Ilbesheim: Peter Hieb – Manfred Mühlan

15. Mai 2014 | 38 Kommentare | Kategorie: Allgemein, Pfalz-Express fragt - Kandidaten antworten

Peter Hieb, FWG Ilbesheim e.V.

Warum möchten Sie Bürgemeister bleiben, was bewegt Sie zur Kandidatur?

Ich bin bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Ämtern in der Gemeinde ehrenamtlich tätig gewesen. Die Anliegen und Bedürfnisse der Bürger, aber auch das Wohlergehen der Gemeinde liegen mir am Herzen. Deshalb bin ich bereit, mich auch weiterhin für meinen Wohnort und die Menschen darin einzusetzen und mich zu engagieren.

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde in zwei Sätzen…

Der Wein- und Ferienort Ilbesheim liegt am Fuße der Kleinen Kalmit inmitten reizvoller Weinberge am Rande des Naturparks Pfälzer Wald. Die schöne Landschaft, die dörfliche Struktur mit dem historischen Ortskern und der nahe Wald bieten vielen Menschen aus den Ballungsgebieten Ruhe und Erholung und machen Ilbesheim zu einem attraktiven Ziel für Touristen und Erholungssuchende. Die verkehrsgünstige Lage und die vorhandene familienfreundliche Infrastruktur machen Ilbesheim auch zu einer beliebten Wohngemeinde.

Wenn ich Bürgermeister bin, werde ich als erstes …

…die begonnenen Projekte fortführen und zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Dazu gehören als erstes die Sanierung unseres Rathauses sowie der Ausbau der Straßen im Baugebiet Brühl.

Die nächsten drei Projekte sind ….

Weitere und ebenfalls wichtige Projekte sind die Anbindung des Baugebietes Brühl an die Landesstraße, die Sanierung des Sportplatzes, weitere innerörtliche Straßenbaumaßnahmen, die Sanierung des Dorfmittelpunktes und anderes mehr.

Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie Ihre Gemeinde finanziell voran bringen?

Was die Einnahmen angeht, stehen der Gemeinde nur wenige Möglichkeiten offen, die gilt es maßvoll zu nutzen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Ausgaben zu kontrollieren. Bereits in der letzten Legislaturperiode wurden in verschiedenen Haushaltsbereichen Einsparungen umgesetzt. Dabei dürfen aber auch wichtige und notwendige Investitionen nicht zu kurz kommen. Insgesamt ist daher auf eine effiziente Haushaltsführung zu achten.

Stärken und Schwächen

Ich möchte dazu keine eigene Expertise abgeben.

Für die Ausübung des Amts sind Geduld, Ausdauer, aber auch die Fähigkeit einander zuzuhören und aufeinander zuzugehen wichtige Voraussetzungen. Wichtig in diesem Zusammenhang sind auch die Umsetzung und ggf. Durchsetzung der Ergebnisse und Beschlüsse.

Manfred Mühlan, CDU

Warum möchten Sie Bürgermeister werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

Seit 1993 wohne ich in Ilbesheim und unsere Gemeinde liegt mir sehr am Herzen. Neben meiner erfolgreichen beruflichen Karriere möchte ich jetzt gerne meine Kraft den Bürgerinnen und Bürgern widmen, um die anstehenden Aufgaben anzupacken. Als ich anfing über die Kandidatur nachzudenken, waren es letztendlich meine Familie, Freunde und Bekannte, die mich dabei bestärkten und mir ihre volle Unterstützung zugesagt haben – und mit dieser Rückendeckung fiel der Entschluss dann leicht.

Beschreiben Sie einem Fremden Ihre Gemeinde mit maximal zwei Sätzen…

Ilbesheim ist eine gelungene Kombination aus alteingesessenen Winzerbetrieben und vielen Familien, die in den letzten Jahrzehnten hier gebaut haben. Der Weinbau, die Gastronomie und der Fremdenverkehr verbunden mit der historischen Bausubstanz und der guten Infrastruktur für Familien mit Kindern, verleihen unserer Gemeinde den Charme, der sie attraktiv macht.

Wenn ich  Bürgermeister bin, werde ich als erstes…?

Alle an einen Tisch bringen und die anstehenden Aufgaben öffentlich in einer Bürgerversammlung erklären und besprechen wollen. Wenn wir gemeinsame Ziele haben und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dahinter versammeln können, dann wird alles viel einfacher.

Die nächsten drei Projekte sind…?

Hier sehe ich aktuell den geringsten Spielraum für Entscheidungen. Aus der Vergangenheit liegen fünf Projekte an, die dringend erledigt werden müssen. Die Zufahrt zu einem Gebiet mit Gewerbebetrieben, der seit Jahren teilweise fehlende Endausbau eines Baugebietes, die grundlegende Sanierung von Straßen, die Renovierung der Rathausfassade sowie eine für die ganze Gemeinde tragfähige Lösung der Sportplatzsanierung sind überfällig. Aber auch kleinere Dinge wie die Optimierung von Buslinien, Haltestellen und eingesetzten Fahrzeugen, ein Urnenfeld, die vollständige Versorgung mit schnellem Internet, die Belebung von Aktivitäten und damit Einnahmen für das Dorfgemeinschaftshaus und den Dorfmittelpunkt stehen an.

Stichwort Finanzen: Wie wollen Sie die Gemeinde finanziell weiter voranbringen?

Unsere Altbürgermeister Becker und Geiler und die Bürgermeister unserer Nachbargemeinden haben viele Möglichkeiten gefunden, an verschiedenen Programmen teilzunehmen. Diese Programme helfen, wichtige Aufgaben anzugehen und diese zumindest teilweise zu finanzieren. Und wie jeder aus seinem privaten Bereich es kennt, wenn man anstehende Arbeiten regelmäßig macht und nicht wartet, bis es wirklich nicht mehr geht, dann spart man über die Zeit viel Geld. Auch Initiativen von Vereinen oder von Bürgerinnen und Bürgern helfen bei der Finanzierung von Aufgaben.

Wenn mir Angebote von diesen gemacht werden, sich um die Pflege von Liegenschaften zu kümmern, dann hilft uns das und ich werde das nicht abschlagen. Ich werde meine Aufwandsentschädigung als Bürgermeister zur Verfügung stellen, um damit kleinere dringend notwendige Anschaffungen und Arbeiten unbürokratisch erledigen zu können.

Worin liegt Ihre Stärke, was ist Ihre Schwäche?

Alle Menschen, die mich kennen und schätzen gelernt haben, sagen von mir, dass ich zunächst einmal ein guter Zuhörer bin, denn nur wer die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kennt, kann kluge Entscheidungen im Dialog mit diesen treffen. Ebenso entschlossen bin ich danach bei der Sache und packe die versprochenen Dinge tatkräftig an. Auch das gemeinsame Gespräch mit allen Menschen und Gruppierungen zu suchen und daraus ein sachbezogenes und erfolgreiches Team zu formen, ist eine wesentliche Eigenschaft meiner Person.

Sie fragen nach meinen Schwächen. Wenn man das so sagen kann, dann bin ich manchmal ungeduldig wenn die Erledigung von Dingen zu lange dauert und ich schenke viel meiner Zeit der Allgemeinheit. Mehr kann ich dazu kaum sagen.

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38 Kommentare auf "Ilbesheim: Peter Hieb – Manfred Mühlan"

  1. C. Duttenhöfer sagt:

    Ich möchte mich hiermit zu den Aussagen des Bürgermeisterkandidaten Mühlan äußern:
    Zuerst einmal finde ich es bemerkenswert, dass er zur Frage nach den nächsten 3 Projekten angibt, dass es da den geringsten Spielraum gäbe. Das glaube ich wohl, denn die von ihm aufgezeigten Projekte sind allesamt in Bearbeitung und stehen teilweise kurz vor dem Abschluss. Es kann also keine Rede davon sein, dass erst einmal jemand zum Zug kommen muss, der diese Themen in Angriff nehmen muss. Sie sind bereits in Angriff genommen worden.
    Zu dem Absatz Finanzen lässt sich sagen, dass die beiden genannten Bürgermeister zu Zeiten regiert haben, als den Gemeinden wesentlich mehr finanzieller Spielraum zur Verfügung stand und es ist nicht sinnvoll, die damaligen Bedingungen mit den heutigen zu vergleichen. Es hat übrigens einige Zeit gedauert, die Probleme aufzuarbeiten, die sich bis zu Beginn der letzten Legislaturperiode aufgebaut hatten. Dazu gehört auch beispielsweise der Zustand des Sportplatzes. Auch da ist eine Lösung in Bearbeitung- eine Lösung, die deutlich nachhaltiger sein muss als eine oberflächliche Symptombekämpfung. Den Platz in Eigeninitiative notdürftig einzuebnen ist vielleicht besser als nichts, aber nicht nachhaltig.
    Aber ich freue mich, dass sich Herr Mühlen so spendabel zeigt- die Gemeinde würde sich über eine finanzielle Spende auch dann freuen, wenn er die Wahlen nicht gewinnt.

