Montag, 20. November 2017

Clemens Nagel zu Kommentaren in Internetforen: „Da hört bei mir der ´Spaß´ auf“

3. November 2015 | 21 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Leserbriefe und Kommentare, Politik regional, Regional

 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte Clemens Nagel,: Unermüdlicher Beauftragter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Foto: v. privat

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte Clemens Nagel: Unermüdlicher Beauftragter für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Foto: v. privat

Südpfalz – Clemens Nagel hat sich mit einem Leserbrief an die Pfalz-Express-Redaktion gewandt.

Darin fordert er Foristen in der Kommentarfunktion auf, Meinungsäußerungen mit dem eigenen Klarnamen zu versehen.

Nagel war von 1975 bis 2001 SPD-Landtagsabgeordneter von Rheinland-Pfalz und von 1984 bis 2004 Ortsbürgermeister von Minfeld.

Als erster rheinland-pfälzischer Präsident der Oberrheinkonferenz hat Clemens Nagel die grenzüberschreitende Zusammenarbeit maßgeblich gestaltet.
Für seine ehrenamtlichen Verdienste wurde Clemens Nagel 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Nagel schreibt:
„ Ich bin ein vehementer Verfechter der Meinungsfreiheit. Wer sich aber mit seiner Meinung mit dumpfen Emotionen gegen jegliche Menschlichkeit mit einem Pseudonym namens „Spassbremse“ versteckt, hat das Recht auf Meinungsfreiheit in einer Demokratie verwirkt.

Ich argumentiere nicht mit Paragraphen. Ich frage: Wäre „Spassbremse“ bereit (und in der Lage),  über vier Jahre zu Fuß von Afghanistan zu laufen, um bei uns in einem Auffanglager anzukommen?

Hat „Spassbremse“ die Bilder gesehen, wie sich Menschen, Kinder, Frauen und Männer durch den Schlamm von Slovenien und Kroatien gequält haben ohne die notwendigste Versorgung an Essen, Trinken und sanitäre Einrichtungen? Berührt ihn das?

Hat „Spassbremse“ einmal darüber nachgedacht, welches die Ursachen für diesen Flüchtlingsstrom sind? Hat da unser System und unser Wohlstand einen Anteil und damit eine Verantwortung?

Was fordert „Spassbremse“, um dem nach seiner Meinung notwendigen Flüchtlingsstrom Einhalt zu gebieten? Einen Zaun, oder gar eine Mauer um Deutschland? Hatten wir schon mal. Wiederholung gewünscht? In der EU machbar? Mein Kommentar für „Spassbremse“ und Co: Ihr seid Wegbereiter für Zeiten, die wir schon einmal hatten. Wollt ihr die wirklich? Seid ihr euch eurer demokratischen Verpflichtung bewusst?

Für diese Meinungsfreiheit stehe ich mit meinem Namen: Clemens Nagel, Minfeld“

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21 Kommentare auf "Clemens Nagel zu Kommentaren in Internetforen: „Da hört bei mir der ´Spaß´ auf“"

  1. Wilfriede Hänel sagt:

    Ich stimme Herrn Clemens Nagel voll zu. Meinungsäußerungen sollten mit dem eigenen Klarnamen versehen werden. Wer sich unter einem Pseudonym versteckt, ist feige !

  2. Kopfschüttler sagt:

    Nagel schreibt:
    „ Ich bin ein vehementer Verfechter der Meinungsfreiheit. Wer sich aber mit seiner Meinung mit dumpfen Emotionen gegen jegliche Menschlichkeit mit einem Pseudonym namens „Spassbremse“ versteckt, hat das Recht auf Meinungsfreiheit in einer Demokratie verwirkt.“

    So So, also doch keine Meinungsfreiheit. Sprich, wenn jemand was andres denkt als der Herr Nagel hat er sein Recht auf Meinungsfreiheit verwirkt ?!

  3. Achim sagt:

    Sehr geehrter Herr Nagel
    Vorab ich bin nicht “Spassbremse” habe aber trotzdem ein paar Fragen an sie.

