Mittwoch, 13. Dezember 2017

Entwicklungsminister Müller warnt vor gigantischer Fluchtbewegung aus Afrika

19. Juni 2017 | 2 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Gerd Müller. Foto: dts nachrichtenagentur

Gerd Müller.
Foto: dts nachrichtenagentur

Berlin  – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) warnt vor einer gigantischen Fluchtbewegung aus Afrika.

„Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, werden in Zukunft bis zu 100 Millionen Menschen Richtung Norden wandern“, sagte Müller der „Bild am Sonntag“. Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt, so Müller.

Jede Woche nehme die Bevölkerung dort um eine Million zu. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. „Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen.“

Müller forderte einen „Marshallplan“, ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Afrika. Auch internationale Konzerne müssten zu fairen Geschäftspraktiken übergehen, so Müller: „Wenn hier ein Apple-Handy für 800 Euro verkauft wird, muss sichergestellt sein, dass in den Coltan-Minen im Kongo anständige Löhne gezahlt werden und Umweltstandards gelten.“ (dts Nachrichtenagentur)

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2 Kommentare auf "Entwicklungsminister Müller warnt vor gigantischer Fluchtbewegung aus Afrika"

  1. matze sagt:

    „Jede Woche nehme die Bevölkerung dort um eine Million zu.“ Nichts zu Essen, keine Zukunftsperspektiven, keine Geburtenkontrolle oder gar Verhütungsmaßnahmen. Mehr sag ich dazu nicht.

    • Odradek sagt:

      Genau deswegen ist das ganze Integrationsgefasel auch eine Scheindebatte. Die Million, unter der seit 2015 das ganze Land leidet, wird in Afrika innerhalb von einer Woche reproduziert.
      So geisteskrank und verblendet kann man gar nicht sein, um nicht zu verstehen, dass Deutschland diesen Geburtenüberhang nicht auffangen kann. Man wird also kurzfristig zu drastischen Maßnahmen greifen müssen, wenn man nicht in Kauf nehmen will, dass die Wahlergebnisse sich weiter ungünstig entwickeln. Mit oder ohne AFD!

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