    • Klaus Erb sagt:

      Sehr geehrte Frau Duttenhöfer,

      wenn Sie sich schon zu den Aussagen des Bürgermeisterkandidaten Mühlan äußern, erlauben Sie mir sicherlich auch, dass ich einiges zu Ihrem Kandidaten sage:

      Zunächst einmal ist doch wohl festzuhalten, dass Herr Hieb, wie mehrmals geäußert, lieber erst die Haftpflichtversicherung bezahlen lässt, bevor er tätig wird, Missstände zu beheben. Desweiteren wartet er lieber einen Rechtsstreit (Zufahrt zu einem Gebiet mit Gewerbebetrieben) ab, bevor er auch nur in irgendeiner Art und Weise selbst tätig wird. Da dieser Prozess ja nun verloren wurde, sollte man sich nicht in der Öffentlichkeit so zeigen, als ob dieses Projekt ja schon über Jahre in Eigenregie voran getrieben wurde.

      In den letzten Jahren wurden Straßenbaubeiträge der neuen Anwohner des Baugebietes „Im Brühl“ eingezogen. Bisher ist rein gar nichts passiert, außer, dass diese Gelder nicht mehr vorhanden sind, weil für andere Sachen ausgegeben. Jetzt zum Ende der Legislaturperiode brüstet man sich mit der baldigen Fertigstellung. Für mich, und sicherlich auch für viele Ilbesheimer, eine Lachnummer!!

      Dass ein Sportplatzgelände verkleinert werden soll, um dort einige Wohnhäuser zu errichten, schlägt ja wohl dem Fass den Boden raus! Mehrere Versuche, den Platz in Eigenregie zu restaurieren, wurden schlichtweg ignoriert. Gehen wir zurück in die Steinzeit, wo demnächst, wenn überhaupt, nur eine kleine Sprunggrube sowie eine 100-Meter-Bahn vorhanden ist? Oder müssen demnächst unsere Schüler mit Bus zu einem entfernten Sportplatz transportiert werden? Hallo Nachhaltigkeit!!!!

      Was ist aus dem Projekt Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kindergartens geworden? War es eine Einzelentscheidung von Herrn Hieb, oder ein eindeutiges Abstimmungsergebnis des Ortsgemeinderates, in dem Ihre Wählergemeinschaft mit großer Mehrheit vertreten ist??

      Unter der Rubrik Stärken und Schwächen äußert sich Herr Hieb dahingehend, dass für seine „Ausübung des Bürgermeisteramtes Geduld, Ausdauer, aber auch die Fähigkeit einander zuzuhören und aufeinander zuzugehen wichtige Voraussetzungen sind“. Ich gebe ihm Recht, Geduld, Sachen auszusitzen hat er. Nur leider kommt dabei ohne Rechtsbeschlüsse anscheinend nichts heraus.

      Steht in Ihrem Flyer zur Kommunalwahl nicht, dass Problemlösungen fair, offen und gemeinsam mit allen Beteiligten diskutiert werden?
      Nur leider konnte ich bereits im April 2012, als mir das erste Mal durch Wurzeleinwuchs von Bäumen des Kindergartengeländes der Abwasseranschuss verstopft und mein Keller dadurch überflutet wurde, nichts derartiges feststellen. Angeblich wurde im Gemeinderat beschlossen, den Kanalabschnitt regelmäßig durch Kamerabefahrungen zu überprüfen und zur Vermeidung von Beeinträchtigungen überragende Äste zu entfernen. Passiert ist gar nichts, außer, dass mir der Vorgarten komplett aufgegraben wurde, um die eingewachsenen Wurzeln zu entfernen. Doch bereits Ende Mai 2013 sowie Ende Juni 2013 wurde wegen Starkregen und erneutem Wurzeleinwuchs an der gleichen Stelle wiederum mein Kellergeschoss geflutet. Passiert ist auch da nichts, sodass ich gezwungen wurde, rechtliche Schritte einzuleiten. Weder Herr Hieb, noch einer Ihrer im Gemeinderat stark vertretenen Wählergemeinschaft hat es bisher für nötig gehalten, sich mit uns über diese Problematik zu unterhalten, geschweige denn, sich ein persönliches Bild zu machen. Schriftlich informiert wurde von uns der komplette Gemeinderat!

      Auch hier zeigt sich wieder die Einstellung von Herrn Hieb, Abwarten bis eine rechtliche Entscheidung getroffen wird, vielleicht geht den Anderen ja die Puste aus und die Haftpflichtversicherung bezahlt ja! Das uns dabei ein Schaden von knapp 14.000 € entstanden ist, scheint egal zu sein.
      Behauptet doch der 2. Beigeordnete Herr Geiler im Kindergarten tatsächlich, alles nur Bagatellschäden!! Logisch, einer, der wie ein Blatt im Wind nicht richtig weiß, welche politische Richtlinie er eigentlich anstrebt und kontinuierlich die Parteien wechselt, kann oder darf dazu wohl wenig sagen, sollte allerdings solche Bemerkungen tunlichst unterlassen, zumal sie nicht der Wahrheit entsprechen.
      Zähle ich grob überschlagen die noch ausstehenden Freilegungsarbeiten, sowie die Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten zusammen, kommen wir locker auf einen Gesamtschadensbetrag in Höhe von 40.000 €. Diesen werde nicht ich bezahlen, sondern dafür wird die Allgemeinheit herhalten müssen.
      Leider sind bisher die Wurzeln noch nicht entfernt worden. Ich warte auf den nächsten Starkregen, dass uns dann wieder der Keller mit Abwasser vollläuft. Ich sage dazu nur eines: Wir sind zwei Personen mit 4 Armen, die 4 Eimer dieses Abwassers transportieren können. Wo und was wir dann machen, überlasse ich Ihrer Fantasie.

      Soviel zu Ihrer Freien Wählergruppe und dem dazugehörigen Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters. Hoffentlich wird sich diesbezüglich am kommenden Sonntag einiges ändern.

      Herrn Mühlan und Herrn Bauer wünsche ich ein erfolgreiches Abstimmungsergebniss. Ich bin mir sicher, dass dann diese Vetternwirtschaft im Gemeinderat beendet wird und die Ilbesheimer froh sind, wenn diese beiden Herren da mal richtig aufräumen und den Gemeinderat umkrempeln. Vorher wird sich für die Allgemeinheit in diesem Ort leider nichts ändern.