    Haben sie sich einmal gefragt,
    wie sich eine von Migranten vergewaltigte oder belästigte Frau bei uns fühlt?
    Wie sich Anwohner eines Flüchtlingsheims inmitten von Fäkalien , Müll und Lärm fühlen?
    Wie und warum sich Eltern von Kindern insbesondere Töchtern über die zunehmende Islamisierung in Deutschland und Europa Gedanken machen?
    Wieso die augenscheinlich gut gekleideten und mit modernen Handys ausgestatteten Flüchtlinge durch mehrere sichere EU Staaten (trotz Dubliner Übereinkommen) alle nach Deutschland wollen und können und dann auch noch Forderungen stellen?
    Warum mindestens 2/3 der Flüchtlinge junge Männer sind?
    Haben sie sich einmal Bilder von verarmten deutschen Obdachlosen und Rentnern angesehen?
    Wie fühlen sich deutsche Familien und alleinerziehende Mütter die mit Kindern auf die Strasse gesetzt werden um Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen?
    Wer das alles auf Dauer bezahlen soll?
    Achso, ich hatte vergessen es wird ja vom CDU Wirtschaftsrat schon die Rente mit 70 verlangt.
    Die neuste unglaubliche Entgleisung ihresgleichen (Politiker):
    CDU-Politiker fordert Dienstpflicht

    Aufreger-Vorschlag: Jugendliche sollen wegen Flüchtlingen Zwangsarbeit leisten
    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg hat wegen der steigenden Asylzahlen einen Zwangsdienst für deutsche Jugendliche gefordert. „Wir brauchen die Dienstpflicht. Anders werden wir den Zufluß an Flüchtlingen und deren Integration nicht bewältigen“.
    (nachzulesen im Focus)

    Hätten sie und andere Volksvertreter (bei diesem Wort dreht sich mir der Magen um) sich einmal nur Ansatzweise über diese und viele Fragen mehr vom sogenannten Pack
    Gedanken gemacht würde es Leute bzw. Kommentare wie von „Spassbremse“ gar nicht geben.

    Dies alles sind Gedanken und Meinungen die ausschließlich von Polikern
    provoziert wurden.
    Insbesondere sind da CDU, SPD und Grüne gemeint.
    Die Jugend nennt diese Politikstil sehr treffend „Merkeln“ (nichtssagend, aussitzend, teilnahmslos)

    Auch ich stehe zu dieser Meinungsfreiheit mit meinem Namen
    Schwalbach Achim

  4. Patrick sagt:

    Herr Schwalbach,
    ich bin ganz Ihrer Meinung.
    Die Politiker haben immer eine große Klappe. Was da draußen mit der Bevölkerung passiert bekommen sie entweder nicht mit oder es interessiert sie nicht. Daher ist das Gerede von Herrn Nagel nicht für voll zu nehmen.

  5. Kopfschüttler sagt:

    So So, also doch keine Meinungsfreiheit. Sprich, wer anders denkt als der Herr Nagel hat sein Recht auf Meinungsfreiheit verwirkt. AUCH DAS hatten wir schonmal Herr Nagel 😉

  6. Spassbremse sagt:

    Hallo Herr Nagel,
    da sind wir ja schon zwei denen der Spaß vergangen ist, ich vermute mal liegt am Wetter, trübt einfach die Stimmung. Wobei ich vermute, die Dunkelziffer an humorlosen Menschen dürfte angesichts der momentanen Diskussion wesentlich höher liegen, als Sie das zu glauben bereit sind.
    Zuerst einmal zu Ihrer beeindruckenden, in sämtlichen Details fein ausgeleuchteten politischen Vita – Respekt, sich mit so wenig Toleranz in einer sozial-demokratischen Partei solange Zeit halten zu können, das schafft nicht jeder.
    Was das mit den Pseudonymen angeht, ich weiß, das Medium Internet ist für einige Politiker Ihren Alters Neuland, habe ich Verständnis dafür. Als Erklärung, die Verwendung von solchen ist online durchaus Usus…lernt man aber schnell, keine Bange.
    Zu Ihren Fragen/Aussagen:
    „ Ich bin ein vehementer Verfechter der Meinungsfreiheit. Wer sich aber mit seiner Meinung mit dumpfen Emotionen gegen jegliche Menschlichkeit mit einem Pseudonym namens „Spassbremse“ versteckt, hat das Recht auf Meinungsfreiheit in einer Demokratie verwirkt.
    -> Na, da bin ich aber heilfroh das Sie als „vehementer Verfechter der Meinungsfreiheit“ (muss gerade mal übelst lachen:-) das nicht zu entscheiden haben, geht ja ziemlich schnell bei Ihnen mit dem Verwirken von Grundrechten. SOLCHE Aussagen erinnern mich fatal an die von Ihnen zitierten Zeiten, die wir schon einmal hatten, und nicht mehr möchten.

