Samstag, 18. November 2017

Fragen an SÜW-Landratskandidat Dietmar Seefeldt (CDU)

1. Juni 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional, Wahlspecial: Landrats-und Bürgermeisterwahl 2017 im Landkreis Südliche Weinstraße
Dietmar Seefeldt ,CDU-Landratskandidat SÜW. Foto: Pfalz-Express

Dietmar Seefeldt 

Dietmar Seefeldt ist 46 Jahre alt, geboren in Simmern und lebt seit seinem 2. Lebensjahr in Offenbach/Queich. Er hat drei Kinder. Seefeldt ist Diplom-Verwaltungswirt und hat außerdem ein abgeschlossenes Jurastudium (Heidelberg) mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht und Umweltrecht.

Seit 2014 ist er Erster Kreisbeigeordneter und Stellvertreter des Landrats im Kreis Germersheim mit den Aufgaben Jugend, Soziales und Schulen.

Herr Seefeldt, warum möchten Sie Landrat werden, was bewegt Sie zur Kandidatur?

Die Südliche Weinstraße ist meine Heimat. Ich weiß, dass ich gemeinsam mit den Menschen in SÜW viel für unsere Region tun kann. Ich bringe das Wissen, die Erfahrung und eine ehrliche Offenheit und Kreativität für alle Themen mit, um das Amt gut auszufüllen.

Mein politisches Engagement seit vielen Jahrzehnten in SÜW, die Arbeit in der Forstverwaltung und meine derzeitige Arbeit als Stellvertreter des Landrats haben mich wachsen lassen und mich mit allen Facetten des Amtes konfrontiert. Jetzt ist es Zeit, dass ich mich als Landrat in SÜW für die Südliche Weinstraße und ihre Menschen einsetze.

Beschreiben Sie einem Fremden den Landkreis mit maximal drei Sätzen…

Wein, Wald, Sonne, Genuss, Erholung, Urlaub, offenherzige, gesellige Menschen: Die Südliche Weinstraße ist ein Lebensgefühl; Menschen, die hier leben oder zu Gast sind, sprechen sogar von „paradiesisch“. SÜW ist eine abwechslungsreiche, pulsierende Region mit hervorragenden Perspektiven für Wirtschaft, Natur und unser Miteinander.

Wenn ich Landrat werde, werde ich als erstes…?

…natürlich Danke sagen allen Wählern, meinen Unterstützern, Helfern, meiner Familie. Dann gilt es, mit den Mitarbeitern der Kreisverwaltung die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen anzupacken. Miteinander reden, voneinander lernen, gemeinsam wachsen – das wird auch nach der Wahl nicht nur irgendein Slogan meiner Wahlkampagne gewesen sein. Ich lebe ihn und werde dies auch in Zukunft als Landrat tun. Mit den Menschen unsere SÜW zu gestalten, das ist mir wichtig.

Die nächsten drei Projekte sind…?

Die Digitalisierung unseres Landkreises. Das ist selbstverständlich und wichtig für unsere wirtschaftliche Entwicklung, die Kommunen und für alle Privathaushalte. Das Thema muss auch verstärkt z.B. in unseren Schulen ankommen.

Gut leben in jedem Alter ist eines von vielen Dauerthemen. Besonders möchte ich dafür schnell den Ausbau von Ganztagesplätze in Kitas und Schulen angehen, aber auch Wohnformen für ältere Menschen müssen dringend entwickelt und vorangebracht werden.

Als drittes nenne ich hier das Thema Gesundheit. Ärzteversorgung auf dem Land, erreichbare Apotheken und Krankenhäuser, psycho-soziale Gesundheit, Leben retten im Ehrenamt – ob als Mobiler Retter oder couragierte Privatperson – sind einige Punkte, die darunter fallen.

Mit fundiertem Wissen und der nötigen Kreativität werde ich diese drei Themenblöcke insbesondere verfolgen, zusätzlich zu den vielen Aufgaben und Projekten, die in unserem Landkreis selbstverständlich ebenso wichtig sind.

Worin sehen Sie derzeit die größte Herausforderung?

Unsere Südliche Weinstraße zukunftsfähig zu machen, das ist die größte Herausforderung. Darunter fallen Bereich wie die Digitalisierung, immer wieder die Bedingungen und Unterstützungsangebote für ein gutes Leben in jedem Alter in unserer Heimat anzupassen, die medizinische Versorgung zu sichern, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und damit auch für Fachkräfte und Arbeitsplätze zu sorgen.

Es gibt noch große Chancen im Ausbau der Infrastruktur, bspw. Schienenanbindung von Bad Bergzabern nach Karlsruhe, Busse, intaktes Straßennetz und Radwege.

Die Natur ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Das muss so bleiben. Deshalb ist die Entwicklung des Kreises immer wieder in Einklang zu bringen mit den Bedürfnissen der Menschen und den Notwendigkeiten für eine intakte Natur.

Die Herausforderung nehme ich an und sehe mich dabei als Teil einer guten Gemeinschaft in SÜW.

Langfristig möchte ich für den Kreis erreichen…?

Zu allererst ein gutes Miteinander. Dazu trägt auch bei, wenn die Lebensqualität unserer Südlichen Weinstraße für ihre Menschen und ihre Gäste weiter steigt. Wir genießen hier schon das Leben in einer besonderen Wohlfühl-Region, durch manchmal kleine Änderungen und Ergänzungen wird dies auch in Zukunft so sein.

Familien, Erwachsene, Kinder und Jugendliche sollen hier genauso zuhause sein und sich wohlfühlen wie ältere und alte Menschen. Dafür hab ich viele Ideen, die ich mit Fachleuten und ehrenamtlicher Hilfe gerne umsetzen möchte. Ein hervorragendes Beispiel dafür, dass der Mix von Ehrenamt und Profession im Besonderen hilft, ist das Thema „Leben im Alter“. Wir brauchen das Wissen und das Engagement von beiden Seiten, um im guten Miteinander Gutes zu erreichen.

Langfristig sehr wichtig ist mir auch der Erhalt unserer Naturschätze und Biodiversität, ebenso wie gesund leben in einer gesunden Umgebung.

Was sind Ihre drei liebsten Beschäftigungen?

Mit Menschen in Kontakt sein, also miteinander reden, ihre Gedanken aufnehmen und mit ihnen unsere Südliche Weinstraße weiterentwickeln. Außerdem spiele ich gerne Fußball und bin in unserer herrlichen Region unterwegs – zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Webseite von Dietmar Seefeldt: www.dietmarseefeldt.de

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