      Auf einen ereignisreichen Wahlsonntag

      Klaus Erb (keiner politischen Gruppierung angehörig)

  2. Sturm Markus sagt:

    Naja, mein guter Anteil der Einkommensteuer geht schon seit Jahren an andere Gemeinden. Warum? Weil Ilbesheim die Chance eines attraktiven Baugebietes „Auf der Bitz“ und „Wildgasse“ nicht auf die Strecke bringt. Dort würden sicher finanzstarke Bürger wohnen wollen. Ausser mir selbst wohnen inzwischen mehrere „ehemalige“ Ilbesheimer auswärts die gerne in Ilbesheim geblieben wären. Stattdessen wurden die schlechtesten Grundstücke am Bachlauf „vergoldet“. Der Gemeinde hat das außer hohen Ausgaben bisher nicht wirklich viel gebracht. Wer mich kennt und sich einen Rat holen will, kann mich gerne bei Facebook anschreiben…

  3. Manfred Mühlan sagt:

    Dass die in Angriff genommenen Projekte zur Aufarbeitung mehrere Jahre brauchen und jetzt plötzlich am Ende der Ratsperiode Priorität bekommen, da kann ich nur sagen: Wenn diese Projekte ohne ständigen Bürgerdruck und verlorenen Prozess früher angepackt worden wären, dann hätte man sicher manch unnötigen Ärger vermeiden können.
    Aufarbeiten ja, am Anfang einer Periode und dann auch zeitnah handeln!
    „Nachhaltig“ ist ein gutes Stichwort. Wenn man nachhaltige Lösungen sucht, dann sollte man insbesondere bei einem Sportplatz die Meinungen vieler Mitbürger hören und bei Plänen auch den Sportclub mit einbeziehen – das war unter anderem auch ein Anliegen des Verbandsgemeinderats an die Gemeinde zur Erarbeitung einer für alle tragbaren Lösung. Bei meinen über 400 Hausbesuchen der letzten Wochen ist es schon deutlich geworden, dass fast niemand etwas konkretes weiß, was da geplant wird – und bitte schön, was gibt es öffentlicheres als einen Sportplatz? Nachhaltigkeit ohne die Menschen geht einfach nicht.
    Zum Thema Spenden. Meine Familie und ich, wir haben viele Spenden im großen und kleinen mit viel Freude und Herzblut z.B. an die Schule und Fördervereine gemacht – und das wird auch immer so bleiben. Dem Bürgermeister hatte ich in 2012 gesagt, dass ich zur Schuldentilgung des Kindergartens einen vierstelligen Betrag spenden wolle – angesprochen wurde ich dazu nicht mehr – und zugegeben – nachgelaufen bin ich dann nicht.
    Ich denke, gemeinsam können wir in der Zukunft viel erreichen, und dazu biete ich mit meiner Kandidatur alles an, was ich an Talent besitze.

    • C. Duttenhöfer sagt:

      Die Projekte bekamen nicht Ende der Legislaturperiode Priorität, sondern sind seit geraumer Zeit in Bearbeitung, was Ihnen, Herr Mühlan, sicher auch bekannt sein dürfte. Ich weiß, dass zur Zeit der Wahlkampf tobt, aber deswegen braucht man nicht unbedingt so zu tun, als sei bisher nichts passiert, um dann hinterher sagen zu können: „Seit wir im Gemeinderat sind, sind all diese Projekte abgeschlossen worden!“ Lorbeeren einzustreichen, die man nicht selbst verdient hat, ist nicht unbedingt ein Zeichen für umsichtige Politik.
      Es sind alle Projekte in Angriff genommen worden! Das Projekt Kindergarten war ein sehr langwieriger Prozess und die bereits erwähnten Altlasten waren immens. Da es hier nicht um private Finanzierungen geht, sondern um öffentliche, kann hier nicht jeder gerade so entscheiden, wie es ihm in den Kram passt. Das sollten Sie als Bürgermeisterkandidat eigentlich wissen. Die von Ihnen erwähnten Projekte wurden auch nicht erst wegen des „Bürgerdrucks“ angepackt, diese Behauptung ist schlicht nicht richtig.
      Zum Thema Sportplatz gab und gibt es viele Vorschläge, die angehört wurden und werden. Leider reicht das Geld, das dabei im Gespräch war, noch nicht einmal für die notdürftigste Renovierung aus, geschweige denn für eine nachhaltige Lösung. Und es kann auch nicht sein, dass bei Diskussionen, an denen alle betroffenen Beteiligten anwesend waren, Beleidigungen ausgesprochen werden, die eine angemessene Lösungsfindung deutlich beeinträchtigen. Es ist tatsächlich schwer, eine Lösung zu finden, die alle glücklich macht, weil den Gemeinden schlicht das dazu notwendige Geld fehlt. Deshalb wird über die Pläne, die vorliegen, intensiv diskutiert und nichts „übers Knie gebrochen“, um rechtzeitig zum Wahlkampf fertig zu sein. In früheren Zeiten gab es viel Geld und Ilbesheim konnte sich ein Dorfgemeinschaftshaus, einen Kindergarten und einen Sportplatz leisten und leistete sich dann sogar den Ausbau des Dorfmittelpunktes. Leider wurde aber über Jahrzehnte nichts davon renoviert und gepflegt, um die Schäden in Grenzen zu halten. Jetzt ist alles gleichzeitig zu finanzieren- ein Kraftakt für eine Gemeinde, da auch noch die Einnahmen gekürzt wurden. Das braucht Zeit und es sollte genauestens überlegt werden, was am dringendsten erledigt werden muss und was noch warten muss. Das ist nicht einfach und ich halte es für unüberlegt zu behaupten, alles sei gleichzeitig möglich, wenn man nur Druck macht. Wahlkampfsprüche wie „Nachhaltigkeit durch Bürgerbeteiligung“ helfen da nicht wirklich weiter! Und ich freue mich, wie bereits erwähnt, über Ihre Spendenaktivität- schöner wäre es allerdings, diese nicht für den Wahlkampf zu benutzen, da auch andere Bürger und Bürgerinnen in Ilbesheim spenden und das nicht unbedingt in diesem Zusammenhang erwähnen.

      • Jessica sagt:

        Wo bitte ist es nicht besser angebracht zu sagen, dass jemand seine Aufwandsentschädigung der Gemeinde zukommen lässt, als im Whlkampf???????

        1. Liebe oder lieber C.Duttenhöfer, mit diesem Geld kann man in Ihrer Gemeinde ein paar kleine Löcher stopfen.

        2. Lieber Herr Mühlan, hoffentlich ist das kein leeres Wahlversprechen. Wenn nicht, meine Hochachtung.

  4. Jessica sagt:

    Hallo C. Duttenhöfer,

    Am Wochenende war ich in der Pfalz und habe ein Gespräch am Nachbartisch mitbekommen. Darum ging es um den Ilbesheimer Sportplatz.Ist es nachhaltig genug einen Sportplatz und den daneben liegenden Kinderspielplatz zu verkleinern um Bauplätze zu schaffen?Es ist den Kinder und zukünftigen Anwohnern gegenüber unfair….

    • Sturm Markus sagt:

      Genau das mit den Bauplätzen habe ich auch vor kurzem gehört. Wieder Bauplätze an einer Stelle wo kein vernüftiger Mensch baut. Alleine schon die Frechheit, einen Sportplatz an der Schule wegzudenken, von wem auch immer das kommt, zeigt eine Dummheit die seinesgleichen sucht!!! Wenn da auch noch die Aufsichts- und Schulbehörden „mitspielen“ dann verstehe ich einmal mehr, warum immer mehr Menschen (auch in kleinen Gemeinden) das Vertrauen in die Politik verlieren. Mit Vernunft hat das jedenfalls nichts mehr zu tun! Dazu sollte auch mal Frau Riedmaier und Herr Blank öffentlich ganz klar PERSÖNLICH Stellung nehmen.

    • C. Duttenhöfer sagt:

      Hallo Jessica,
      da die Pläne, wie oben erwähnt, noch nicht ausgearbeitet sind, handelt es sich um ein Gerücht, dass unfertige Pläne in Umlauf bringt.

      • Jessica sagt:

        Hallo C. Duttenhöfer,

        danke für Ihre Antwort. Die Tatsache schon allein, dass nur der Gedanke den Sportplatz und den Kinderspielplatz zu verkleinern, auf einer Sitzung wie auch immer auf den Tisch kommt, ist der Hohn. Das es sich hier um ein Gerücht handeln soll glaube ich nicht. Sie hätten sonst nicht geschrieben, der Plan ist noch nicht augearbeitet. Wo nichts vorliegt kann man nichts ausarbeiten.

        Desweiteren finde ich es nicht ganz klug von Ihnen, über den einen Menschen sich öffentlich im Forum zu äußern, den anderen aber eine Fehde im Wahlkampf vorwerfen. Auch ein Herr Erb und Herr Bauer äußern wie sie ihre Meinung. Man kann nicht mit Steinen werfen wenn man selber im Glashaus sitzt.

        Aus dem ganzen Forum lese ich, das sie Mitglied im Gemeinderat sind. Sollten Sie sich da nicht etwas zurücknehmen.

    • Hallo Jessica,

      deine Bedenken zum Thema „Sportplatz und Spielplatz“ sind in der geäußerten Form unbegründet.

      Es liegen unterschiedliche Vorschläge zum Thema Sportplatz auf dem Tisch.