    Ich argumentiere nicht mit Paragraphen. Ich frage: Wäre „Spassbremse“ bereit (und in der Lage), über vier Jahre zu Fuß von Afghanistan zu laufen, um bei uns in einem Auffanglager anzukommen?
    -> Komisch, ich dachte immer Paragraphen ständen für Gesetze, sollten diese nicht auch, bzw. gerade, für Politiker von Bedeutung bzw. bindend sein? Naja, meine Meinungsfreiheit war ja auch recht schnell verwirkt, blöde Frage also. Puh, für diese Wegstrecke müsste ich vermutlich erst einmal trainieren. Auf der anderen Seite, ich bin ja schon hier, also stellt sich mir die Frage eigentlich nicht so wirklich. Lustige Sache übrigens, im September ging eine Geschichte durch die Medien, eine Familie aus Afghanistan hat Ihren 110-jährigen Urgroßvater mit nach Deutschland gebracht, den älteren Mann dabei teilweise getragen. Die Familie hat nach eigener Aussage EINEN Monat für die 5500km benötigt. Wenn Sie also allen Ernstes vermitteln möchten, das die meisten Flüchtlinge die komplette Strecke zu Fuß zurücklegen…äh ne, das lasse ich einfach mal unkommentiert:-)

    Hat „Spassbremse“ die Bilder gesehen, wie sich Menschen, Kinder, Frauen und Männer durch den Schlamm von Slovenien und Kroatien gequält haben ohne die notwendigste Versorgung an Essen, Trinken und sanitäre Einrichtungen? Berührt ihn das?
    –> Hat „er“, berührt Ihn auch, wie so viele andere Dinge ebenfalls, die weltweit falsch laufen, auch wenn Sie Ihm das nicht glauben werden. Er stellt sich aber auch die Fragen nach realistischen Obergrenzen für ein in dieser Angelegenheit quasi (fast) isoliertes Land, bekommt aber von keiner Partei eine belastbare Aussage, speziell die SPD verharrt in embryonaler Schutzstellung, und erhofft vermutlich durch Ihr Nichthandeln noch an Stimmen zu gewinnen (läuft so aber nicht).

    Hat „Spassbremse“ einmal darüber nachgedacht, welches die Ursachen für diesen Flüchtlingsstrom sind? Hat da unser System und unser Wohlstand einen Anteil und damit eine Verantwortung?
    -> Hat „er“ ebenfalls, und fragt sich, wieso die Politik die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt hat, um entsprechende Hilfsmaßnahmen in ausreichendem Umfang in die Wege zu leiten. Arabischer Frühling, Ende 2010. War man damals wohl zu beschäftigt mit Bankenrettung, Eurokrise, etc…da bleibt nunmal keine Zeit für Bürgerkriege, verständlich.

