Freitag, 09. Dezember 2016

Durchgangslager Herxheim: Landrätin Riedmaier richtet „Arbeitsstab Flüchtlingsaufnahme“ ein

20. Oktober 2015 | 19 Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional, Regional

SÜW-Landrätin Theresia Riedmaier packt an.

SÜW – Derzeit prüft der „Führungsstab Flüchtlingshilfe“ des Landes, in Herxheim eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge zu eröffnen (Pfalz-Express berichtete).

Um auf die Entscheidung vorbereitet zu sein, hat Landrätin Theresia Riedmaier einen „Arbeitsstab Flüchtlingsaufnahme“ einberufen.

Die Zeit bis zur wahrscheinlichen Eröffnung ab der zweiten November-Hälfte soll – so die Landrätin – für die organisatorischen und sachlichen Vorbereitungen vernünftig genutzt werden.

Dem „Arbeitsstab Flüchtlingsaufnahme“ gehören die in der Kreisverwaltung verantwortlichen Stellen und Abteilungsleiter, der DRK-Kreisgeschäftsführer, der Kreisfeuerwehrinspekteur sowie der Leitende Staatliche Beamte und der zuständige Kreisbeigeordnete Helmut Geißer an.

 DRK hilft

Es sei davon auszugehen, dass der DRK-Landesverband – wie bei anderen Erstaufnahmeeinrichtungen bisher erfolgreich bewiesen – die Einrichtung betreiben werde, heißt es aus der Kreisverwaltung. Der Landesverband werde in enger Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Südliche Weinstraße und dem „aktiven und stabilen DRK Herxheim“ geschehen.

„Gewiss werden wir für Einrichtung und Aufbau ehrenamtliche Unterstützung aus dem DRK und von den Feuerwehren brauchen“, erklärte Theresia Riedmaier. Wichtig sei auch die enge Einbindung insbesondere der Ausländerbehörde und des Gesundheitsamts; auch das Jugendamt sei gefordert, wenn es um die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gehe, so die Landrätin.

Nach den Informationen des Landes und allen Erfahrungen anderer Einrichtungen würden die Flüchtlinge sechs bis acht Wochen in der Einrichtung bleiben, bis sie weiterreisen beziehungsweise auf die Kommunen im Land verteilt würden.

In eine engen Abstimmung zwischen dem Land, dem Landkreis, der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde sollen die weiteren notwendigen Schritte vorbereitet werden. (red)

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19 Kommentare auf "Durchgangslager Herxheim: Landrätin Riedmaier richtet „Arbeitsstab Flüchtlingsaufnahme“ ein"

  1. Wolfgang sagt:

    Sind die Bürger von Herxheim ALLE mit dieser Maßnahme einverstanden?
    Wurden sie vorher gefragt?

  2. B. Werling sagt:

    Ausgerechnet Herxheim. Als ich das gestern Abend las, musste ich lachen. Sorry, aber irgendwann kann man nur noch mit Lachen auf so viel Verrücktheit reagieren. Jetzt stelle man sich diese 800 Leute am Rande des Fasenachts-Umzuges vor …

  3. irene rios sagt:

    Sehr interessantes Video vom Chef der Polizeigewerkschaft. Interessant sind auch die Kommentare dazu:

    https://www.facebook.com/492455557438938/videos/1075836919100796/?hc_location=ufi

  4. B. Werling sagt:

    Die Grünen auf dem Weg in die Realität:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-boris-palmer-will-fluechtlingszahlen-begrenzen-a-1058657.html#js-article-comments-box-pager
    Hoffentlich bekommen sie am 13. März ordentlich eins auf den Deckel. Mein Kreuzchen werde ich nie wieder bei Grün setzen.

    Wer es noch nicht weiß: lt. RHEINPFALZ läuft in Herxheim bereits der Umbau.

