Mittwoch, 07. Dezember 2016

Dorfwettbewerb: Weyher erhält Gold-Auszeichnung und ist für den Bundesentscheid 2016 nominiert – Rohrbach gewinnt Silber

6. Oktober 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Blick auf die Ortsgemeinde Weyher.
Foto: kv-süw

SÜW. Der Landesentscheid 2015 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. Weyher konnte die Jury überzeugen und wurde in der Hauptklasse mit Gold ausgezeichnet.

Da Weyher bei der erreichten Gesamtpunktzahl im Rahmen der Landesentscheide 2014 und 2015 mit die höchste Punktzahl aller Teilnehmergemeinden erreichen konnte, wird das Dorf neben drei weiteren Gemeinden das Land Rheinland-Pfalz im Bundesentscheid 2016 vertreten. Rohrbach erhielt sehr verdient die Silber-Plakette in der Sonderklasse.

Landrätin Theresia Riedmaier gratulierte Weyher und Rohrbach zu ihren Erfolgen und betonte: „Es ist beeindruckend was in unseren Dörfern an der Südlichen Weinstraße geleistet wird. Die Bürger übernehmen Verantwortung und in großartigen Gemeinschaftsleistungen entstehen ganz viele unterschiedliche Arbeiten und Projekte. Das ist großartig!“.

Bei der Bewertung der Jury wurden unter anderem Kriterien wie „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“ und „Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft“ beurteilt.

Weyher habe – so die Begründung der Jury – mit Hochdruck an seiner Dorfentwicklung gearbeitet. „Die Einwohner und Gemeindevertreter engagieren sich sehr stark für die Entwicklung ihres Dorfes.

Bereits durchgeführte Projekte wie beispielsweise die Sanierung des denkmalgeschützten Gemeindehauses wurden vorbildlich umgesetzt“. Die Gemeinde habe einen deutlichen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung gelegt, dies sei aus dorfplanerischer Sicht sehr zu begrüßen. Desweiteren seien historische und ortsbildprägende Häuser im Rahmen der Dorferneuerung fachgerecht und beispielhaft saniert worden. Leerstände gebe es im Dorf kaum.

„Überwältigend ist das bürgerschaftliche Engagement dieser Ortsgemeinde. Es gibt sehr vielfältige Angebote und Veranstaltungen über alle Generationen hinweg. Das Vereinsleben mit insgesamt 18 Vereinen ist sehr rege und beispielhaft. Im Kern spürt man die gute Dorfgemeinschaft und das natürliche Selbstbewusstsein der Bewohner“, hob die Jury weiter hervor. Die einzelnen Vereine würden hervorragend untereinander zusammenarbeiten und das ganze Dorf bereichern. Dies sei mit ein wesentlicher Grund für die gelungene Integrierung von Neubürgern.

Rohrbach: toller zweiter Platz

Die Gemeinde Rohrbach hat in der Sonderklasse einen hervorragenden 2. Platz belegt. In den letzten Jahren hatte die Gemeinde immer wieder erfolgreich am Dorfwettbewerb teilgenommen. „Auch hier gilt: Eine aktive, das Gemeindeleben gestaltende Bürgerschaft und ein vorausschauend wirkender Gemeinderat können gemeinsam viel bewirken“ erklärte Landrätin Theresia Riedmaier. In Rohrbach sei in den letzten Jahren sehr viel passiert und es ist erkennbar, dass das große Engagement von Gemeinderat und Bürgerschaft weiter anhalte. „Das ist die beste Voraussetzung für Lebensqualität und Dorfentwicklung“, so die Landrätin.

Insgesamt hatten sich 187 Dörfer am diesjährigen Landeswettbewerb beteiligt, 106 in der Hauptklasse (erstmalige Teilnahme) und 81 in der Sonderklasse (mehrmalige Teilnahme). Davon hatten sich in den Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. Die Jurys von jeweils fünf Personen in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb ermittelt. (kv-süw)

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