    Was fordert „Spassbremse“, um dem nach seiner Meinung notwendigen Flüchtlingsstrom Einhalt zu gebieten? Einen Zaun, oder gar eine Mauer um Deutschland? Hatten wir schon mal. Wiederholung gewünscht? In der EU machbar? Mein Kommentar für „Spassbremse“ und Co: Ihr seid Wegbereiter für Zeiten, die wir schon einmal hatten. Wollt ihr die wirklich? Seid ihr euch eurer demokratischen Verpflichtung bewusst?
    -> Äh, das wiederrum hat „er“ leider nicht verstanden…Um den meiner Meinung nach notwendigen Flüchtlingsstrom Einhalt zu gebieten? Aha…Emotionen bei der Formulierung durchgegangen? Sollte aber einem Profi-Politiker nicht passieren;-) Also prinzipiell, Zäune sind glaube ich so ein „deutsches Ding“, verhilft uns zu einem trügerischem Gefühl der Sicherheit. Meine Meinung bzgl. Zäunen – Sicherheit schlägt Komfort. Wegen „Mauer um Deutschland, hatten wir schon einmal?“ Anspielung auf die innerdeutsche Grenze? Selten dämlicher Vergleich. Die Mauer trennte ein Volk, welches zusammengehört. Hier soll ja zusammenwachsen, was nicht zusammengehört, wie es so schön von Hr. Gauck formuliert wurde. Das funktioniert aber nicht, indem man einfach einen Staudamm flutet. Wegen „In der EU machbar“? Keine Ahnung, was in einem scheinbar nur auf dem Papier existierendem Bündnis so alles machbar ist, sagen Sie’s mir doch bitte als Spezialist in „grenzüberschreitender Zusammenarbeit“. So wie ich das momentan beobachte, jedenfalls nicht wirklich viel.

    Mein Kommentar an Sie: Sie sind, vermutlich aufgrund Ihres Alters, scheinbar so dermaßen auf die „Zeiten, die wir schon einmal hatten“ fixiert und verängstigt, dass Sie es nicht schaffen, sich mit einem vernünftigen und realistischen Ansatz auf die aktuellen Probleme zu konzentrieren. Bezüglich der von Ihnen teilweise gewählten Formulierungen in meine Richtung („gegen jede Menschlichkeit“) bin ich mir sicher, dass meine Toleranz gegenüber Flüchtlingen wesentlich ausgeprägter ist, als die Ihre gegenüber Andersdenkenden, was für solch einen „gestandenen Politiker“ ein Armutszeugnis darstellt. Ich fand’s dennoch witzig, Ihren Brief zu lesen, hat mich in meiner Meinung gegenüber „Demokraten“ wie Ihnen bestätigt;-)

    Für diese Meinungsfreiheit stehe ich mit meinem Namen, äh, Pseudonym: Spassbremse, Freckenfeld

    Schönen Abend, Herr Nagel!

    • klaus rödel sagt:

      ich bin der Meinung, wer Meinungen, Ansichten usw. öffentlich kund tut, ohne mit seinem Namen dafür gerade zu stehen, ist schlicht und einfach ein Feigling,
      Er ist keines Kommentares, wert Hr. Nagel Clemens

      • Acheron sagt:

        Wegen solchen „Musterdemokraten“ wie Herrn Nagel bevorzugen es immer mehr Bürger, eben nicht mehr mit Klarnamen zu kommentieren! Wieso äußern sich denn die Leute nur noch hinter vorgehaltener Hand? Weil das Klima in Deutschland so freiheitlich ist? Es haben bereits genug mit „Offenem Visier“ gekämpft und dann feststellen müssen, daß man doch ganz schnell durch die linke Hetze in diesem Land geächtet oder beruflich/ sozial vernichtet wird, wenn man nicht „politisch korrekt“ sein Maul hält.

        Auch Nagel´s Parteigenosse Herr Maas – eigentlich von Amts wegen zu Neutralität verpflichtet – hetzt von früh bis spät und möchte ja am liebsten überall (z.B. Facebook) mitzensieren – natürlich nur, wenn es gegen den politischen Gegner geht. Dabei läßt man sich dann noch von linksextremen Organisationen „beraten“ – na was dabei wohl rauskommt!

        Was erlaubt ist, entscheiden dann selbstverständlich die Genossen – da ist es wurscht, was im Grundgesetz steht. Ankläger, Richter und Henker in einer Person, in der Pose gefallen sich diese Moralapostel.

