wohlfühlen für heute und morgen. Überregional ist Jockgrim vor allem als Künstler- und Zieglerdorf bekannt geworden.

Wenn ich Bürgermeisterin bin, werde ich als erstes…?

…mit allen Beteiligten und Betroffenen reden und Informationen austauschen: Beigeordneten und Gemeinderäten, Mitarbeitern, Verwaltung, Interessensvertretern, Bürgerinnen und Bürgern.

Die nächsten drei Projekte sind…?

Eine Ideenbörse für Jockgrim auf den Weg bringen

In den vergangenen Wochen haben viele Jockgrimer mir Ihre Ideen für Jockgrim mitgegeben. Da ist sicher noch viel mehr Potential; die Vorstellungen und Anregungen müssen gebündelt und strukturiert, diskutiert und recherchiert werden.

Zusammen mit den Jockgrimern möchte ich Ideen und Konzepte für die Zukunft unserer Gemeinde erarbeiten, insbesondere auch vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen. Dabei müssen wir zum einen alle Generationen einbinden und zum anderen die Gegenwart ebenso wie die Zukunft im Blick haben.

Homepage der Gemeinde

Eine offene Kommunikation ist für mich grundlegend, dazu gehört das persönliche Gespräch ebenso selbstverständlich wie die Kommunikation über moderne Kommunikationsmittel. Für eine moderne und weltoffene Gemeinde ist darum eine aktuelle Internetpräsenz ein „Muss“. Diese möchte ich für Jockgrim wieder beleben, um ein weiteres informatives und zeitgemäßes Kommunikationsangebot bereitzustellen und um die Außendarstellung unserer Gemeinde zu verbessern.

Gehwege

Viele Jockgrimer klagen über beschädigte Gehwege, lose Platten und Stolperfallen. Für beschädigte Gehwege möchte ich nach einer Bestandsaufnahme einen realisierbaren Sanierungsplan erstellen. Dabei muss auch der barrierefreie Übergang berücksichtigt werden.

Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie die Gemeinde finanziell voranbringen?

Die Finanzen der Gemeinde sind eine Herausforderung. Es wird eine Gratwanderung sein, kommende Generationen nicht mit unzumutbaren Schulden zu belasten und gleichzeitig die Gemeinde lebendig und lebenswert zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ein Auftrag also, für den es Feingefühl, Vorausschau und Augenmaß bedarf. Dieser Aufgabe möchte ich mich mit ganzer Kraft stellen.

Worin liegt Ihre Stärke, was ist Ihre Schwäche?

Meine Stärken: Zuhören, analytisch denken, Verantwortungsbewusst handeln und Dinge zuverlässig zu Ende bringen.

Der Mix meiner bisherigen beruflichen Stationen und Erfahrungen im Ehrenamt ist dabei eine solide und breit angelegte Grundlage für das Amt des Ortsbürgermeisters: Studium der Betriebswirtschaft, Tätigkeit u.a. in der Organisation bei Mercedes-Benz, Hausfrau und Mutter, Leitung der Geschäftsstelle im Polizeisportverein Karlsruhe, Mitarbeit bei der Ortsgemeinde, im Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart MdB, und heute Verantwortung als Büroleiterin beim Landtagsabgeordneten Martin Brandl; ehrenamtlich Vorstandsämter bei der CDU im Orts- und Gemeindeverband Jockgrim, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vereinsleben.

Meine Schwächen: Schokolade…aber darauf zielt die Frage wohl nicht ab. Ein Mensch ist in seiner Entwicklung nie fertig, es gibt immer und in den unterschiedlichsten Bereichen etwas dazuzulernen und zu verbessern. Ich will nicht aufhören, daran zu arbeiten.

Volker Isemann, SPD

 

Warum möchten Sie Bürgermeister werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

Ich bin seit zehn Jahren der 1. Beigeordnete von Jockgrim, durch diese Tätigkeit habe ich als echter Jockgrimer meinen Heimatort Jockgrim noch mehr lieb gewonnen. Gestalten und Erhalten, das sind und waren schon immer meine Grundsätze. Für diese und für die Bürgerinnen und Bürger die hier leben setze ich mich auch weiterhin ein. Da hör ich zu, da bin ich engagiert, da pack ich mit an.

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde mit maximal zwei Sätzen…

Geschichte pur, vom Bauern- und Arbeiterdorf zum größten Ziegler Dorf Europas. Ein vielseitig durch aktives Vereinsleben geprägter Ort. Erholung vom Feinsten, z.B. Naherholungsgebiet am Baggersee, Wanderwege, Radwege. Einfach kommen, schauen und erholen. In Jockgrim sind Sie nicht nur Gast, hier sind Sie bei Freunden und gut gelaunten Menschen.

Wenn ich Bürgermeister bin, werde ich als erstes…?

Den neu gewählten Gemeinderat zur aktiven Zusammenarbeit und zur Mithilfe an zukünftigen Projekten bewegen. Das heißt, nicht nur beschließen sondern Vorleben und mit anpacken. Die Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Jugend mit einbinden. Das Ehrenamt mehr fördern und unterstützen; z.B. durch eigene Projekte „ich bin dabei, da mach ich mit“ wo sich die Menschen gegenseitig helfen und unterstützen und ihre eigenen Ideen einbringen können. So könnte auch eine Projektwerkstatt entstehen.

Die nächsten drei Projekte sind…?

Die 750 Jahre Jockgrim, diese Feier wird das ganze Jahr 2015 stattfinden und stellt eine enorme Herausforderung dar, hier ist die Planung und Ausarbeitung voll im Gange.

Sanierung Bürgerhaus, Zehnthaus und Weiterentwicklung des Projektes Bassgeige für die Vereinsnutzung und der Weiterentwicklung der Vereine.

Ausbau der Frühlingsstraße sowie die Sanierung der Gehwege.

Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie die Gemeinde finanziell voranbringen?

Durch kontinuierlichen Dialog mit Gewerbetreibenden z.B. über die Vereinigung des Gewerbekreises sowie dem kontinuierlichen Dialog mit den Vereinen. Nur Nehmen wird auf Dauer nicht gehen, es muss wieder eine „Geben- und Nehmen Mentalität“ erkennbar sein und zum Vorschein kommen.

Worin liegt Ihre Stärke, was ist Ihre Schwäche?

Den Menschen zuhören, ihre Belange verstehen und umsetzen. Zuverlässigkeit, überlegtes Handeln, Führen und Lenken sowie Vertrauen und Engagement sind für mich keine Fremdwörter, das lebe ich vor und handle danach. Das ist die Voraussetzung für dieses Ehrenamt.

Meine größte Schwäche ist der Schoko-Reis von WAWI, für den würde ich fast alles tun.

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