    • Abdul Klappstuhl sagt:

      Lieber Zitierfreund,
      bitte geben Sie die Aussagen Boris Palmers nicht sinnentfremdet wider. Er hebt deutlich hervor, dass es ihm um mehr finanzielle Mittel und Gesetzesänderungen geht, damit Flüchtlinge adäquat untergebracht werden können. Somit ruft er nicht zur Flüchtlingsblockade sondern zu mehr Unterstützungen durch den Bund auf.
      Also das nächste Mal bitte „uffbasse“.

  5. Jung sagt:

    Endlich einer der in der Realität lebt. Wir können nicht unbegrenzt und unkontrolliert Flüchtlinge aufnehmen, sie in völlig überfüllten Gebäuden einquartieren und hoffen das der Zustrom bald abnimmt!!! Kapiert es doch endlich mal! Er wird nicht abnehmen…
    Unglaublich manche ihre Gedankengänge!

  6. B. Werling sagt:

    Zitat: „Er wird nicht abnehmen…“
    Genau das ist das Problem; nicht die, die da sind, vielleicht noch nicht einmal die, die schon unterwegs sind. Die Bedrohung – eine wirkliche, eine rationale, keine nur „gefühlte“ – liegt in der Unendlichkeit des Zustroms. Was man jetzt nicht willentlich bereit ist zu begrenzen, wird man gezwungen sein, mit Gewalt zu stoppen. Das wird nicht schön, das wird nicht menschlich, das wird ganz und gar brutal und hässlich werden.

  7. Markus sagt:

    Ich denke sowas ist Volksentscheid? Die Mehrheit des Volks sagt nein und ihr macht das trotzdem….

    Da muss man sich zwei mal überlegen in herxheim seine Kinder großziehen.

    Zurzeit klauen sie „nur“ in den Supermärkten in herxheim, aber wer weiß was da noch kommt…

  8. Tobi sagt:

    Ein Flüchtling ist ein Flüchtling wenn er von einem Land ins nächste vor dem Krieg oder sonst was Flüchtet.

    Wenn man 1000 km gezielt nach Deutschland kommt, dann ist das kein flüchten mehr sondern illegal einwandern unm das deutsche System ausnutzen wollen.

  9. Wolfgang sagt:

    Werden die Bürger in herxheim auch mal gefragt ? Bis jetzt konnt man seine Kinder alleine draußen spielen lassen..des wird dann wohl vorbei sein…ich denke keiner will das hier in herxheim..wer will schon stark anwachsende Kriminalität in seinem Ort. ..des gibt noch en böses Ende…

  10. Matthias sagt:

    Ich lebe zeit 3 jahren auf der Straße ! Mir hilft auch keiner hab mein Zelt im Feld zwischen Offenbach und herxheim Sauerei das es den Flüchtlingen in herxheim besser geht wie mir und beim mir fangt die Krippe auch wieder an

  11. JohnnyB sagt:

    Wäre schön, wenn sich die Damen und Herren Politiker mal so für die Einheimischen einsetzen würden!!

  12. Ambrosia sagt:

    Frau Riedmaier,
    möchten Sie nicht mal mit gutem Beispiel vorangehen und einen Flüchtling bei sich aufnehmen? Sie haben doch sicherlich genug Wohnraum und ein Gästezimmer.
    Das Politiker Geschwätz geht mir auf den Geist. Ich möchte mal sehen, dass die Politiker mit gutem Beispiel vorangehen oder außer schwätzen auch noch vor Ort mit anpackt.

  13. Obdachloser sagt:

    Die Verantwortlichen gehörten (…)

    (Gekürzt, die Red.)

  14. Fred S. sagt:

    …In einem relativen kurzen Zeitraum, sind fünf Mädchen zwischen acht und zehn Jahren auf dem Schulweg brutal entführt und vergewaltigt worden und mussten mit schweren Verletzungen in die OP des Krankenhauses Kleve eingeliefert werden
    https://lotharhschulte.wordpress.com/2015/10/14/die-stumme-schreie-der-laemmer/

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