      1, Sportgelände nach teilweisem Rückbau als „Großen Landschaftspark“ erhalten, mit kleinen integrierten Spiel und Sportflächen. (Bislang von der Ortsgemeinde Favorisiert).

      2, Sportgelände (Verbandsgemeinde ist übrigens Eigentümer des Geländes, Ortsgemeinde hat noch 19 Erbpacht darauf) zu einem Drittel bebauen und zu zwei Drittel umwandeln in Mehrgenerationen Park mit Schulsportanlagen. (Vorschlag der Verbandsgemeinde)

      In keinem der bisherigen Vorschläge soll der Spielplatz verkleinert werden. Beide Vorschläge versuchen wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise eine zeitgemäße Entwicklung des Geländes mit hohen Grünraumpotential zu entwickeln.

      Wie sie richtig bemerkt haben, kandidiere ich erstmals für die „Grünen“ und möchte Ihnen auch deshalb einen kleinen Hinweis zum Thema Nachhaltigkeit geben.

      Glaubwürdige Nachhaltigkeit ist für mich die Einheit und Abwägung zwischen Ökologie, Ökonomie und vor allem Generationengerechtigkeit.

      P.S. Ortsbürgermeister Hieb hat eine Bewerbung bei der „Hoff Stiftung“ eingereicht, welche 18 Mio € zur Sanierung von Sportstätten zur Verfügung stellt. Bei diesem Bewerbungsverfahren ist Ilbesheim in der engeren Auswahl. Die Stiftung entscheidet im Juli ob wir dabei sind.

  5. S. Bauer sagt:

    Hallo C. Duttenhöfer,
    es ist despektierlich, wenn Sie schreiben: „…die … aufgezeigten Projekte sind allesamt in Bearbeitung und stehen teilweise kurz vor dem Abschluss.“ sowie: „Sie sind bereits in Angriff genommen worden.“ Jahrelang ist die Gemeinde untätig geblieben, so auch in der letzten Legislaturperiode, was z.B. den Endausbau des Neubaugebietes „Im Brühl“ und auch die Anbindung an die L509 betrifft.
    Möchten Sie etwa abstreiten, dass bereits durch die Grundstückskäufer für die Erschließung des Baugebietes „Im Brühl“ erbrachte Vorausleistungen i.H.v. mehr als 76.000 EUR anderweitig für Projekte im Dorf verwendet wurden? Oder, dass erst auf massiven Bürgerdruck diese „nicht mehr im Zahlmittelbestand geführten“ Gelder in 2013 wieder in die aktuellen Haushaltszahlen „eingepflegt“ wurden?
    Braucht die Gemeinde erst eine „schallende Ohrfeige“ durch das Verwaltungsgericht Neustadt/Wstr. mit Urteil vom 20.03.2014, Az.: 4 K 633/13.NW, so dass aus Erschließungsrecht nun regelrecht eine Erschließungspflicht mit der Auflage wurde, endlich tätig werden zu müssen, und dies plötzlich zu einer Herzensangelegenheit des amtierenden Bürgermeisters wird?
    Der politisch interessierte Bürger wird aus dem Volltext dieses Urteils, nachzulesen über: http://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil.asp?rowguid={B0991027-D04C-44CE-BD57-28BF2BE108FF} , sehr wohl alle weiteren Rückschlüsse ziehen können.
    Ach ja, nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass durch Misswirtschaft und jahrelange Verzögerungen hinsichtlich Endausbau des Neubaugebietes „Im Brühl“ die Anlieger auch noch mit einer Kostensteigerung von ca. 28 % (einschl. MwSt-Erhöhung aus 2007) konfrontiert werden. Ist das etwa bürgerfreundlich?

  6. C. Duttenhöfer sagt:

    Lieber Herr Erb, lieber Herr Bauer,
    Ihre Vorwürfe und Briefe sind mir durch meine Tätigkeit im Gemeinderat wohl bekannt und auch wenn ich Ihre Anliegen im Kern verstehen kann, so lässt die Art und Weise, in der Sie in vergleichbarer Art und Weise vorgehen, doch eher darauf schließen, dass Sie Ihre Fehden gerne auch in diesem Forum austragen möchten- auch gerne für den Wahlkampf.
    Ich habe auf dieser Seite meine Meinung zu den Aussagen des Bürgermeisterkandidaten Mühlan kundgetan und werde mich hier bewusst nicht zu Ihren Anklagen äußern. Ich stehe weiterhin zu den von mir gemachten Äußerungen, die auch ausreichend auf die Beweggründe der Vorgehensweise im Gemeinderat hinweisen.

  7. Jens Gömann sagt:

    Sehr geehrte Frau Duttenhöfer,

    der Sportclub besteht aus mehreren Hundert Mitgliedern. Darunter sind viele Ilbesheimerinnen und Ilbesheimer. All diesen Familien, Kindern, Senioren, Übungsleitern und Vorstandsmitgliedern unterstellen Sie, dass sie nur fähig sind, den Sportplatz notdürftig einzuebnen. In diesem Sportgelände stecken Lebensleistungen, die Sie und ich höchstwahrscheinlich nie leisten werden. Es zeugt nicht von Gemeinschaft, dem Sportclub diese Möglichkeit verwehren zu wollen. Erst recht nicht, wenn dies durch Fleiß und ohne Belastung der Gemeindekasse erfolgt.
    Uns stellt sich nun die Frage: Sind für Sie Bauplätze nachhaltiger als das Engagement Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ?

    Beste Grüße

    Jens Gömann
    Marion Eccarius-Gömann

  8. Georg Eck sagt:

    Vorab : Ich schließe mich der Argumentation von C. Duttenhöfer in allen Punkten an.

    Die vergangene Legislaturperiode war von zwei großen Herausforderungen geprägt, nämlich die Sanierung / Erweiterung des Kindergartens zum Einen und zum Anderen die Aufarbeitung der sich in den vorausgegangenen Jahren/Jahrzehnten aufgestauten Altlasten, die sich wiederum in verschiedene Bereiche aufteilen und hier schon ausgiebig diskutiert wurden.
    Die Unzufriedenheit mit den Straßenverhältnissen im Baugebiet „Brühl“ bezüglich Straßenausbau und Anschluß an die L509 ist verständlich und allen Gemeinderatsmitgliedern gegenwärtig. Verursacht wurden die Mißstände lange vor der laufenden Legislaturperiode. Ohne die vollständige Erschließung hätte das Baugebiet nicht freigegeben werden dürfen. Die bereits geleisteten Erschließungsbeiträge hätten keinem anderen Verwendungszweck zugeführt werden dürfen. Wie dies geschehen konnte muß man bei den damals Verantwortlichen hinterfragen, u.a. auch, welche Absprachen mit dem LBM getroffen wurden bezüglich der Ausfahrt.
    Der Zustand des Sportplatzes hat sich in den letzten 5 Jahren nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert, da eine Verschlechterung nicht mehr möglich war. Auch hier liegt die Ursache schon viele Jahre zurück und kann nicht dem derzeitigen Bürgermeister/ Gemeinderat angekreidet werden, wie jeder Teilnehmer dieser Diskussion weiß. Die Pflegemaßnahmen wurden nicht mehr durchgeführt und Mittel, die dazu von der Verbandsgemeinde Landau-Land bereitgestellt waren, wurden nicht abgegriffen.
    Über die Zukunft des Sportplatzes scheinen hier alle schon Bescheid zu wissen, obwohl noch keine Entscheidungen getroffen wurden. Daß man sich mit dem Eigentümer des Sportplatzes ( wie jeder weiß, die Verbandsgemeinde Landau-Land) über alle Möglichkeiten und Vorstellungen auseinandersetzt, ist nicht nur selbstverständlich, sondern zwingend notwendig. Man muß schließlich eine Lösung finden, mit der alle Beteiligten leben können. Es fanden verschiedene Gespräche statt , es gibt Vorschläge, aber eben noch keine Entscheidung. Deshalb ist es unsinnig, durch Spekulationen die Bürger zu verunsichern. Auch hier kann weder dem Bürgermeister noch dem Gemeinderat Untätigkeit vorgeworfen werden. Für den Wahlkampf sind solche Spekulationen ein willkommenes Mittel , um Ängste der Bürger zu schüren.
    Sicherlich gibt es verschiedene Programme, die den Kommunen und Bürgern Mittel zur Verfügung stellen, aber auch hier ist zu beachten, daß meist Mehraufwendungen notwendig sind, um die Zuschüsse abgreifen zu können. Unser Dorfmittelpunkt ist solch ein Produkt, bei dem Zuschüsse flossen und dennoch sehr viel Geld vernichtet wurde, das notwendig wäre, um die genannten Mißstände zu beseitigen. Wieder ein Punkt, der lange vor der laufenden Legislaturperiode liegt.
    Bezüglich der Spendendiskussion kann ich nur feststellen, daß im Gemeinderat über die Annahme jeder Spende ein Beschluß gefaßt wird. Es wurde noch keine Spende abgewiesen. Wer spenden will, der darf das gerne tun, gleich ob es ein einstelliger oder ein vierstelliger Betrag ist. Und wer tatsächlich spenden will, der spendet freiwillig – und nicht auf Nachfrage.

