Mittwoch, 22. November 2017

Demonstration auf der Rheinbrücke: Keine Geduld mehr mit Verzögerungen

3. Juni 2015 | 2 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional, Regional

Das Baurecht soll zügig hergestellt werden. Dieser Forderung sollte mit der Demo auf der Rheinbrücke Nachdruck verliehen werden.

Maximiliansau – Etwa 60 Befürworter einer Zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe haben vergangene Woche auf der Rheinbrücke bei Wörth demonstriert.

Aufgerufen zur Kundgebung hatte der CDU-Kreisverband Germersheim. Bürger aus der ganzen Südpfalz und aus Karlsruhe haben sich beteiligt.

Die Forderung: Die Zweite Rheinbrücke mit samt einem Anschluss an die B 36 schnell realisieren. CDU-Kreischef und Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Gebhart: „Wir wollten ein Zeichen setzen für den Bau einer Zweiten Rheinbrücke. Diese ist absolut notwendig. Wir fordern, dass die Planfeststellungsverfahren endlich abgeschlossen werden und die jahrelange Hängepartie beendet wird“.

Der Landtagsabgeordnete Martin Brandl kritisierte, dass die Bundesländer, insbesondere Baden-Württemberg, die Verzögerung zu verantworten hätten, denn diese seien dafür zuständig, die Planfeststellungsverfahren durchzuführen und Baurecht zu schaffen.

Der Bund hat bislang seinerseits alles Notwendige bereits getan und das Projekt mit oberster Priorität in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen.

An der Aktion beteiligt hatten sich auch Politiker aus dem Badischen, wie etwa die CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein und mehrere Mitglieder des Karlsruher Gemeinderats. (red/mm)

 

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2 Kommentare auf "Demonstration auf der Rheinbrücke: Keine Geduld mehr mit Verzögerungen"

  1. R.Neises sagt:

    Die Demo fand parallel zum Berufsverkehr statt. Man beachte den „Stau“ im Hintergrund auf der Rheinbrücke!

    Die Aufnahme bestätigt mal wieder, dass die Aussagen des 2008 eingeholten und 2011 beim Faktencheck erstmailig vorgestellten Staugutachtens immer noch zutreffen dürften:

    „Kleine Störungen mit einer Fahrzeiterhöhung zwischen 5 und 10 Minuten und einer Rückstaulänge zwischen 1,0 und 2,0 Kilometern treten an rund 20 % aller Werktage auf.

    Mittlere Störungen mit einer Fahrzeiterhöhung zwischen 10 und 15 Minuten und einer Rückstaulänge zwischen 2,0 und 3,0 Kilometern treten an rund 8 % aller Werktage auf.

    Große Störungen mit einer Fahrzeiterhöhung von mehr als 15 Minuten und einer Staulänge von mehr als 3,0 Kilometern treten an etwa 2 % aller Werktage auf.“

    Das ist für den Berufsverkehr einer Großstadt extrem wenig!!!

    • Werling sagt:

      Zitat: „Das ist für den Berufsverkehr einer Großstadt extrem wenig!!!“

      Ja, natürlich. Aber für einen südpfälzer Bleifuß extrem viel! 😉

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