        Meinungsfreiheit hält die SPD doch garnicht aus!

      • B. Werling sagt:

        Sie halten Friedrich Spee für einen Feigling? Nun gut, dann habe ich mir eben einen Feigling als Vorbild gewählt.

  7. Fred S. sagt:

    Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistengesetz

  8. Wilfriede Hänel sagt:

    Ich meine, Beiträge von Leuten mit Pseudo-Namen sollten nicht veröffentlich werden.
    Entweder steht man zu seiner Meinung, oder man sollte die Meinung bei sich behalten.
    Jedenfalls lese ich diese Beiträge nicht mehr…, sind nicht relevant.

    • Achim sagt:

      Haben sie auch eine Meinung oder können sie nur mit der Obrigkeit mitnicken?

      • Wilfriede Hänel sagt:

        Achim, ich habe sehr wohl eine EIGENE Meinung und zu dieser stehe ich auch mit MEINEM Namen!
        Ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken!!!
        Ihr könnt das sehen wie ihr wollt, wer nicht seinen vollen Namen nennt, ist ein Feigling!

  9. Anaony und das ist auch gut so! sagt:

    Hallo Herr Nagel,

    Ich bin Niemand der nun erschrocken darüber ist, dass die Probleme der Welt nun vor meiner eigenen Haustüre angekommen sind, noch bin ich Jemand der mich vor Flüchtlingen verschließt oder Hilfsbereitschaft bei Notbedürftigen verweigert.

    Und dennoch kann ich den/die Posts von Spassbremse in sehr großen Teilen nachvollziehen!
    Sie und andere Politiker auf regionaler und lokaler Ebene vermitteln den Eindruck, als dass sie den Bürgern nicht zutrauen einen klaren Verstand zu haben.
    Sie begegnen Sorgen und Ängste mit bildlicher Sprache, behandeln aufgebrachte Bürger wie kleine Kinder. Werfen aus einer Zeitung Bilder via PowerPoint an die Wand, die zerstörte Häuser zeigen, organisieren gut gemeinte Aktionen wie die der Friedhofssäuberung und machen diese Aktion dann gleich mit der Verweis auf eine Freckenfelder Versammlung zu Nichte. Stellen Zweifler in eine rechte Ecke
    Man fragt sich, mit solchen Dingen konfrontiert, ob Politiker überhaupt erst versuchen die Gedanken der Bürger zu verstehen.
    Glauben sie mir, man fühlt sich ganz einfach nicht ernst genommen.
    Anstatt mit solchen Leserbriefen zum Thema Anonymität im Netz zu glänzen, sollten sie sich lieber ernsthafte und zwar gewinnbringende Gedanken zu dieser Notsituation machen.
    Geben sie den Bürgern Antworten auf konkrete Fragen und Dinge, die sie beschäftigen und heben sie sich ihre Energie für Konfrontation lieber für andere EU Länder und andere internationale potenzielle Aufnahmeländer auf, die sich komplett verweigern!
    Merken sie denn nicht was sie und ihre Kollegen mit so einer Haltung anrichten?
    Sie und ihre Kollegen sind für mein Empfinden Hauptverantwortliche, dass sich „Nichtverstandene“, „Verunsicherte“, „Verängstigte“ in die Arme von AFD oder noch Schlimmerem treiben.
    Schreiben sie keine Leserbriefe zu Kommentaren, sondern lieber an Frau Merkel &Co.
    Fragen sie sie wie man mit Notbedürftigen umgeht, die sich nicht integrieren lassen wollen, die sich nicht wie Notbedürftige aufführen und welche Konsequenzen dass für sie nach sich zieht.
    Geben sie den Bürgern Antworten, was es denn für Konsequenzen haben würde, im wiedererwartenden Falle dass es tatsächlich zu Übergriffen, Diebstählen oder anderen Dingen von aufgenommenen Flüchtlingen kommt.
    Verharmlosen und vor allem verschleiern sie nicht Verfehlungen von zu Teil zugegebenen traumatisierten Flüchtlingen.
    Stoppen sie die Flüchtlingsflut an der Quelle und nicht direkt vor dem vermeintlichen Wunschziel.
    Sprechen sie Wirtsschaftssanktionen nicht nur für Putin, sondern auch für verweigernde Hochglanzländer wie die Schweiz aus, die sich mit ihrer beschissenen „RaushaltMentalität“ verweigert an der Not der Welt teilzuhaben.
    Organisieren sie Rückführmethoden für Flüchtlinge, auch für die die zurzeit zu Recht als Kriegsflüchtende Geltenden und suggerieren sie nicht lebenslanges Asyl, sondern verweisen auf eine Rückführung gleich nach Stabilisierung der betroffenen Regionen.
    Betreiben sie aktiv präventive Maßnahmen vor Ort, um Flüchtlingen Illusionen von ihrem vermeintlichen Traumauswanderziel zu geben.