  9. Vorab : Im wesentlichen schließe ich mich der Argumentation von Frau Duttenhöfer und Herrn Eck an.

    1. Zu Herrn Klaus Erb bleibt festzustellen, dass er es mit der Wahrheit zum Teil nicht so genau nimmt.

    Von mir wurde zu keinem Zeitpunkt von Bagatellschäden gesprochen, also unterlassen sie bitte diese öffentlichen Unterstellungen.

    Herr Erb hat durch Briefe öffentlich Verbreitet, dass der Zuständige Förster des Forstamtes Landau Bäume im Kindergarten Ilbesheim geprüft habe und diese als „Stark Gefährdet“ eingestuft hätte.
    Die zuständigen Förster wiesen dieses nach Rücksprache entschieden zurück.
    Möglicherweise hat aber Herr Erb seine Kellerentwässerung fälschlicher Weise ohne Rückstausicherung direkt an die öffentliche Kanalisation angeschlossen, (was zeit den 60 iger Jahren unzulässig ist, es ist über Rückstauebene zu entwässern) und trägt so mit für seine Schäden eine erhebliche Mitschuld.

    2. Ich bin seit 15 Jahren Mitglied im Gemeinderat Ilbesheim und bin in Ilbesheim noch nie über eine Parteiliste in den Gemeinderat gewählt worden.

    3. Die Ilbesheimer CDU betreibt aber seit 15 Jahren immer das gleiche Spiel, sie Trägt die Beschlüsse und das Vorgehen der Ortspolitik wohlwollend mit oder steht sogar selbst Personell in der Verantwortung, um dann im Wahlkampf wie „Lukas aus der Kiste“ alles besser zu machen und besser zu wissen. Das spricht für sich selbst.

    4. Wenn schon die Zeiten von meinem Vater (Helmut Geiler) und seinem Vorgänger Gustav Becker benannt werden, dann sollte das von Menschen geschehen die diese Zeit auch Aktiv miterlebt haben.
    Der wesentliche Unterschied bestand weder in der steuerlichen Finanzkraft der damaligen Zeit
    noch in den geflossenen Landeszuwendungen. Der wesentliche Unterschied bestand im Zusammenhalt des Gemeinderats und der ilbesheimer Bürger.

    Zudem hatten sie das kommunalpolitische Handwerk von der Pieke auf gelernt bevor sie wichtige
    Ämter anstrebten.

    5. Abschließend möchte ich aber das Wichtigste feststellen. Wenn all jene die in Sachverhalte nicht
    wirklich vollständig kennen, Ihre Aussagen als Ihre persönliche Meinung verstehen würden und nicht als Tatsachenbehauptung, könnte man der Politikverdrossenheit und Vorurteilen ein ganzes Stück entgegen wirken.

    An Ortsbürgermeister Peter Hieb,
    mach weiter so, ich wünsch dir am Sonntag viel Erfolg uns alles Gute.

    • Klaus Erb sagt:

      Sehr geehrter Herr Geiler,

      glauben Sie nicht, dass ich irgend ein Lehrling aus Branche xy bin. Wenn ich mich schon zu einem Thema äußere, können Sie sicher sein, dass das Hand und Fuß hat. Ansonsten würde ich es bleiben lassen!!!
      Aber kommen wir nun mal zu den Fakten:
      Punkt 1: Das Sie mir unterstellen, dass ich es mit der Wahrheit zum Teil nicht so genau nehme, ist für mich eine bodenlose Frechheit. Ob Sie im Kindergarten von Bagatellschäden oder Penuts gesprochen haben, ist mir Wurscht! Fakt ist, dass Sie sogar noch einen dran gehangen haben, mit der Äußerung, dass wir nur die beiden Bäume weg haben wollen. Gott sei Dank gibt es dafür genügend Zeugen, auch solche, die Ihnen nicht gerade nach der Pfeife tanzen!!!
      Kommen wir zu den besagten Bäumen. Ja es ist richtig, dass diese nicht umsturzgefährdet sind. Aber ein Gutachten eines von Gericht bestellten Sachverständigen hat eindeutig gesagt, ich zitiere:
      „In der Krone des Baumes (Anm. meinerseits: gemeint ist die Eiche) ist etwas Totholz zu finden, das entnommen werden sollte.“
      Dieses Totholz (bereits abgebrochen, z.T. lang und dick) liegt seit dem Jahre 2010 im Baum. Der Bürgermeister, und auch Sie als 2. Beigeordneter, ignorieren dieses bis heute, obwohl ich ihn schriftlich auf diese Misere hingewiesen habe (auch Sie bekamen eine Kopie). Aber zur Beruhigung, selbst am Stamm ist so viel Totholz, dass damit mehrere Kinder gleichzeitig erheblich verletzt werden könnten. Wenn ich mich nicht irre, ist die Gemeinde verpflichtet, einmal jährlich ihren Baumbestand zu überprüfen und in Ordnung zu halten. Aber wahrscheinlich muss erst einmal etwas passieren!!! Oder kostet das dann doch zu viel Geld? Wären wir wieder beim Thema, kann man ja aussitzen, die Haftpflicht bezahlt ja!!! Nur leider bringt uns das, sollte diesbezüglich etwas passieren, womöglich keine gesunden Kinder mehr zurück!!!! Sie sollten sich alle schämen!!!!!
      Kommen wir nun zu meiner/Ihrer Kellerentwässerung. Auch hier trifft wieder das zu, was ich schon der Frau Duttenhöfer mitgeteilt habe. Bevor man den Mund aufmacht, sollte man sich informieren. Das haben Sie wohl unterlassen, weder waren Sie bei uns, noch haben Sie sich über den Schadensfall eingehend informiert, obwohl auch Sie von uns eingehend schriftlich unterrichtet wurden.
      Fakt ist…., das sollten Sie als Architekt wohl wissen, wenn nicht, bedauere ich die Familien, die mit Ihnen gebaut haben, …. wenn eine Rückschlagklappe, so wie Sie es beschreiben, zwischen öffentlicher Kanalisation und meiner Entwässerung installiert wird, ein Rückstau durch die öffentliche Kanalisation unterbunden wird. Das ist vollkommen richtig!! Nur leider nützt das herzlich wenig, es sei denn, Sie bauen an jedem Abfluss, Spülbecken, Badewanne oder sonst wo, vielleicht der Einfachheit halber aber auch nur an jedem Abwasserstrang im Haus solch eine Klappe ein. Kommt nicht, bedingt durch unser Mischwasser (also Oberflächenwasser, vorm und hinterm Haus, sowie die sonstigen Schmutzwässer aus der Toilette etc.) alles zusammen in den Kanal? Was nutzt mir da eine Rückschlagklappe (vergleichbar mit dem besagten Wurzeleinwuchs)??? Kann ich Ihnen sagen, sämtliches Oberflächenwasser vom Dach oder sonstigen im Freien liegenden Bodenabläufen drückt sich ins Haus rein (durch innenliegende Bodenabläufe sowie Waschbecken etc.).
      Da ich ja nun weiß, wieso und woher der Gemeinderat diese Binsenweisheit über besagte Rückschlagklappen hat, sollten Sie Ihn vielleicht auch darüber informieren, wo und zu welchem Zweck diese Maßnahme eigentlich dient, nämlich ausschließlich dazu, aus dem öffentlichen Kanal einen Rückstau in meine Hauskanalisation zu verhindern.
      Außerdem habe ich mich über diese Problematik ausgiebig mit einem Sachbearbeiter der Verbandsgemeinde, Abteilung Abwasser, unterhalten. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass besagte Klappe bei uns, das trifft nicht für jedes Haus zu, total unnütz wäre.
      Wie gesagt, hätten Sie sich eingehend mit unserem Fall beschäftigt, und vor allem vor Ort eine „Bestandsaufnahme“ getätigt, kämen nicht solche unqualifizierten Äußerungen jetzt im Wahlkampf, nicht im Kindergarten und nicht im Gemeinderat zu Tage.
      Kommen wir zu Punkt 2. Dass Sie seit 15 Jahren im Gemeinderat tätig sind, spreche ich Ihnen gar nicht ab. Fakt ist aber, dass Sie ursprünglich der FDP angehörten, dann zur SPD wechselten, um von dort die UBI zu gründen, wo Sie sich letztendlich kurz vor Toresschluss der jetzigen Kommunalwahl den Grünen zugewandt haben (ob beigetreten oder neu gegründet entzieht sich meiner momentanen Kenntnis). Also stimmt ja wohl doch, was ich beiläufig geschrieben hatte. Wie ein Blatt im Wind….. fragt sich nur…. warum????
      Abschließend möcht ich noch eines loswerden. Da ich weiß, dass hier viele Politiker und auch normale Bürger mit Begeisterung diese Diskussionen mit verfolgen, übrigens werde ich mittlerweile angerufen, wenn es etwas Neues gibt, kann ich auch gleich mal eine Frage an den Gemeinderat stellen. Oder muss ich mich da woanders hin wenden? Ist es zulässig, dass eine Frau Duttenhöfer sich über eine CDU-Liste in den Gemeinderat wählen lässt, danach in die FWG überwechselt und trotzdem den Posten im Gemeinderat beibehält (bei Wegfall des CDU-Sitzes)? Soweit ich mich erinnern kann, hatten wir vor fünf Jahren auch schon eine Listenwahl!!!! Ob da die liebe Frau für die CDU oder für die FWG gewählt wurde????? Dazu kommt noch, dass alle die ehrlichen Bürger, die Ihre Stimme der CDU angedacht hatten, eigentlich in Form von Sitzen mittlerweile betrogen worden sind!!!!!! Denn dieser Sitz ging, obwohl CDU gewählt, leider an die FWG!!!!! In meinen Augen Betrug an den Wähler!!!!

