Donnerstag, 19. Oktober 2017

CDU-Kreisparteitag in Neustadt-Diedesfeld – Geschlossenheit nach innen und außen: Ingo Röthlingshöfer zum OB-Kandidaten gewählt

9. März 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Regional
Geschafft! Ingo Röthlingshöfer ist jetzt offiziell CDU-Kandidat für die Neustadter OB-Wahl im September. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Geschafft! Ingo Röthlingshöfer (Mitte) ist jetzt offiziell CDU-Kandidat für die Neustadter OB-Wahl im September.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Neustadt-Diedesfeld. Die Neustadter CDU lud am 8. März zum Kreisparteitag in die Diedesfelder Festhalle ein. 97 Delegierte waren dem Aufruf der Kreis-CDU gefolgt.

Nach den Rechenschaftsberichten des Kreisvorsitzenden Ingo Röthlingshöfer, des Schatzmeisters Klaus Kerth und der Berichte der Kassenprüfer wurde zunächst ein neuer Kreisvorstand gewählt.

Der neue Kreisvorsitzende heißt Marco Göring aus dem OV Hambacher Höhe-Mitte, stellvertretender Vorsitzender ist Dirk Herber (OV Mußbach), Schatzmeister bleibt Klaus Kerth (OV Mußbach), ebenso Schriftführer Tobias Weisenburger (OV-Lachen-Speyerdorf).

Neu im Vorstand ist Silvia Kerbeck (OV Haardt), die als Mitgliederbeauftragte fungiert. Beisitzer sind Hans-Jörg Imo, Petra Saupp, Daniel Haigis, Sabine Ohler, Stefan Klein, Christoph Seiberth, Stephan-Marc Salomon, Stephan Koppenhöfer, Fabienne Böhm, Otto Fürst und Silvia Wodo. Für jeden Ortsverband gibt es damit einen Beisitzer.

Der neue Kreisvorsitzende Marco Göring. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Der neue Kreisvorsitzende Marco Göring.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Alle Gewählten standen auf der Vorschlagsliste und wurden so auch in den Kreisvorstand gewählt.
Auf der Tagesordnung stand außerdem die Wahl der Delegierten zum Landesparteiausschuss, zum Landesparteitag, zum Bezirksparteiausschuss sowie zum Bezirksparteitag.

Otto Zimniak wurde für seine Verdienste (er hat unter anderem die „Winzinger Gespräche“ initiiert), zum Ehrenmitglied ernannt.

Hoch motiviert zeigte sich der 30-jährige Marco Göring, der sich, wie die anderen Kandidaten, den Anwesenden vorstellte. Die CDU müsse aus dem politischen Dornröschenschlaf und aus der Beliebigkeit geweckt werden, so Göring. „Dafür werde ich auch unbequem sein.“

Und er formulierte die Wahlziele der CDU für das kommende Jahr: Erststimme für Bundestagskandidat Johannes Steiniger, Zweitstimme für die Kanzlerin und Ingo Röthlingshöfer als Neustadter OB.

Sein Lob galt Röthlingshöfer, der 16 Jahre lang als Kreisvorsitzender die CDU Neustadt führte. „Ein Kreisvorsitzender muss wissen, was die Partei denkt und es in Politik umsetzen“. Dem jetzigen Neustadter OB Löffler bescheinigte Göring ein „akribischer Arbeiter“ gewesen zu sein, der Jamaika-Koalition aus Grünen, CDU und FDP, dass sie „gut funktioniere“.

Highlight des zweiten Teils der Veranstaltung war die Wahl Ingo Röthlingshöfers zum Oberbürgermeisterkandidaten der CDU.

Der neue Kreisvorsitzende Göring schlug erwartungsgemäß den jetzigen Neustadter Bürgermeister Röthlingshöfer als Kandidat vor: „Er will es und er kann es!“ Gegenkandidaten gab es ebenso erwartungsgemäß, keine.

Schatzmeister Klaus Kerth, Marco Göring, Clemens Stahler und Ingo Röthlingshöfer. Foto: Pfalz-Express/Ahme

Schatzmeister Klaus Kerth, Marco Göring, Clemens Stahler und Ingo Röthlingshöfer (v.l.).
Foto: Pfalz-Express/Ahme

„Ich habe mir die Entscheidung nicht einfach gemacht heute vor Sie zu treten“, so Röthlingshöfer in seiner Rede. Da sei die Familie gewesen: „Meine Kinder sind im Amt erwachsen geworden. Meine Familie hat mich unterstützt, auch wenn es sie an der einen oder anderen Stelle Lebensqualität kostet.“ In der Partei habe man sich überlegt, wer die Wahl für die CDU gewinnen könne. „Es war ein intensiver Prozess- und es wurde viel diskutiert.“

Röthlingshöfer habe in diesen 20 Jahren als Bürgermeister viel gestalten können. „Bei aller Unterschiedlichkeit bin ich Georg Löffler dankbar, dass er mir die Freiheit gelassen hat, mein Dezernat so zu gestalten, wie ich das wollte. Ich habe diese Freiheit gut nutzen können. Immer wenn das politische Leben heftig wurde, (Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Klemmhofkrise, Einführung der betreuten Grundschule oder die Flüchtlingsherausforderung waren wir als Team präsent und haben die Probleme gemeinsam gelöst.“

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Otto Zimniak am Rednerpult. Auf dem Podium v. l. Roland Henigin, Cleme´ns Stahler, Marco Göring, Ingo Röthlingshöfer und Silvia Kerbeck.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Es könne auch Niemand behaupten, man fange bei null an, so Röthlingshöfer. Man befinde sich inmitten großer Projekte wie Landesgartenschau, Bahnhofsumgestaltung, Weststadtentwicklung und so weiter.

„Wir brauchen eine Kultur des Miteinanders in Verwaltung, Politik und Bevölkerung.“ Ständig negative Dinge zu wiederholen, bringe einem nicht weiter. Man könne nur gute Politik machen, „wenn man an der Sache arbeitet und schaut, was ist das Beste für die Stadt und hinterher zusammen einen Schoppen trinken geht“.

Der zweite Baustein sei „Kommuniaktion“. In der deutschen Verwaltungskultur habe Kommunikation nicht wirklich eine Rolle gespielt. Gebraucht werde aber eine gezielte Kommunikation mit dem Bürger.

Röthlingshöfer bekräftigt: Er habe Erfahrung, Kommunikationsfähigkeit und Ideen sowie fundiertes Wissen. „Ich sage es nochmals deutlich: ich will es und ich kann es, davon bin ich überzeugt.“

Er werde mit seinem T17-Wahlkampfteam einen Dialogwahlkampf machen und wolle intensiv bei den Menschen sein. „Wir werden vor allem auch die Innenstadtbereiche in den Focus nehmen,“ so Röthlingshöfer, der sich schon auf einen Haustür-zu-Haustür-Wahlkampf freut. „Wir haben viel Energie, die für die Gemeinschaft nutzbar gemacht werden soll“. (desa)

In der Diedesfelder Festhalle hatten sich zirka 100 CDU-Mitglieder eingefunden. Foto: Pfalz-Express/Ahme

In der Diedesfelder Festhalle hatten sich zirka 100 CDU-Mitglieder eingefunden.
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