    Kurz gesagt, verwenden sie Ihre Energie lieber gewinnbringender als den eigenen Mitbürgern Intelligenz und Menschlichkeit abzusprechen!

    Und Ja ich bleibe lieber anonym, als von einer beschissenen Politik und daraus resultierenden Mentalität an den Pranger gestellt zu werden.

  10. Ich bleibe dabei: Das Recht auf Meinugsfreiheit ist ein sehr hohes Gut, durch unser Grundgesetz geschützt. Und es gilt auch: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1) Art. 3, Abs.3: “ Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Das gilt für alle, auch für alle, auch für die Kritiker der Flüchtlingspolitik. Nur sollte der Umgang, auch der sprachliche Umgang, mit der Würde der Menschen vereinbar sein und nicht den Boden für Hass und Gewalt bereiten.

    Und noch einmal: In einer Demokratie sollte jeder zu seiner Meinung stehen und sich nicht hinter einem Pseudonym verbergen. In einem totalitären Staat ist es meist eine Frage des Selbstschutzes mit seiner Meinung anonym zu bleiben. Hat „Spassbremse“ das Gefühl, in einem solchen Staat zu leben? Ich vermute, er/sie ist in Freckenfeld beheimatet. In einer Gemeinde, wo jeder jeden kennt. Ist es da vielleicht Feigheit, aus der Deckung zu gehen?

    Ich bleibe dabei: Ich spreche niemandem das Recht ab auf freie Meinungsäußerung. Ich erwarte aber auch Verantwortung, und zu bedenken, was das Gesagte oder Geschriebene bewirken kann. Man ist ganz schnell Biedermann für die Brandstifter.

    • Achim sagt:

      Sie berufen sich so schön auf (Art. 1) Art. 3, Abs.3:
      Was sagt denn ihr (Art. 1) Art. 3, Abs.3: “ dazu.

      In einer Anzeige der Arbeiter Wohlfahrt heisst es wörtlich:
      „Angebote Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene
      In den Herbstferien bieten wir ein kostenloses Ausflugsprogramm, vorwiegend
      für Kinder von Asylbewerbern an.
      Es können aber auch, wenn noch Plätze frei sind, deutsche Kinder daran teilnehmen.“
      (http://www.mimikama.at/wp-content/uploads/2015/10/image137.png)

      Dies ist eindeutig RASSISTISCH gegenüber meinen deutschen Kindern.
      Was sagt denn ihr toller nicht mehr ernst zu nehmender Staat dazu?

      Nochmals damit es auch der letzte POlitiker versteht:
      Sollte irgend jemand aus meiner Familie auch nur ein Haar durch radikale Individien, egal von welcher Seite sie stammen, gekrümmt werden, sollte sich die verursachende Person oder Personen am besten in Schutzhaft nehmen lassen da ich für nichts mehr Garantieren könnte.
      Dieser handlungsunfähige Staat kann uns nämlich schon lange keinen Schutz mehr gewährleisten.