      Auf einen sehr ereignisreichen Wahlsonntag! Hoffentlich ändert sich etwas!!

      Klaus Erb

      • Dipl.-Ing. Jürgen Geiler sagt:

        Sehr geehrter Herr Erb ob sie ei Lehrling sind oder nicht und aus welcher Branche ist für mich von Interesse.

        Sie haben sich scheinbar wegen Ihrem Hausanschluß scheinbar bis zum heutigen Tage nicht Sachkundig informiert.

        Entwässerungsabläufe welche unter der Rückstauebene dürfen gem. DIN EN 12056 nur mit einer Hebeanlage welche das Abwasser über die Rückstauebene + 30 cm heben angeschlossen und entwässert werden.

        Rückstauklappen sind nur in Ausnahmen zulässig, es muß die jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb erfolgen.

        Werden diese Vorschriften die es schon seit den 70iger Jahren gibt eingehalten, ist es fast gänzlich auszuschließen, daß ein Keller durch Rückstau einen Wasserschaden erleidet.

        Meine Kunden besitzen eine Entwässerungsanlage gem. DIN EN 12056 einen Schaden hatte deshalb noch keiner.

        Sie haben ja selbst zugegeben, daß Ihre Anlage Nicht DIN 12056 entspricht, ja dann viel Glück beim Rechtsstreit, das werden sie brauchen.

        • S. Bauer sagt:

          Eine Frage hierzu mal ganz außerhalb des Themas: Ist besagte DIN EN 12056 nicht erst 2001 eingeführt worden? Muss ich als Hausbesitzer mich solchen Normenänderung technisch immer auf den aktuellen Stand bringen? Ernsthaft, die Beantwortung von einem Fachmann würde mich brennend interessieren!

  10. P.S.

    a, Ich war als Sachverständiger ab 2001 bei allen Verhandlungen mit der LBM Speyer zum Thema Ausbau L 509 von Landau Südwest über Wollmesheim bis Abbiegespur „Brühl-L 509“ und Kreuzung
    Mörzheim dabei.
    Mann kann es nur als Unverfroren und Frech bezeichnen die Verantwortung für die Verzögerung dem jetzigen Ortsbürgermeister zu zuschustern. Die Rückweisung der Landesmittel 2006 und die
    fehlenden Kreismittel sind weder in der Amtszeit von Peter Hieb geschehen noch durch Ihn zu verantworten. Eine Zusage der Landesmittel für 2015 liegt vor, dann warten wir mal auf die Kreismittel. Ach so da haben ja andere die Mehrheit im Kreistag.

    Wer Hieb dafür verantwortlich macht dieses um ihm durch Polemik zu schaden, oder noch Schlimmer weil er von der Sache rein Garnichts versteht, sich aber gern reden hört.

    b, Von Interesse sind die Finanziellen Folgen des Urteils des Verwaltungsgerichts in der Sache „Abbiegespur Brüh – 509“. Waren sich bisher die Beitragsrechtler des Gemeinde und Städtebunds noch Uneins über die Kostenverteilung der Abbiegespur „Brühl – L 509“ ist mit der Feststellung des Verwaltungsgerichts in diesem Punkt mehr als eine Vorentscheidung gefallen.
    Es handelt sich um eine „Notwendige Erschließungsmaßnahme“ für das Gebiet – Folge die Anlieger
    zahlen die Abbiegespur. Ich Glaube nicht, dass die Anlieger diese Konsequenz des Urteils schon Realisiert haben, und ich Glaube noch weniger, dass sie dieses als Sieg auffassen werden.

    – – – Pyrrhus lässt Grüßen – –

    c, Die Anwohner können ja dann gegen Ihr eigenes Urteil klagen, wenn´s ums bezahlen geht kann man ja dann genau gegenteiliger Meinung sein.

    d, Sollte jemand den Weitblick und die Liebe zu Ilbesheim besitzen, dann sollte er vielmehr rechtzeitig seine Energie und die Zeit dafür nutzen den zu erwartenden Verkehr auf der L 509 im Bereich Ortsdurchfahr Ilbesheim baulich zu bremsen und noch mehr Verkehr zu verhindern.

  11. Jessica sagt:

    wow….ganz toll was los…..und alles zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Ilbesheim.

    Wartet doch bis Sonntag.

    Wenn der amtierende Bürgermeister seine Arbeit gut gemacht hat und die gleiche Anzahl seiner Wählerstimmen erhält…alles im grünen Bereich.

    Wenn nicht ??????

    Zum Gemeinderat: Ihr seit für ALLE Bürger als Vertreter gewählt, also benehmt Euch auch so.
    Meine Bekannten aus Leinsweiler lachen schon über Euch.

    Ein Herr Geiler der noch nie Parteilich gewählt wurde………steht der jetzt nicht für die GRÜNEN?

  12. Sandra Schumacher sagt:

    Vorab: Ich möchte meinen Ratskolleginnen und -kollegen Duttenhöfer, Eck und Geiler zur Seite stehen…

    Ich bin selbst seit dieser Legislaturperiode Mitglied des Gemeinderates und fühle mich durch die teilweise übertrieben bösartigen Aussagen und persönlichen Beleidigungen der CDU-Anhänger persönlich diffamiert. Wir Gemeinderatsmitglieder opfern ehrenamtlich viele Stunden unserer Zeit, um dem Wohle Ilbesheims und der Bürger gerecht zu werden und ernten nichts als Undank!

    Wir haben meines Erachtens ganz schön viel erreicht in diesen fünf Jahren: Den Karren quasi aus dem Dreck gezogen, und dies mit sehr wenig finanziellem Spielraum.

