Donnerstag, 29. Juni 2017

Bundesregierung hatte Warnung vor Briefbomben aus Griechenland

18. März 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Foto: dts nachrichtenagentur

Foto: dts nachrichtenagentur

Berlin  – Nachdem eine an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) adressierte Briefbombe abgefangenen worden war belegt ein Geheimbericht jetzt, dass die Bundesregierung im Vorfeld von möglichen Anschlagsversuchen griechischer Terroristen wusste.

Ein Geheimbericht der deutschen Sicherheitsbehörden mit Informationen des Bundeskriminalamts (BKA) zur „Sicherheitslage in Deutschland“, der „Bild“ vorliegt, warnte im November 2016 vor möglichen Briefbomben „linksextremistischer/-terroristischer Gruppierungen“ in Griechenland.

Die Befürchtung der Behörden: „Die in Griechenland vorherrschende Meinung zur deutschen Verantwortung für die desolate Wirtschaftslage“ könnte „aufgegriffen und als Grund für Gewalttaten gegenüber deutschen Einrichtungen beziehungsweise Staatsangehörigen in Griechenland herangezogen werden“.

Der Bericht kommt daher zu dem Schluss, dass eine „Ausweitung des Aktionsradius ausländischer extremistischer Gruppierungen auf Deutschland daher in Einzelfällen – beispielsweise durch per Post versandte USBV (Anmerkung: „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“) – grundsätzlich in Betracht zu ziehen“ ist. (dts Nachrichtenagentur)

Zur Startseite

Diesen Artikel empfehlen:

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Schreibe einen Kommentar

Ihr Kommentar wird nach dem Absenden schnellstmöglich überprüft (bitte bleiben Sie sachlich!) und dann innerhalb 24 Stunden freigeschaltet. Wir bitten um etwas Geduld.
Ihr Pfalz-Express-Team

Directory powered by Business Directory Plugin