      • nurmalso sagt:

        cool, Du kennst Mimikama.at? Ist jedem zu empfehlen, der die vielen Facebook-Posts auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen lassen will. Oder hast Du nur das Bild verlinkt, weil es die bessere Quali hatte, als das aus anderen Quellen?).
        Nun, der Vollständigkeit halber hier der Link zum Beitrag: http://www.mimikama.at/allgemein/aufregung-um-ein-awo-arbeiterwohlfahrt-angebot/
        Und hier ein Textauszug:
        „Wir haben bei der AWO angefragt. Was sagt diese eigentlich zu diesem Image?
        Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zum Ferienprogramm für Kinder

        Im sozialen Netzwerk Facebook ist ein Foto von Veranstaltungshinweisen für Schülerinnen und Schüler und junge Erwachsene veröffentlicht worden.

        *Die aufgeführten Angebote des AWO Ortsvereins sind Teil eines speziellen Sprachförderungsprojektes für Flüchtlingskinder.

        Diese Ausflüge werden zusätzlich zu dem üblichen kostenlosen Herbstferienprogramm für die Kinder aus der Region angeboten. Ziel des Projektes „spielend und entdeckend Deutsch lernen“ sind der Spracherwerb sowie das Kennenlernen der Umgebung.*

        Da mehr Plätze für die Ausflüge zur Verfügung stehen, als für das Projekt benötigt werden, wurde entschieden, die Veranstaltungen im Sinne der Integration zu öffnen und so auch den Austausch der Kinder verschiedener Kulturen zu fördern.

        „Wir bedauern, dass die Beschreibung der Veranstaltung aufgrund unglücklicher Formulierung falsch aufgefasst wurde“, betonte Michael Selck, der Geschäftsführer des Arbeiterwohlfahrt Landesverbandes Schleswig-Holstein e. V. „Unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen dort, wo Unterstützung benötigt wird – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Nationalität.““

    • Ich sagt:

      Sehr geehrter Herr Nagel,

      Ich habe einen sehr guten Lösungsvorschlag gefunden:

      „Was fordert „Spassbremse“, um dem nach seiner Meinung notwendigen Flüchtlingsstrom Einhalt zu gebieten? Einen Zaun, oder gar eine Mauer um Deutschland? “

      Was wäre hiermit:?
      Die USA sollte von der UN gezwungen werden alle Flüchtlinge aufzunehmen, in dessen Ländern sie einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ohne UN Mandat begonnen hat.

      Gruß
      Ich

      • Ledurps sagt:

        Meinen vollsten Respekt Herr/Frau „Ich“,
        es gibt doch noch Menschen, die die Probleme an der Wurzel erkennen und aufzeigen, wer uns in diese Situation gebracht hat.
        Die Flüchtlinge retten nur ihre Haut und haben deshalb mein Mitgefühl. Sie sind nicht die Verursacher und werden auch noch mit falschen Versprechungen gelockt.
        Obama sollte den Friedensnobelpreis zurückgeben, er hat ihn definitiv nicht verdient – schade!

  11. Willibald Krötzmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Nagel,

    Meinungsfreiheit gilt nur für linke Mainstream-Mitläufer.
    Andere werden gemobbt, strafversetzt oder entlassen, deren Büros werden angezündet, und wie aktuell in Landau: Deren Veranstaltungen werden durch Gewaltandrohung verhindert. (Petry).

    So ist das nun mal in einer politisch-korrekten Links-Diktatur.
    Und Sie werden sich hinstellen und demnächst von feigen Foristen phantasieren.
    Einfach nur lächerlich.

  12. zivilist sagt:

    der Herr Nagel hat nicht bedacht, daß ‚Klarnamen‘ mehrfach vergeben werden und das Internet eindeutige Adressen verlangt.

    Mit seiner Äußerung zum Verwirken von Rechten macht er mir Angst

    Er bedenkt ferner nicht, daß nicht Jeder in der Politik Karriere machen möchte, es manchem Bürger bei seinem statement also nicht um die eigene Person geht, sondern ausschließlich um das Statement.

    Ferner möchte ich zu bedenken geben, daß der user- name als ein angenommener Name selbst ein statement sein kann und das finde ich gut

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