    Ich kann mich gut erinnern, dass am Anfang der Legislaturperiode ein Treffen der Gemeinderätinnen vom ganzen Umkreis stattfand. Viele der Rätinnen wurden interviewt und bemängelten, dass ihnen gehörig stinkt, dass innerhalb ihres Gemeinderates kein Zusammenhalt bestünde, weil die Mitglieder der verschiedenen Parteien auf keinen grünen Zweig kommen und nur deshalb „dagegen“ sind, weil der, der etwas vorzuschlagen hatte, einer anderen Partei angehört.
    Daraufhin verkündeten wir Ilbesheimerinnen ganz stolz, dass dies bei uns NICHT der Fall sei. Welcher Partei ein Gemeinderatsmitglied angehört, spielt hier überhaupt keine Rolle. Es sind die Ideen, Vorschläge, Argumente und Aussagen, die jeder Einzelne trifft, die zählen, NICHT die Mitgliedschaft einer Partei!

    Wenn ich dies hier lese, befürchte ich das Schlimmste, das dem künftigen Gemeinderat bevorstehen kann. Es wird nicht mehr darum gehen, was im Sinne der Gemeinde ist, sondern einfach nur darum, Recht zu behalten und seinen Kopf durchzusetzen und dies vermutlich in übertrieben lautstarker Tonlage. „Wunderbare“ Voraussetzungen für eine gemeinsame und gut funktionierende Zusammenarbeit!

    Übrigens bin ich parteiloses Mitglied der SPD-Liste und finde… :
    a) … Bürgermeister Peter Hieb verrichtet sein Amt hervorragend!! Hut ab vor diesem Mann!!
    b) … Wahlkampf beschissen!!!

  13. Jessica sagt:

    Hallo Herr Geiler und alle Teilnehmer in diesem Forum.

    Ich möchte kurz etwas zu meiner Person sagen. Mein Name ist Jessica bin 27 Jahre alt, ich wohne in Karlsruhe und arbeite mit Kindern.

    Wie bin ich auf dieses Forum gestoßen? Ganz einfach, wie schon mal erwähnt habe ich in Ihren Nachbarort sehr gute Bekannte. Auch dort gab es , so wie in vielen anderen Gemeinden, dieses Antwort-Frage-Spiel der Kanditaten. In nicht einer Gemeinde gab es Kommentare, nur Ilbesheim. Eigentich seit Ihr doch die Affen…..nichts sehen, nichts hören usw.

    Bereits in Leinsweiler wird erzählt, was ich auch schon über den Sport- und Spielplatz gehört habe. Da wurden sogar von 6 Bauplätzen berichtet. Wo wissen das denn die Leute her? Das können doch nicht alles Gerüchte sein!!!!!!

    Gerade dieses Thema bringt mich wahnsinnig auf die Palme. Den Kindern Spiel und Lebensraum wegzunehmen geht gar nicht. Denken Sie bitte auch an die eventuellen Anwohnern. Der Streit ist doch bereits jetzt schon vorprogrammiert.

    Herr Geiler, es tut mir leid zu sagen, das ich Ihren Ausführungen so gar nicht 100 % glauben kann. Warum? Auch Sie und einige andere sind schon länger im Ilbesheimer Gemeinderat. Sie sind doch deshalb mit dafür verantwortlich wenn der Sportplatz schon vor 5 Jahren in so einen schlechten Zustand war. Wenn Sie so die Ökologie, Ökonomie usw. hervorheben, warum erst jetzt. Warum nicht in den letzten 5 Jahren. Eine schöne Grünanlage, wo Kinder spielen, alte Leute auf einer Bank im Schatten sitzen und sich unterhalten…. warum erst jetzt???????
    Ach, ja. Sie haben ja bereits in Ilbesheim ein ökologisches Häuschen!!!

    In Leinsweiler klappt das schon lange.

    Dann etwas zu Frau Schumacher. Ich kann Sie und Ihren Zorn sehr gut verstehen. Aber ich finde es nicht ganz korrekt hier der CDU den schwarzen Peter zu zuschieben. Angefangen hat doch eine oder ein C.Duttenhöfer. Man könnte hier das Gefühl haben, da es geht um eine private Fehde mit Hern Mühlan.

    Um jetzt nicht gleich zu sagen, ich sei CDU orientiert. Nein……Meine Eltern sowie auch ich stehen auf der Seite der FDP. Wir sind nicht gerade sehr gut mit CDU.

    Noch ganz zum Schluß. Meine 4 und 5-jährigen Schätzelchen sind nicht so anstrengend wie die Ilbesheimer. Die Kleinen zanken sich, aber versöhnen sich ganz schnell. Da ist nicht einer nachtragend.
    Frau Schumacher sieht das ganz richtig—-was soll aus den künftigen Gemeinderat nur werden. Eins steht fest….es treffen sich dort ganz viele die hier sich gegenseitig beschimpfen und teilweise auch sehr persönlich werden. Mein Rat, lernt von den Kleinen und denkt an die Bürger und Bürgerinnen von Ilbesheim. Diese Leute wählen Euch und den Bürgermeister , egal ob ein Herr Hieb oder ein Herr Mühlan. Auch diese beiden treffen später im Gemeinderat aufeinander.

    Möge am Sonntag ein guter Bürgermeister gewählt werden und hoffentlich ein vertäglicher Gemeinderat.

    Gruß Jessica

  14. Manfred Mühlan sagt:

    Was haltet Ihr denn davon, wenn mir uns einfach mal treffen, um die Schärfe herauszunehmen? Und an einem Tisch versteht man die ganzen Dinge wahrscheinlich viel einfacher und besser.
    Bei Peter Jean hab ich angefragt, die Altenstube stünde morgen Nachmittag zur Verfügung.
    Interesse?

    • S. Bauer sagt:

      Ich halte dies für eine ausgezeichnete Idee im Sinne von:
      Zuhören. Miteinander reden. Anpacken!
      Ich wäre selbstverständlich dabei und bin gespannt, ob andere den Mut haben, sich „face to face“ dieser Diskussion zu stellen.

    • Klaus Erb sagt:

      Wenn´s genehm ist, bin ich dabei!
      Finde ich eine Superidee!
      Aber wo ist die Altenstube??

    • Manfred Mühlan sagt:

      Also dann, 15 Uhr, DGH.
      Freue mich.

  15. Ulvin vom Calmithbergel sagt:

    Es ist jetzt knapp fünfzehnhundert Jahre her, seit ich mich das letzte Mal um Euch Ilbesheimer gekümmert habe. Bevor aber am kommenden Sonntag irgendein Leichtgläubiger unter Euch auf die Idee kommt, einen falschen Anführer zu wählen oder sich von dem heißblütigen Gerangel hier aufwiegeln zu lassen, stutze ich Euch lieber zurecht.

    Zunächst Du, Hieb: Ich musste schallend lachen, als ich von Dir las, dass Du nunmehr die Projekte zu Ende führen willst, die Du angeschoben hättest. Deine Leute kennen Dich und Deinen Arbeitseifer so gut, dass sie Dir insgeheim ein nasses Handtuch zustecken möchten, um Dir ein paar Schweißperlen ins Gesicht zu zeichnen, damit man Dir Deine Tatkraft wenigstens ansatzweise abnimmt. Mit Deiner Entschlussfreude wirst Du auch zukünftig keinen Wassereimer umtreten und Dir beim Angriff auf den Schuldenberg dabei zusehen lassen, wie Du auch in 5 Jahren immer noch im Talgrund herum schlenderst. Als Häuptling musst Du auf Deine Leute zugehen und nicht vor ihnen weglaufen. Außerdem stellst Du Dich besser vor Dinge als mit eingezogenen Schultern daneben. Hätte ich damals so herum geeiert („Eier“ sind ein passendes Stichwort) , würdet Ihr heute noch vor Durst den Tau von den Blättern der Bäume lecken müssen. Also mein Freund, jeder der hier behauptet, Du seist nicht der Allereifrigste, hat nicht unbedingt Unrecht.

    Zu Dir, Mühlan: Schön blöd, dass Du Dich dazu hast verleiten lassen als Kandidat anzutreten. Man hört nicht auf Frauen und Kinder, das hat mir mein Vater selig schon damals so mitgegeben. Wobei ich ja eher geneigt bin anzunehmen, es hätte Dich das gleiche Beratergeschmeiß dazu getrieben, das auch schon Deinen unglückseligen Vorgänger hat vorführen lassen und mit geschliffener Spatenklinge sehnsüchtig darauf wartet, am Sportplatz nach eigener Expertise Hand anzulegen. Wenn Du in diesem Nest voran kommen möchtest, musst Du die Leute eincharmieren oder Du kaufst sie Dir halt. Naja, das mit dem Geld hast Du ja wenigstens versucht. Aber wie peinlich: wer mit dem Spendenköfferchen so durchs Land reist wie Du, der fängt sich nur den Ruf des widerlichen Bonzen ein. Wie ich höre, spielst Du Schach. Warum lässt Du Dich dann auf so ein aussichtsloses Gezerre ein?

