Samstag, 18. November 2017

Finanztipp: Mehrfamilienhaus – das perfekte Konzept für private Geldanlage

17. März 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Bauen & Sanieren, Finanzen
Gute Kapitalanlage: Zwar muss Zeit aufgewendet werden, aber mehrere Mieter minimieren das Risiko.  Foto:  © istock.com/acilo

Gute Kapitalanlage: Zwar muss Zeit aufgewendet werden, aber mehrere Mieter minimieren das Risiko.
Foto: © istock.com/acilo

Der Kauf einer Immobilie, unabhängig davon, ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, gehört für private Investoren zu den signifikantesten Entscheidungen in ihrem Leben.

Daher sollten Käufer die relevantesten Punkte beachten. Gerade beim Erwerb eines Mehrfamilienhauses als Kapitalanlage schützen unsere nachfolgenden Tipps vor teuren Fehlgriffen.

Vor und Nachteile eines Mehrfamilienhauses als Kapitalanlage

Mehrfamilienhäuser sind eine beliebte Kapitalanlage, da aus den Wohnungen Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung generiert werden und sich das Objekt durch die Mieteinnahmen unter Umständen von alleine trägt.

Allerdings ist diese Form der Kapitalanlage auch mit einigen Vor- und Nachteilen behaftet.

Im Vergleich zum Kauf einer Eigentumswohnung sind die Investoren nicht nur auf einen einzigen Mieter angewiesen, womit ein Totalausfall der Mieteinnahmen fast ausgeschlossen ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Käufer selbst entscheiden kann, welche Investitionen er trifft. Außerdem hat der Investor die freie Wahl in einer gebrauchten Immobilie oder einen Neubau zu investieren. Wer sich für Letzteres entscheidet, findet hier einige Modelle zur Veranschaulichung.

Vorteil: Selbst entscheiden, wohin die eigenen Investitionsgelder fließen.  © istock.com/Richard Sharrocks

Vorteil: Selbst entscheiden, wohin die eigenen Investitionsgelder fließen.
© istock.com/Richard Sharrocks

Allerdings bringt ein Mehrfamilienhaus nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch Nachteile. Der größte Nachteil besteht in dem großen Arbeits- und Zeitaufwand, der sowohl für die Suche nach einem passenden Objekt, den Neubau, aber auch für die spätere Verwaltung des Hauses anfällt.

Dieser Aufwand kann durch die Beauftragung eines Maklers und später durch die Beauftragung eines Hausverwalters zwar reduziert werden, dafür fallen allerdings auch weitere Kosten an.

Hinzu kommt, dass es zu Problemen mit den Mietern kommen kann, weil diese beispielsweise ihre Miete nicht pünktlich oder gar nicht zahlen oder die Immobilien verwohnen.

Außerdem kann es insbesondere bei Gebrauchtimmobilien zu unvorhersehbaren größeren Reparaturen kommen. Unsere nachfolgende Checkliste hilft dabei, das passende Objekt zu finden.

Checkliste

Lage bewerten

Selbst die beste Immobilie in schlechter Lage ist keine gute Wahl. Wichtige Kriterien sind eine gute Verkehrsanbindung und die vorhandene Infrastruktur.

Für ein Mehrfamilienhaus sollten Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten, aber auch Möglichkeiten zum Sport und zur Freizeitgestaltung im direkten Umfeld vorhanden sein.

Bausubstanz prüfen

Auch das Gebäude selbst ist bei einer gebrauchten Immobilie auf seine Qualitäten zu prüfen. Die Bausubstanz sollte von einem Fachmann analysiert werden, um eventuell bestehende versteckte Mängel herauszufinden. Diese Begutachtung eines Sachverständigen erspart später hohe Reparaturkosten.

Preis beurteilen

Der Preis für das Mehrfamilienhaus spielt eine weitere wichtige Rolle zur Kaufentscheidung. Stutzig werden sollten Investoren nicht nur bei überteuerten Angeboten, sondern auch bei Schnäppchen. Zudem ist vom Preis die Rendite abhängig.

Mietstruktur analysieren

Wer ein bereits vermietetes Objekt erwerben möchte, sollte sich über die Mietstruktur informieren. Zu hinterfragen ist beispielsweise, wie lange die jeweiligen Mieter bereits im Objekt wohnen und in welchem Zustand sich die Wohneinheiten befinden. Kommt es zu häufigen Wechseln, kann das ein Hinweis auf Probleme sein.

Der Investor sollte sich ebenfalls von der Hausverwaltung belegen lassen, dass sämtliche Mieter ihre Mieten fristgerecht zahlen. Ebenfalls wichtig ist es zu wissen, wie die soziale Struktur aussieht: Sind es überwiegend Familien oder eher Singles? Zu welchen Altersklassen gehören die Mieter?

Selbsteinschätzung

Noch vor dem Erwerb eines Mehrfamilienhauses zur Geldanlage sollte sich der Investor kritisch hinterfragen, ob eine Investition dieser Art überhaupt etwas für ihn ist. Denn der Käufer muss sich seinen eigenen finanziellen Sicherheiten und seiner Liquidität bewusst sein.

Nicht selten gehen private Investoren recht blauäugig an den Kauf eines Mehrfamilienhauses zur Vermögenssicherung heran.

© istock.com/Richard Sharrocks

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