    Du, Erb und auch Du, Bauer: Geht den Leuten und Euren Anführern nicht mit Eurem Privatkram auf die Nerven. Was seid Ihr doch für Jammereulen, die ständig die Allgemeinheit mit Erstaunlichkeiten rund um Baumwurzeln und Straßenbeläge heimsuchen.

    Geiler, Dir muss ich zu allererst sagen, dass mir alleine schon die vielen Rechtschreibfehler in Deinem Schrieb bitter aufstoßen. Außer Deinem Namen und dem Dipl-Ing. ist kaum etwas richtig geschrieben. Deine Philosophien und Besserwissereien rund um die Architektur behältst Du lieber für Deiner Kundschaft und sorgst ansonsten dafür, dass man Dein grellgelbes Gefährt häufig genug im Ort wahrnimmt, damit auch nicht noch der Letzte anfängt, an Deiner hiesigen Schlafstatt zu zweifeln. Was ist überhaupt mit den lieben Grünen geschehen, diesen Frontkämpfern akademischer Naturglückseligkeit, dass Du bei Ihnen vorturnen darfst? Kamen gerade recht, nachdem Dir die politische Bedeutungslosigkeit gedroht hätte?

    Zu den anderen Hieb-GesellInnen: Mir gefällt es gar nicht zu lesen, Ihr hättet die letzten 5 Jahre in friedvoller Unbeschwertheit hinter der bröselnden Rathausfassade verbracht. Schön, wenn Ihr Euch alle so mögt, und unangenehme, aber wegweisende Entscheidungen lieber vor Euch herschiebt und andächtig den Schuldenberg betrachtet. Lasst Euch ja nicht noch weitere geschenkten Gäule ins Dorf stellen, wie das DGH und den Dorfmittelpunkt, die Ihr überhaupt nicht braucht und für deren Unterhalt Ihr auf Dauer sowieso nicht sorgen könnt. Die Leute werden nicht aufhören Euch zu piesacken.

    Bleibt mir eigentlich nur noch, Euch zum Schluss von hier oben ein feuriges „Avanti dilettanti“ zuzurufen.
    Euer Ulvin

  16. ilbesheimerin sagt:

    Wahr gesprochen ulvin….
    wie wäre es wenn ihr mal aufhört den schwarzen peter hin und her zu schieben und
    damit anfangt an einem strang zu ziehen, egal welcher partei man angehört….
    schließlich habt ihr alle das gleiche ziel: es soll ilbesheim und dessen bürgern gutgehen!
    Ich wünsche mir einfach das der nächste bürgermeister sein möglichstes dafür gibt.

    und nur eine anmerkung am rande ich weiß zwar nicht was ein sportgelände kostet zu sanieren aber warum versucht man es nicht mal mit einem aufruf? Ich könnte mir vorstellen das viele ilbesheimer mit tatkraft und herzblut dabei wären zu helfen diesen wieder zum leben zu erwecken.

    Lasst uns mehr an euren entscheidungen und überlegungen teilhaben, ihr habt hier eindörflein das auch in schwierigen zeiten zusammenstehen kann und wird wenn wir eine anleitung ( in form eines tatkräftigen bürgermeisters) bekommen.

    in diesem sinne bis sonntag an der urne

  17. Wolfgang Weitzel sagt:

    neuilbesheimer sagt:

    eine weitere neue zeit ist angebrochen,

    let’s go in peace ihr südpfälzer, ihr, die ich durchgängig und unvoreingenommen so in’s herz geschlossen hab.

    sonst wär ich nicht hier.

    da muss,
    – im durchschnitt – doch was gehen……..

  18. Ulvin vom Calmithbergel sagt:

    Mit meinen Ilbesheimern ist es wie mit einer Herde Schafe: Solange sie auch nur zwei Grashalme auf der Weide finden, treten sie ihrem Hirten nicht in den Allerwertesten.

    Als ich am Sonntagmorgen über Ilbesheims Höhen streifte, schaute ich hinunter auf die rege Betriebsamkeit und sah die braven Bürger im gesteiften Hemd mit bedeutungsvollem Gesichtsausdruck zur Stimmhütte eilen – naja, gib dem Affen Zucker und er schlägt Purzelbäume. Da tragt Ihr wochenlang bunte Wahlprospekte zur großen schwarzen Tonne und wischt die unbekannten Abdrücke vom Klingelbrett, und dann wählt Ihr die gleiche Kuscheltruppe wieder. Vermutlich ist es in Eurer Demokratie so, dass sich die Mehrheit meist für das Durchschnittliche entscheidet.

    Apropos Sportplatz: Votiert unbedingt für die große Lösung mit Laufbahnbelag aus Marssand und automatischen Eingangskontrollen mit Netzhautscanner, vielleicht werden Steinwerfen und Seniorengymnastik bald olympisch.

    Dream on,
    Euer Ulvin

    • Wolfi unterm Calmithbergel sagt:

      Oder die Weltmeisterschaften im Purzelbaumschlagen, wer weiß,
      auch – wer sollte das vor 1500 Jahren schon gewusst haben…. :-)

      Gruß nach Oben.

  19. J. Amiroquai sagt:

    Jetzt wisse mers: de Ulvin isch de Hopp!

  20. Zugereister sagt:

    Leider habe ich von der Diskussion erst im nachhinein erfahren. Aber bestimmt ist an vielen Aussagen etwas dran.
    Warum wurde diese Diskussion nicht allen Bürgern mitgeteilt?
    Ich würde mich freuen, wenn viele zur Diskussion zum Haus von Familie Franzen kommen.
    Ich finde es schade, dass der Informationsfluss in so einer kleinen Gemeinde nicht funktioniert.Zwischen Landfrauen, Gemeinderat und Landjugend sollte doch eine Absprache möglich sein.
    Wollt Ihr euch das gefallen lassen. Wenn nicht dann lasst Verein Verein sein und kommt am Donnerstag ins Dorfgemeinschaftshaus 20:00.
    PS: Ich würde gerne wissen wie es mit demSportplatz und der Hoppstiftung weitergeht auch hier wäre eine ordentliche Veranstaltung interessant. Wer trägt die Folgekosten. es gibt ein Pfälzer Sprichwort das sagt nichts ist teurer als etwas geschenkt.

    • Zugereister sagt:

      Ich fand es toll, dass so viele zur Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus für das Projekt Franzen gekommen sind. Die anderen Landfrauen und Land Männer die nicht dabei waren haben etwas versäumt.
      Aber besser es kommen die wirklich Interessierten als nur die Neugierigen.

      PS. Hat überhaupt jemand diese Information von mir gelesen?
      Wie sieht es aus gibt es auch eine Veranstaltung zum Hopp Projekt. Oder sagen die Ilbesheimer wie zum Dorfmittelpunkt einfach. ALLA HOPP DIE WERRENS SCHUN RICHTICH MACHE FER DESS SIN SE GEWÄHLT.

  21. Manfred Lentz sagt:

    Hallo,
    mein Name ist Manfred Lentz, ich wohne seit vier Jahren in Ilbesheim.
    Auch ich bin interessiert am Ortsgeschehen von Ilbesheim.
    Ich bekomme zwar einiges über meine Frau Ulrike Fröhlig Lentz mit. Aber vieles wissen die Alteingesessenen und der Gemeinderat doch besser.
    Auch ich war bei der Veranstaltung der Architekten. Auch ich fand die Veranstaltung gut. Über weitere Veranstaltungen würde ich mich freuen.
    Aber hier im Internet könnten uns der Gemeinderat und der Bürgermeister über die wichtigsten Themen des Dorf Geschehens informieren.
    Mein Interesse besteht zu folgenden Themen.
    Dorfmittelpunkt
    Dorfgemeinschaftshaus
    PV Anlage Kindergarten und DGH
    Hopp Stiftung
    Kann mir zu diesen Themen jemand etwas sagen. Es gehen angeblich viele Gerüchte über diese Themen in Ilbesheim herum.
    Freundliche Grüße
    Manfred Lentz

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